<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864</id><updated>2012-02-17T01:51:19.330+01:00</updated><category term='Text'/><category term='Wirres'/><category term='Rezepte'/><category term='Arsch'/><category term='Aufgekochtes'/><category term='Erfindungen'/><category term='Weltall'/><category term='Politik'/><category term='Namensuchmann'/><category term='Kluger Hausmann'/><category term='Ausserirdisches'/><category term='Engel und Zombie'/><category term='Frau Schubert'/><category term='Minnesang und Lyrik'/><category term='Te'/><category term='Drastisches'/><category term='Metabolisches'/><category term='Basteln'/><category term='weibliche menschliche Wesen'/><title type='text'>M O N D L I C H T E R</title><subtitle type='html'>..............................................und andere Lumineszenzen..............................................</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>452</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2508065773525555179</id><published>2012-02-04T23:55:00.005+01:00</published><updated>2012-02-09T17:45:57.043+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Te'/><title type='text'>Mal sehen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würgte. Ich spuckte. In meinem Kopf tobte eine Kakophonie dissonanter Töne. Dann wohlige Dunkelheit, der Radau ebbte ab und machte leisen Liedfetzen platz, die aus weiter Ferne in mein Hirn drangen. Als schliefe ich in einer kleinen Hütte oben auf den Klippen und drunten in der Bucht wird unter bunten Laternen eine Strandparty gefeiert. Je nach Windrichtung ist die Melodie mal leiser, mal etwas lauter, doch nie so laut, dass ich das Lied erkennen könnte. Ich stelle mir vor, wie der böige Wind die Flammen des Lagerfeuers peitscht und sie in alle Richtungen peitscht und lodern lässt. Ich möchte aufstehen und hinuntergehen, doch meine Glieder folgen nicht meinem Willen. Der Traumanteil an meinem Bewusstsein ist noch zu groß, und nur langsam dämmert mir, dass es gar keine Bucht gibt und keine Hütte. Nur eine zehn Kilometer große weiße Murmel unter blauem Abendhimmel. Ein in der Zeit gefrorener Atompilz.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ich bin Malerin. Künstlerin", sagte eine Stimme nicht weit von mir, "jedenfalls war ich das einmal".&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich wollte die Augen öffnen, doch meine Lider waren  schwer wie LKWs. Vielleicht sollte ich schreien, überlegte ich, aber mir war nicht nach schreien. Schließlich tat mir nichts weh und kein Monster bedrohte mich. Also wozu unnötig Aufmerksamkeit erregen? Die Situation war sowohl ermüdend als auch unbefriedigend.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Vielleicht ist meine Arbeit schuld daran, dass ich jetzt hier bin. Sie muss schuld daran sein. Was sonst könnte mich in diese Lage gebracht haben? Ich habe nichts Aussergewöhnliches getan ausser meiner Arbeit. Also, so viel ist klar. Hm"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Jetzt wollte ich aufstehen und Fragen stellen. Ich erinnerte mich. Der Liegestuhl auf der Murmel, die angeblich ein Atompilz war. Auf dem Liegestuhl die nackte Frau, der ich meine Jacke lieh und die ich Karla nennen durfte. Ich konnte murren. Mehr ein Knurren. Schreien, geschweige denn reden, konnte ich nicht. Ich konzentrierte mich auf meinen rechten kleinen Finger. Nein, lieber den Zeigefinger. Er bewegte sich. Dachte ich jedenfalls. Wozu sich eigentlich bewegen, wenn es ohnehin nichts zu tun gab? Ich beschloss, meine Anstrengungen aufzugeben und einfach abzuwarten, bis ich richtig und sozusagen von alleine, durch einen natürlich Lauf der Dinge, aufwachte.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Etwas stubbste mich in meine Seite. Es war weder unangenehm hart noch zärtlich weich. Aber es konnte stubbsen, und das gleich zweimal. Mein Traumbewusstein zerbarst wie eine Seifenblase im Ascheregen. Ich war wach, konnte meine Augen öffnen, meinen Kopf drehen, meine Hände bewegen.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Na, endlich wach?", fragte sie.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Hmm...mmm"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Bist du irgendwie krank? Das hörte sich gar nicht gut an eben"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Nein, ist alles in Ordnung, so wache ich immer auf. Wie lange habe ich geschlafen?"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich erinnerte mich, wie ich von dem Liegestuhl aufgestanden war und mich auf die mattweiße Zeitfläche, die den gefesselten Atompilz umschloss, gelegt hatte. Ich musste sofort eingeschlafen sein.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Schwer zu sagen, höchstens fünf Minuten", sagte Karla achselzuckend.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Da ich immer noch auf dem Rücken lag, ließ ich erstmal den Abendhimmel auf mich wirken. Er war nun fast schwarz und mit meinen alten Bekannten übersät. Seltsam, dachte ich, die Dämmmerung scheint viel weiter fortgeschritten zu sein als nur fünf Minuten. Ich sah zu Karla hinauf. Sie hatte sich leicht vorgebeugt und fuhr mit ihren Händen massierend ihre Schienbeine auf und ab, fast wie in Trance.  Ich sollte sie nach dem seltsamen Alten fragen, dachte ich bei mir.  Und woher der Liegestuhl stammte, warum sie keine Kleidung trug ausser meiner Leihjacke und warum sie nicht primatenmäßig auf den Boden trommelnd umhertanzte ob der grandios absurden Situation, in der wir steckten. Dabei war alles so einfach. Unten der Atompilz, oben der Himmel. Dazwischen wir beide. Banaler ging es fast nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2508065773525555179?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2508065773525555179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2508065773525555179&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2508065773525555179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2508065773525555179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/02/mal-sehen.html' title='Mal sehen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7315409863751840394</id><published>2012-02-02T17:34:00.001+01:00</published><updated>2012-02-02T17:36:02.955+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Erde an Moves</title><content type='html'>&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Draußen weht der Ostwind feinen Schneestaub vom Dach,&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;in weißen Geisterwolken wirbelt er am Fenster vorüber&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich denke in Sternen&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;und fühle in Monden&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7315409863751840394?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7315409863751840394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7315409863751840394&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7315409863751840394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7315409863751840394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/02/erde-moves.html' title='Erde an Moves'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2948871130671854343</id><published>2012-01-17T01:07:00.004+01:00</published><updated>2012-01-18T00:37:11.146+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Januarmoosung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem "Gott des Gemetzels" gingen wir noch in eine Weinstube. Ich trank einen Milchkaffee und einen gewöhnlichen Kaffee, sie bestellte ein Glas Rotwein.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Und was hast du heute sonst noch so gemacht?"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Kurz bevor  ich dich abholte war ich noch joggen. Dabei habe ich eine Moosung durchgeführt"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Eine .... was?"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie schien tatsächlich verunsichert.  Ängstlich verunsichert, nicht neugierig verunsichert. `Was kommt denn jetzt´, schien sie zu denken, `hoffentlich nix Ekelhaftes´.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Eine Moosung", wiederholte ich und fing an zu erklären:&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Meine Joggingstrecke führt an einer kleinen Anhöhe vorbei. Oben auf der Anhöhe steht ein Wasserpumphäuschen, das rundherum mit Erde bedeckt und begrünt ist". Dass das ganze von weitem wie eine weibliche Brust mit aufgerichteter Warze aussieht ließ ich erstmal noch unerwähnt. &lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Das Gras auf der Südseite des Pumpenhaushügelchens ist angenehm mit Moos durchsetzt. Wenn man sich darauf legt kühlt man von unten nicht aus."&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Aha"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja. Denn eine richtige Moosung kann nur bei böigem, eisigem Ostwind durchgeführt werden. Ob der Himmel nun bedeckt ist oder wolkenlos ist dabei nicht so wichtig."&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich wartete kurz auf eine Erwiderung, aber als keine kam, fuhr ich fort:&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich bin also von meiner Joggingstrecke runter und den kleinen Abstecher zu meiner Moosungsstelle gelaufen. Es war ungefähr zehn Minuten vor Sonnenuntergang. Als ich von zu Hause losgelaufen war fröstelte ich noch etwas wegen des kalten Windes, doch bei der kleinen Anhöhe angekommen war mir schon längst angenehm warm. Ich legte mich auf den kleinen Abhang auf das isolierende Moos und streckte alle Viere von mir. Über mir spannten sich die kahlen Äste des Bergahorns, der direkt neben dem Pumpenhäuschen steht. Der Eiswind aus den Steppen Russlands pfiff und rauschte durch den Ahorn, doch ich lag windgeschützt und warm."&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich legte eine Kunstpause ein und nippte von meinem Kaffee. Sie schaute interessiert, doch sagte nichts.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Moosungen können nur im Winter durchgeführt werden. Im Sommer ist das Gras zu hoch, und selbst wenn es gemäht ist muss man ja befürchten, von den Zecken aufgefressen zu werden. Ausserdem gibt es im Sommer nicht diesen dramatischen Gegensatz zwischen brausendem Eiswind und wohliger Laufhitze. Ich liege dann immer da auf dem Moos, höre dem Wind zu und betrachte den Himmel durch die schwankenden Äste des Ahorns." &lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dass ich dabei manchmal die Finger in das weiche warm-feuchte Moos drücke ließ ich unerwähnt. Ich war mir nicht sicher, ob das nicht als Anspielung missgedeutet werden würde.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Und da ich die Moosung heute vorgenommen habe, ist es eine Januarmoosung gewesen. Die sind relativ selten, denn oft liegt ja Schnee in diesen Tagen, oder das Moos ist nass. Nasses Moos ist ein Moosungsausschlussfaktor."&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Und wie lange liegst du da dann so?"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hm....schwer zu sagen. Höchstens fünfzehn Minuten, denke ich. Länger geht nicht, weil ich dann auskühlen würde. Die dünne Laufjacke hält ja nicht warm auf Dauer, wenn man sich nicht bewegt."&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Sag Bescheid, wen du das nächste Mal zum Moosen gehst, dann laufe ich mit!"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ok", sagte ich.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dann zahlten wir.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2948871130671854343?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2948871130671854343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2948871130671854343&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2948871130671854343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2948871130671854343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/01/januarmoosung.html' title='Januarmoosung'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3175439291263391164</id><published>2012-01-09T00:44:00.005+01:00</published><updated>2012-01-09T01:18:02.301+01:00</updated><title type='text'>Ach was</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute beim Joggen keine Moosung durchgeführt, zu nass. Und die Toten zu unruhig in ihrem Gemergel. Mir war, als würde ein riesiger ausserirdischer Zeppelin die Erde durchqueren. Ein Zeppelin aus glitzerndem Kristall, im Durchmesser nur knapp kleiner als die Erde und gemacht aus einem Material ähnlich Neutrinos, die normale Materie wie nix durchdringen können. Er fliegt frontal auf die um die Sonne wandernde Erde zu, doch anstatt sie zu rammen dringt er einfach durch sie hindurch mit einem kaum wahrnehmbaren mmmhhhchhh. Die Schichtungen aus Toten tief unter uns beginnen hörbar zu schwirren wie die Saiten einer Geige, über die der Bogen streicht.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Als ich das planetengroße Leitwerk an mir vorbei in der Erde verschwinden sehe, denke ich an ein Gedicht, das ich vor Urzeiten ersonnen hatte. Ich glaube, es war irgendwann in den neunzigern des vorigen Jahrhunderts:&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Manchmal, wenn man ganz still ist&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und sich nicht bewegt,&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;dann fühlt man, wie die Zeit lautlos&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;durchs Zimmer schwebt,&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;fast unbemerkt.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hebt man die Hand und hält sie&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;in den unendlichen Strom&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sieht man sie faltig und welk werden.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Gedanken sind traurig und schwer,&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;denn das Kind, das man war,&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ist verloren&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die nackte Frau neben mir auf dem Liegestuhl, die meine Jacke trägt, sagt nichts. Sie hat ihre Hände im Schoß verschränkt und schaut auf ihre Fingernägel. Ich schaue mich um, doch es gibt nichts anderes zu sehen als Himmel und die weissliche runde Oberfläche des Atompilzes. Schräg hinter mir sinkt Venus, der Abendstern dem Horizont entgegen, rechts über uns ist schon Jupiter zu erkennen. Es handelt sich um die momentan korrekte Konstellation. Aber oberirdische Atomexplosionen werden seit über fünfzig Jahren nicht mehr durchgeführt. &lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wo ist der alte Mann jetzt?" fragte ich.&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Als er mich hier auf den Liegstuhl packte rutschte er mit seinen nassen Badelatschen aus. Aus seiner Manteltasche fiel eine Flasche Scotch. Sie ging aber nicht kaputt, sondern fing an zu rollen, wurde immer schneller, folgte der Schräge. Der Typ rannter hinterher, rutschte nochmals aus, rannte wieder, bis er und die Flasche ausser Sicht waren.  Ich nehme an, er ist runtergefallen"&lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hm", machte ich. Schade um den Whisky. &lt;/span&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Situation war ermüdend. Ich stand von dem Liegestuhl auf und legte mich direkt auf der Zeitfläche auf den Rücken. Droben kamen nun immer mehr Sterne zum Vorschein. Ein warmer Wind wehte, spielte mit Karlas Haaren. Ich wurde nicht schlau aus ihr. Es war egal.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br style="font-family: verdana;"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3175439291263391164?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3175439291263391164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3175439291263391164&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3175439291263391164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3175439291263391164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/01/ach-was.html' title='Ach was'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-9002325261331747127</id><published>2012-01-04T00:23:00.004+01:00</published><updated>2012-01-04T23:46:57.253+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Na sowas (IV)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Beim Hinsetzen auf den Liegestuhl hatte ich nicht bedacht, dass sich Karla damit nicht mehr in meinem direkten Blickfeld befand, was ich sehr schade fand. Wie ein romantisches Liebespaar schauten wir nun in eine gemeinsame Richtung, in der es nur leider nicht viel zu sehen gab. Bloß den nahen Horizont des gefrorenen Atompilzes, dahinter der zunehmend erdunkelnde Abendhimmel mit Venus im noch sternenlosen Nichts. Ich überlegte, was ein normal denkender Mensch in einer solch unvorhergesehenen, ja unverhofften Situation tun würde.  Vor meinem inneren Auge erschien ein flüchtiger Bekannter, der in der Immobilienabteilung der Raiffeisenkasse arbeitete. Was würde er wohl tun, wenn er Feierabend machte, aus der Tür seines Büros trat und sich plötzlich alleine mit einer schönen nackten Frau  auf einem Atompilz wiederfand? Ich wurde nervös, mir fiel keine Lösung ein. Vielleicht wäre es ratsam gewesen, den Irren nicht unter dem Stein zu begraben. Womöglich war er eine Inkarnation des Universums selbst, das jetzt plötzlich stillstand ob meiner brutalen Attacke. Dabei hatte ich doch nur in Notwehr gehandelt, gewissermaßen. Aus einer Stresssituation heraus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich hatte Karla etwas gefragt. Jetzt fiel mir wieder ein, dass sie noch nicht geantwortet hatte. Stattdessen zog sie die Schoßzipfel meiner Jacke enger um sich und ein Stück weiter über ihre Oberschenkel. Ihre Knie berührten sich fast. Ich schätzte, dass der Zwischenraum etwa drei Millimeter betrug. Oder auch fünf. Es war schwer zu sagen aus meiner Perspektive. Ich überlegte, wieder aufzustehen und vor sie hinzuknien, um den Abstand genauer abschätzen zu können und dabei auch gleich herauszufinden, wie es zu diesem kleinen Abstand kam, warum sich die Knie nicht ganz berührten. Nach reiflicher Überlegung fasste ich den Entschluss, dass eine solche Unternehmung im Augenblick wohl doch nicht angebracht ist. Ihre nackten Füße ruhten auf der milchig weißen Oberfläche der Zeitmembran. Ich versuchte es mit einer anderen Frage:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ist Ihnen nicht kalt? Sie haben doch bestimmt kalte Füße?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Nein, der Boden ist nicht kalt. Fühlt sich eher warm an"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich legte meine Hand auf den glasigen Boden mit den zart mäandernden Farbschlieren darin, etwa drei Zentimeter von ihrem linken Fuß entfernt. Sie zog ihn nicht zurück. Ihre Zehennägel waren lackiert, aber nicht auffällig. Ein dezenter rosa glänzender Schimmer verlieh den Nägeln eine gepflegte Durchsichtigkeit.&lt;br /&gt;Die spiegelglatte Oberfläche, auf der wir uns befanden, war wider Erwarten nicht kalt wie Glas.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Hm....", sagte ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Was ist das Letzte, an das Sie sich erinnern können, bevor Sie hier auf diesem ... Ding ... zu sich gekommen sind?" fragte sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ich kann mich an alles erinnern", sagte ich. "Ich war nie bewusstlos. Sie etwa?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Karla räusperte sich. Die Frage schien ihr unangenehm zu sein. Schließlich antwortete sie doch:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ich kam zu mir, als mich der alte Mann wie einen Sack auf seinen Schultern hier zu diesem Liegestuhl trug. Ich kam zu mir und fing an, auf ihn einzuprügeln, bis er mich runterließ. Wie sich herausstellte, war er harmlos. Er schrie mich an, er habe mich einige hundert Meter entfernt von hier liegen sehen und sich wegen des dort schon sehr starken Gefälles Sorgen um mich gemacht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Er schrie Sie an?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ja, er war fast taub. Schwerhörige Menschen schreien immer. Sein Hörgerät schien kaputt zu sein"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich überlegte, woran mich diese Geschichte erinnerte, doch ich kam nicht darauf. "Und dann?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Gerade, als wir den Liegestuhl hier erreicht hatten und er mich runterlassen wollte stolperte er über seine blöden Badelatschen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich stützte meinen Kopf in meine Hände und massierte die Schläfen. Zu Hause saßen jetzt mein Engel und sein Zombie bestimmt vor dem Fernseher und schauten sich das Schneegestöber an, das man sieht, wenn man den Antennenstecker zieht. Das war ihr Lieblingsprogramm. Manchmal leistete ich ihnen dabei Gesellschaft. Ich stand auf und ging ein paar Schritte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Blaue Badelatschen?", fragte ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ja"&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-9002325261331747127?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/9002325261331747127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=9002325261331747127&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/9002325261331747127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/9002325261331747127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/01/na-sowas-iv.html' title='Na sowas (IV)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8422123470820503141</id><published>2012-01-02T23:41:00.004+01:00</published><updated>2012-01-03T00:56:31.650+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltall'/><title type='text'>Prominente der Zeitgeschichte, schreiend im Weltall</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Christian Wulff&lt;br /&gt;(Beim Versuch, dem Weltall auf den AB zu rotzen&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-bnULFHPP7ZA/TwIyxnrpc9I/AAAAAAAABfM/FuA8O1JW87w/s1600/WulfWelta1.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 249px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bnULFHPP7ZA/TwIyxnrpc9I/AAAAAAAABfM/FuA8O1JW87w/s320/WulfWelta1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693168706996761554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8422123470820503141?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8422123470820503141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8422123470820503141&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8422123470820503141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8422123470820503141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2012/01/prominente-der-zeitgeschichte-schreiend.html' title='Prominente der Zeitgeschichte, schreiend im Weltall'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bnULFHPP7ZA/TwIyxnrpc9I/AAAAAAAABfM/FuA8O1JW87w/s72-c/WulfWelta1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8034247340800703579</id><published>2011-12-21T17:34:00.004+01:00</published><updated>2011-12-21T22:38:10.245+01:00</updated><title type='text'>Na sowas (III)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau saß nun auf der mir zugewandten Seite des Liegestuhls wie auf einem niedrigen Hocker, die Füße auf dem Glasboden und die Beine geschlossen. Ihre Arme hatte sie vor der Brust verschränkt. Meine Jacke stand ihr gut. Wir sahen uns wortlos an. Ich hatte das Gefühl, etwas sagen zu müssen, doch mir fiel nichts der Situation angemessenes ein. Ihr schien es ähnlich zu ergehen. Ich überlegte eine kleine Frage. Etwa "Wissen Sie vielleicht, wo wir hier sind?". Doch stattdessen imitierte ich lieber einen tobenden Schimpansen und tanzte dreimal schreiend und grunzend um den Liegestuhl, wobei ich wild mit den Armen wedelte und immer wieder meine Hände über den Boden schleifen ließ. Als ich atemlos und genauso schlau wie zuvor der Frau wieder gegenüberstand fragte sie aufrichtig interessiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Fühlen Sie sich jetzt besser?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich horchte einen kleinen Augenblick in mich hinein und konnte die Frage dann aufrichtig bejahen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, ich fühle mich tatsächlich etwas besser jetzt. Das musste mal raus"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich heiße übrigens Gwendoline, aber bitte nennen Sie mich Karla", sagte die Frau, die meine Jacke trug, und sah mich fragend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich heiße Moves, aber wenn Sie wollen, können Sie mich auch Rainer nennen. Oder Malte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich kannte einmal einen Malte, seitdem ist mir dieser Name verleidet", meinte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und ich kannte mal eine Karla. Ist lange her."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich überlegte, ob es sich ziemen würde, wenn ich mich neben sie auf den Liegestuhl setzen würde. Ich überlegte auch, ob sich überhaupt die Frage geziemen würde, ob ich mich neben sie setzen dürfe. Sie wandte den Blick von mir ab und ließ ihn über die Wölbung der Glaskugel schweifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schon seltsam hier, finden Sie nicht auch, Rainer?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun schaute auch ich mich nochmals um. Ja, seltsam war wohl ein treffender Ausdruck für unsere Situation. Der blaue Himmel war erkennbar dunkler geworden und die Abendrotwolken waren mittlerweile eher grau als rot. Sie waren aber immer noch sehr hilfreich bei der Bestimmung des Sonnenuntergangpunktes. Ich streckte meinen Arm aus und maß von dort, wo die Wolken noch am hellsten glühten, eine Faust breit nach links ab, und dann eine Faust breit nach oben. Tatsächlich, obwohl es längst noch nicht Nacht geworden war, leuchtete bereits Venus deutlich erkennbar genau neben einer grauen Wolkenschwade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was tun Sie da?", fragte mich Karla.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Venus beginnt dieser Tage ihre Abendsichtbarkeitsperiode. Jedenfalls tat sie das gestern noch, als ich von meinem Balkon nach Südwesten schaute. Wenn der Stern dort Venus ist, dann befinden wir uns zumindest noch auf der Erde"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Natürlich befinden wir uns noch auf der Erde", sagte Karla verwundert. "Was dachten Sie denn?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Na ja", versuchte ich mich zu rechtfertigen, "diese Riesenmurmel, auf der wir hier stehen, oder sitzen, hat schätzungsweise einen Durchmesser von zehn Kilometern. Wenn sie auf der Erde liegt...und sich möglicherweise einen Kilometer tief eingedrückt hat, würde das bedeuten, dass wir uns immerhin in neun Kilometern Höhe befinden. Das wäre noch höher als der Everest. Dafür ist es hier aber relativ mild, finden Sie nicht?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das ist doch keine Riesenmurmel", sagte Karla mit einem Lächeln, "das ist ein  gefrorener Atompilz!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aha", sagte ich zweifelnd, "ein Atompilz? Gefroren? Wie kommen Sie denn da drauf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Also nicht gefroren wie Eis, es ist kein Phänomen fehlender Wärme, also Energie. Der Atompilz ist in der Zeit gefroren. Er ist von einem hauchdünnen Firniß stillstehender Zeit umgeben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaute mich nochmals um. Tief unter meinen Füßen glühten und schimmerten die seltsam leuchtenden Filamente. "Aber das Licht von diesen Strukturen dort unten kommt durch? Durch die stillstehende Zeit hindurch?", fragte ich zweifelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was Sie da sehen sind Reflexe des Zeithorizonts. Die haben nichts mit der darunterliegenden Realität zu tun"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und woher wissen Sie das eigentlich alles?", platzte ich nun doch einigermaßen neugierig heraus, "wie lange sind Sie eigentlich schon hier? Und, vor allem, wo sind ihre Klamotten?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schien sich sehr zu amüsieren über meine Fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Woher ich das alles weiß? Der alte Mann hat´s mir natürlich erzählt"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aha", sagte ich und setzte mich ungefragt zu ihr auf den Liegestuhl&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8034247340800703579?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8034247340800703579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8034247340800703579&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8034247340800703579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8034247340800703579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/12/na-sowas-iii.html' title='Na sowas (III)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7632815500732975833</id><published>2011-12-19T00:33:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T15:14:31.627+01:00</updated><title type='text'>Na sowas (II)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Während ich die kaum spürbare Steigung emporging schaute ich mir meinen Untergrund etwas genauer an. Das Glas schien bis auf einen kaum wahrnehmbaren rosenrosanen Schimmer ziemlich durchsichtig zu sein. Tief im Inneren waren seltsame Filamente zu erkennen wie Schlieren in einer Glasmurmel. Erhob ich den Blick und schaute in Richtung des Sonnenuntergangs spiegelte die kugelige Oberfläche das Licht des Abendrots ohne jede Verzerrung. Darüber war ich etwas erstaunt, denn ein solch großer Glaskörper war unmöglich abzukühlen ohne dass sich kleine Riefen und Rillen bildeten auf seiner Oberfläche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Dumm, sagte ich mir. Wie dumm, in solch kleinlichen technischen Kategorien zu denken während ich auf einer zehn Kilometer dicken Glaskugel unter einem perfekten fast wolkenlosen Abendhimmel dahinschritt. Dumm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Oben auf der höchsten Erhebung der Wölbung kam ein weißer Plastikliegestuhl in Sicht. Darauf schien eine Person zu liegen. Vor Verblüffung hielt ich in meinem Marsch inne und schaute eine Minute lang bewegungslos. Kein Zweifel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich drehte mich langsam einmal um meine Achse, um mich zu vergewissern, dass ich sonst nichts anderes übersehen hatte. Bis auf den Liegestuhl etwa zweihundert Meter vor mir war die Oberfläche der Kugel nach wie vor vollkommen leer. Langsam setzte ich mich wieder in Bewegung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Auf dem Liegestuhl lag eine nackte Frau mit Sonnenbrille und rötlich-braunen Haaren nur auf dem Kopf. Die Haare waren glatt und etwa schulterlang, die Brille kam mir bekannt vor, sie erinnerte mich an die Men in Black-Ray Ban, die ich vor Urzeiten geschenkt bekam von meiner Schwester. Seit einem Jahr etwa war die Brille aber verschwunden, entweder schlicht verlegt, verloren oder gestohlen. Weiche Schuhsohlen auf massivem Glas machen keinerlei Geräusche, die Frau schien zu schlafen und mein Näherkommen nicht zu bemerken. Als ich mich ihr fast auf Armlänge genähert hatte beugte ich mich etwas vor, um eventuell das Label auf der Brille erkennen zu können. Ray Bans tragen den Firmennamen alle in einer Ecke des Glases. Da war etwas...es sah aus wie ein Schriftzug...noch etwas näher...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ihr ganzer Körper zuckte plötzlich wie unter einem Stromschlag und mit einer schnellen Bewegung schob sie sich die Brille auf die Stirn. Ich wunderte mich, dass sie nicht aufschrie vor Überraschung, doch merkte im selben Augenblick, dass ich offensichtlich zuviele mit hysterischen Frauenklischees überladene Filme gesehen hatte. Meine Augen folgten reflexhaft der Brille auf ihrem Weg über ihre Stirn bis zum Haaransatz, doch ich konnte das Firmenlogo nicht entziffern. Und noch längeres Starren auf ihre Sonnenbrille hielt ich für unhöflich. Also schaute ich ihr in die Augen. Sie waren grün wie Gras. Ihr Blick hatte sich vom ersten Erschrecken erholt und zeigte nun weder Furcht noch Erstaunen. Nur einen Hauch von Neugier schien sie sich zu erlauben. Gleichzeitig winkelte sie ein Bein an und kippte es dann über das andere. Während sie mit einer Hand ihre Brille an Ort und Stelle auf ihrem Kopf hielt, bedeckte sie mit ihrer anderen eine ihrer Brüste. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Entschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken", sagte ich und trat einen Schritt zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Sie sagte noch immer nichts, schaute mich aber von oben bis unten an. Auf meiner schwarzen Baumwolljacke blieb ihr Blick haften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Leihen Sie mir ihre Jacke?", fragte sie. Ihr Tonfall war dabei keineswegs bittend, tatsächlich war ich mir gar nicht mal sicher, ob sie überhaupt ihre Stimme erhoben hatte am Ende des Satzes. Doch angesichts ihrer Situation beschloss ich, erstmal keine erhöhten Höflichkeitsstandards anzulegen und zog sofort meine Jacke aus. Dabei spürte ich die harte Stelle in der Innentasche, hinter der sich mein Mobiltelefon verbarg. Ich nahm es heraus und überreichte meiner Begegnung die Jacke. Die Frau richtete sich in ihrem Liegestuhl auf und setzte ihre Füße auf den glasigen Untergrund. Dabei schwang sie ihre Beine nicht gleichzeitig über den Rand des Liegestuhls, sondern eins nach dem anderen. Ich bemühte mich, nicht hinzusehen. Stattdessen schob ich mein Handy auf und sah, dass es sehr guten Empfang hatte. Wie erwartet zeigte es weder entgangene Anrufe noch eingegangene SMS. Ich schob das Handy wieder zusammen und steckte es in die Hosentasche. Um irgendwen anzurufen war immer noch Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7632815500732975833?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7632815500732975833/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7632815500732975833&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7632815500732975833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7632815500732975833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/12/na-sowas-ii_19.html' title='Na sowas (II)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8731592540893432524</id><published>2011-12-13T23:43:00.007+01:00</published><updated>2011-12-16T19:57:40.024+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Na sowas (I)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Der Horizont war weit und nah.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weit war der blaue Abendhimmel, unendlich weit hinter seiner vom Tage müden Bläue. Vereinzelte, feinfadige Cirruswolken in allen Feuerfarben mühten sich, der untergegangenen Sonne auf den Fersen zu bleiben, doch vergeblich. Müde verloren auch sie langsam ihre Glutröte. Seltsamerweise schienen sie darob keineswegs traurig zu sein. Ich schaute auf meine Hände. Sie waren in rotes Licht getaucht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nah hingegen schien das Ende der Welt zu sein, auf der zu stehen möglich war. Nah und erst flach, dann immer steiler abfallend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich befand mich nicht weit von der höchsten Erhebung einer sphärisch gewölbten Fläche. Als ob ich auf einem riesigen Gasballon stehen würde, der irgendwo zwischen Himmel und Erde schwebte. Doch worauf ich stand war kein imprägniertes Textilgewebe. Die Oberfläche war glatt wie poliertes Glas und ebenso unnachgiebig. Ich stampfte vorsichtig mit dem Fuß auf, es war mehr ein Tippen mit der Schuhspitze, doch die glasige Oberfläche zeigte keinerlei Reaktion, kein Vibrieren, kein Dröhnen, gerade so als wäre sie durch und durch massiv.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das war nicht vorherzusehen, als ich den großen Felsbrocken auf den armen Irren fallen ließ.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Überhaupt geschehen seltsame Dinge in letzter Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich hatte diesen Felsen emporgehoben, weil ich mir plötzlich gewiss war, es tun zu können. Er war sehr groß und lang, wie ein Auto fast, und die nasse Erde wollte ihn nicht hergeben, hing ihm saugend nach. Doch mit einem grässlichen reissenden Geräusch riss ich ihn empor und hielt ihn erstmal hoch über meinen Kopf. Aber noch ehe ich mir Gedanken machen konnte, was ich nun mit dem Felsen anfangen sollte, sah ich den Irren in der tiefen braunen Kuhle hocken, in der eben noch der Felsen steckte. Verblüfft schaute ich nach oben. In dem Felsen gab es keinerlei Höhlung, die es dem Irren ermöglicht hätte, unter dem Felsen zu existieren ohne zerquetscht zu werden. Und auch die Erdkuhle war vollkommen der Form des Felsens angepasst, es gab keinerlei Vertiefung in der Vertiefung. Der Irre war ein Irrer, weil er eine schneeweiße und gestärkte Zwangsjacke trug und Grunzlaute von solcher Unmenschlichkeit ausstieß, dass mir eiskalte Schauer über den Rücken jagten. Ausserdem war er gerade dabei, eine Hand durch einen kleinen Riss im Zwangsjackenstoff zu bohren. Seine Finger waren schon zu sehen, sie wanden sich wie dicke weiße Raupen, denen böse Kinder die Köpfe abgezwickt hatten. Mit all dem hatte ich nicht gerechnet. Ich schaute mich um, wobei ich mich mit dem Felsen etwas drehen musste, damit durch meine erhobenen Arme kein toter Winkel entstand. Keine andere Menschenseele war in der Nähe. Das war gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Irre versuchte jetzt, sich auf seinen Knien aus dem tiefen Felsabdruck herauszuarbeiten, wobei er mitunter sein Kinn zu Hilfe nahm, um sich am Rand des Loches hochzuziehen. Es war eine irgendwie unbefriedigende Wendung der Geschehnisse. Erst freut man sich über seine Kräfte und spielt ein wenig Superman, und dann sowas.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich ließ den Felsen wieder in das Loch plumpsen. Natürlich passte er nicht mehr perfekt hinein und lag etwas verdreht, doch die Spalte waren schmal genug, dass von dem Irren nichts mehr zu sehen und zu hören war. Ich klatschte mir den Dreck von den Händen und stand auf massivem Glas.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich schaute mich um. Ich schätzte den Durchmesser der Glaskugel, auf der ich stand, auf ungefähr zehn Kilometer. Wenn ich dem Gefälle folgte, so konnte ich mindestens noch ein oder zwei Kilometer gehen, ehe es infolge der zunehmenden abfallenden Wölbung wirklich unangenehm werden würde. Doch schon jetzt erzeugte der Gedanke, einmal ins Rutschen zu kommen und dann ins Bodenlose zu fallen einen eigenartigen Druck im Oberbauch. Es gab kein Geländer, jedenfalls nicht in Sichtweite, und die blankpolierte Oberfläche versprach keinerlei Halt. Obwohl die Schräge an meinem Standpunkt noch nicht besorgniserregend war, beschloss ich trotzdem, mich erst einmal in Richtung des höchsten Punktes dieser Sphäre zu begeben. Ein paar hundert Meter Fußmarsch, mehr nicht, schätzte ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:78%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(wird fortgesetzt)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8731592540893432524?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8731592540893432524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8731592540893432524&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8731592540893432524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8731592540893432524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/12/na-sowas.html' title='Na sowas (I)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3591818124974243276</id><published>2011-12-05T18:19:00.008+01:00</published><updated>2011-12-06T01:29:47.497+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><title type='text'>Kommt ein Samoa-Palolo in die Bar...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-VXIXIcThpyM/Ttz9MVeI17I/AAAAAAAABfA/HsKTgMsuLBU/s1600/BarPalolo.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 270px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-VXIXIcThpyM/Ttz9MVeI17I/AAAAAAAABfA/HsKTgMsuLBU/s320/BarPalolo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5682695218198534066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Für alle, die diesen Blog aus unerfindlichen Gründen vielleicht nur unregelmäßig verfolgen: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samoa-Palolo"&gt;Samoa-Palolo&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, siehe Fortpflanzung)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3591818124974243276?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3591818124974243276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3591818124974243276&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3591818124974243276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3591818124974243276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/12/neulich-in-der-p-bar.html' title='Kommt ein Samoa-Palolo in die Bar...'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-VXIXIcThpyM/Ttz9MVeI17I/AAAAAAAABfA/HsKTgMsuLBU/s72-c/BarPalolo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3912993369024404027</id><published>2011-12-03T16:39:00.006+01:00</published><updated>2011-12-04T12:35:27.341+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Liebeslied</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Am Himmel Schmerzgewitter von West nach Ost wandernd. Ich ziehe den Kopf ein und schlage den Kragen hoch. Über welchem Landstrich sie wohl niedergehen werden? Fasziniert beobachte ich das grün-rote Farbspiel, das aus dem Inneren der Gewitterzelle nach aussen dringt und einen unwirklichen Farbton über die Stadt legt. Aus der Wolke scheint auch eine schöne Tenorstimme zu erschallen, doch ich kann keine Worte, noch nicht einmal eine Sprache erkennen. Die Melodie ist monoton und einschläfernd, plötzlich fühle ich den harten Asphalt unter meinen Knien. Verwundert stehe ich wieder auf und klopfe mir den Dreck von der Hose.&lt;br /&gt;Mitten auf der Straße, völlig unbesorgt wegen des dichten Verkehrs, geht ein alter Mann. Er trägt einen grauen Schützenhut, einen grauen Schal und einen grauen Mantel. Darunter kann ich graue Hosen und - hoppla- blaue Adiletten erkennen, die auf nackten, bleichen Füßen stecken. Vor seiner Brust hält er eine lange Stange, die ein großes weißes Pappschild trägt. Auf dem Schild steht in perfekten Verdana-Lettern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIE TOTEN DÜRFEN NICHT ABSTIMMEN DAS MACHT SIE TRAURIG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Blick ist starr geradeaus auf die nasse Straße gerichtet. Die Vorbeifahrt eines großen Lastwagens erzeugt eine so starke Windböe, dass dem alten Mann fast das Schild aus den Händen gerissen wird. Wütend blickt er nach oben, ob noch alles an seinem Platz ist. Es scheint ein sehr stabiles Pappschild zu sein. Dann fällt sein Blick auf mich. Mit immer noch, oder schon wieder wutverzerrtem Gesicht brüllt er in meine Richtung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es wird Ihnen nicht gelingen, mich zu verwirren!"&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was?" rufe ich in einem ersten Reflex zurück und denke sofort an Pulp Fiction. Doch dem Alten steht offenbar nicht der Sinn nach einer Filmzitateschlacht, er stapft unbeirrt weiter die Straße entlang, den Blick wieder starr vor sich auf den Asphalt gerichtet. Trotz des Verkehrslärms kann ich hören, wie seine nackten Füße in den Badelatschen quietschen vor Nässe. Ich schaue nach oben - tatsächlich, es regnet. Und nun bemerke ich auch, dass die Autos und vor allem die Lastwagen große Gischtfahnen hinter sich herziehen. Die Tenorstimme aus der Schmerzgewitterwolke ist merklich leiser geworden, sie singt nun im Nachbarviertel die Menschen auf die Knie. Auch ich beginne nun ein Lied zu singen, so laut ich kann, um den Verkehrslärm zu übertönen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob der alten Mann mich noch hören kann. Ich singe über die Liebe und über Tränen, die wie Leuchtkäfer nach dem Urknall vor der Protomaterie herfliegen, wirr und konfus ob der plötzlichen Geschwindigkeit. Den Text und die Melodie erfinde ich instantan. Besonders gelungene Abschnitte untermale ich mit ausladenden Gesten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde mich nicht wundern, wenn ich den mal irgendwo wiedersehe, denke ich mir, als ich mein Lied beendet habe und der Alte gerade hinter einem Gelenkomnibus verschwunden ist und verschwunden bleibt selbst nachdem der Bus längst weitergefahren ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe das dumpfe Gefühl, sollte ich jemals auf einem in der Zeit gefrorenen Atompilz spazieren gehen, ich die Leuchtkäfer wiedersehen und ein weiteres Schwätzchen  mit dem Alten halten werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist aber nur so ein Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3912993369024404027?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3912993369024404027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3912993369024404027&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3912993369024404027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3912993369024404027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/12/ein-lied.html' title='Liebeslied'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4813140496618130818</id><published>2011-11-24T19:03:00.003+01:00</published><updated>2011-11-24T19:54:14.787+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Aufstrich</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Der winzige Engel dozte ein letztes Mal gegen das Milchglas der Deckenlampe, dann torkelte er unkontrolliert nach unten und fiel nach einem letzten Schlenker direkt in den Füllstutzen des elektrischen Fleischwolfs, mit dem ich gerade Wirsingmus nach einem Rezept meiner Mutter zubereitete. Leider war ich nicht nahe genug dabei, um das Malheur zu verhindern, da ich gerade  das Radio lauter stellte nachdem der Moderator den neuen Hit von Cold Play angekündigt hatte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Dabei war es wirklich unvorhersehbar, dass der Engel ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt abstürzen würde, schließlich umflatterte er die Lampe schon seitdem ich sie morgens eingeschaltet hatte, und zwar ohne erkennbare Ermüdungserscheinungen. Natürlich hatte ich mich bei meinem großen Engel, der ausnahmsweise einmal nicht auf seinem Zombie ritt, erkundigt, ob er sich einen Reim darauf machen könne, doch er winkte nur müde ab und blickte versonnen aus dem Fenster, wobei er sich halb in den zurückgezogenen Vorhang hängen ließ. Ich wusste, dass es keinerlei Sinn machte, ihn in einem solchen Zustand weiter zu befragen. Ebenso gut hätte ich mich mit meinen Schuhen unterhalten können. Die Luft im Zimmer war gut. Es roch nach Lavendel und Engel, vom Gestank des Zombies war nicht der geringste Hauch zu riechen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Chris Martin jammerte gerade "Para, para, paradise, everytime she closed her eyes" aus den Lautsprechern, als die Engelpampe auch schon am Ende des Fleischwolfs hervorquoll. Glücklicherweise hatte ich gerade eben eine leere Schüssel untergestellt, sodass nichts davon in das Wirsingmus gelangte. Ich schaltete den Fleischwolf ab und besah mir die Masse etwas genauer. Sie hatte eine hellgelbe Farbe mit bläulichen und grünlichen Einsprengseln und schien unerwartet homogen, ohne feste Bestandteile wie etwa winzige Federkiele oder Fingerchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich tauchte meinen rechten Zeigefinger in die Masse. Sie fühlte sich leicht und luftig an, fast wie Eischnee. Und sie schmeckte auch so. Wie Eischnee mit Vanillezucker und einer leichten Note Lavendel. Eigentlich perfekt zu süßen  Pfannkuchen mit Ahornsirup und einer dampfenden Tasse Kaffee dazu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Still lying underneath the stormy skies. She said oh-oh-oh-oh-oh-oh"&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4813140496618130818?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4813140496618130818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4813140496618130818&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4813140496618130818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4813140496618130818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/aufstrich.html' title='Aufstrich'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2743379990863448581</id><published>2011-11-19T11:22:00.003+01:00</published><updated>2011-11-19T11:45:58.123+01:00</updated><title type='text'>Orgie im Mondlicht</title><content type='html'>Über Geflatter und Geschrei&lt;br /&gt;ein kleines wundes Sternenkind&lt;br /&gt;gebettet und behütet&lt;br /&gt;von Dunkelheit und stillem Sehnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rosenquarz in seiner kunterbunten Präsenz&lt;br /&gt;Ich bin geläutert. Reinigender Mob.&lt;br /&gt;Einen anderen Körper berühren,&lt;br /&gt;Geräusche wie niedriges Unkraut im Garten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich steige auf meine Leiter und besehe mir die Welt von oben.&lt;br /&gt;Winzig-wütende Autos umkreisen die beiden Leiterfüße,&lt;br /&gt;hupend und mit aufheulenden Motoren.&lt;br /&gt;Sie scheinen sich gegenseitig zu verfolgen oder voreinander&lt;br /&gt;zu fliehen, dabei den giftgrünen Gedankennebel aufwirbelnd&lt;br /&gt;der knöchelhoch über dem Fußboden wabert.&lt;br /&gt;Über mir die Deckenlampe flimmert, ungesund knisternd.&lt;br /&gt;Ein winziger Engel umflattert sie taumelnd und torkelnd,&lt;br /&gt;doch er hält seine Höhe. Ab und zu dozt er gegen das runde weiße&lt;br /&gt;Glas der Lampe, woraufhin er jedesmal etwas an Höhe verliert.&lt;br /&gt;Doch er gewinnt sie immer wieder rasch zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Welt verläuft ein Weg aus Sand, darin sinkt man ein&lt;br /&gt;bis zu den Knöcheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(PS: morgen ist der zweite Tag nach dem letzten Mondviertel im November, d.h. es ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Samoa-Palolo"&gt;Mblalolo levu&lt;/a&gt;, &lt;/span&gt;die "große Palolo-Zeit". Die Borstenwürmer in Samoas Korallenriffen schnüren ihre prallen Hinterteile ab, die sich sodann aufmachen an die Meeresoberfläche, um dort dann aufzuplatzen und Eier und Sperma zu vermischen. Eine Orgie aus lauter Ärschen. Und vermutlich ohne große Komplikationen)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2743379990863448581?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2743379990863448581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2743379990863448581&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2743379990863448581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2743379990863448581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/orgie-im-mondlicht.html' title='Orgie im Mondlicht'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-347456818939617009</id><published>2011-11-15T20:32:00.003+01:00</published><updated>2011-11-15T21:09:38.974+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Herbstgebüsch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Angesicht der nachtfalterlosen Zeit wälze ich mich johlend und betend im Gebüsch. In der knappen Zeit fand ich kein Dornengesträuch, doch auch dieses  erfüllt seinen Zweck, ich werde langsam zu Blatt und Erde. Bevor meine Synapsen damit beginnen, kapillarisch Wasser aus dem Humus zu saugen, denke ich an "Picknick am Wegrand" des russischen Autors Strugatzky. Ich stieß zufällig im Buchladen auf den unmodern schmalen Science-Fiction Roman, schlug ihn ohne zu überlegen auf und stieß prompt auf die Schlüsselszene, in welcher der Buchtitel erklärt wird. Das fand ich erstaunlich. Ja wirklich! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Noch erstaunlicher fand ich allerdings, was mir ein paar Tage zuvor im Gästezimmer einer guten Freundin widerfahren ist. Ich war gerade aufgestanden, als mein Blick auf einen guten Regalmeter des Zeit-Lexikons fiel. Ich griff willkürlich nach einem der weiß eingeschlagenen Bände und schlug ihn ohne Überlegung auf. Ich schaute auf ein Foto meiner kleinen  Provinzheimatstadt, die sich zu diesem Zeitpunkt am anderen Ende Deutschlands befand. Hm...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Nachtfalter ist ein schönes Wort", denke ich noch, ehe die Erdsäfte mein Sehnen und Stöhnen ersticken. Traumgetanztes Wunschgetöse, nur nicht so bedeutungsverseucht. Und hoch droben in der Nacht treibt der Stein durch die Schwärze, klein nur und unscheinbar. Scheint ein Stern darauf wird das All befunkelt wie von Glimmer und Diamant.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ich würde dem Stein gerne folgen", meint mein später Gast, "aber ich fürchte, ich bin zu spät dran"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ja, das steht zu befürchten, leider. Seit einiger Zeit scheint er noch zu beschleunigen"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ich könnte schon mithalten, wenn ich wollte. Wenn sein Vorsprung nicht so groß wäre. Er wird zur Sternschnuppe werden ohne mich."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Das Nachtfalterwort wird wie durch eine Springbox  von der Vorstellung an Kampfstiefel ersetzt, die auf welken Synapsen tanzen. Ich erschrecke und schließe die Augen. Das Bild verschwindet und macht etwas anderem Platz. Ein schwarzer Ring mit strahlend hellem Zentrum, das langsam verblasst und, seltsam sirrend und zitternd, von nun an über anderen Räumen scheint.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-347456818939617009?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/347456818939617009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=347456818939617009&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/347456818939617009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/347456818939617009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/herbstgebusch.html' title='Herbstgebüsch'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2018844123901739187</id><published>2011-11-10T13:50:00.001+01:00</published><updated>2011-11-10T13:51:45.426+01:00</updated><title type='text'>On the Road</title><content type='html'>Pause bis 16. November&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;keep going&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2018844123901739187?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2018844123901739187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2018844123901739187&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2018844123901739187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2018844123901739187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/on-road.html' title='On the Road'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7142786836917999580</id><published>2011-11-07T00:09:00.006+01:00</published><updated>2011-11-07T10:58:59.854+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Die Zeit ist ein Texas Ranger</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit hatte sich als Chuck Norris verkleidet und hielt ein aberwitzig klobiges Gewehr in Händen. Mit einem fiesen Grinsen hob sie das Monstrum an und ballerte mir eine Salve  Tage und Nächte ins Gesicht.Dann schmiss sie das rauchende Ding zu Boden, griff hinter sich und holte ein noch monströseres Schießgerät hervor. Dabei hätte die Zeit fast ihr Gleichgewicht verloren, doch nach einem kurzen Ausfallschritt und einem zähnebleckenden Grinsen hinter dem rotbraunen Bart stand sie wieder fest auf den Beinen und feuerte sofort eine Ladung Jahre in meine Richtung. Ich schloss geistesgegenwärtig die Augen, doch das stroboskopartige Geblitze drang durch meine geschlossenen Lider und wurde in meinem Gehirn zu einem Freudenfest bunter Lichtkringel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Irgendwann war das Magazin leer und Zeit-Chuck schmiss auch die zweite Kanone in hohem Bogen von sich. Sein Gesicht gefiel mir gar nicht. Es sah aus, als würde er gleich losheulen. Und tatsächlich, schon fiel er nach vorne auf seine Knie und verbarg sein Gesicht in seinen Händen. Sein Körper wurde von heftigen Schluchzern durchgeschüttelt. Ich ging hin, tätschelte ihm den Rücken und sprach ein paar tröstende Worte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7142786836917999580?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7142786836917999580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7142786836917999580&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7142786836917999580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7142786836917999580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/die-zeit-ist-ein-texas-ranger.html' title='Die Zeit ist ein Texas Ranger'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3161500887469279390</id><published>2011-11-06T18:55:00.005+01:00</published><updated>2011-11-07T00:55:46.801+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Novemberhimmel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Der Nebel hing grau-weißlich oben am Himmel. Er war  aber nicht gut beieinander heute, er musste sich auf den höchsten  Waldkuppen abstützen und sank dort bedenklich tief zwischen die  dunkelgrünbraunen Herbstbäume. Ich ließ mich davon nicht abhalten und  lief trotzdem los, schön dünn angezogen, sodass ich auf den ersten zwei  Kilometern etwas fröstelte. Das war genau richtig so. Denn zog ich mich  dicker an, war mir zwar anfangs nicht kalt,  dafür schwitzte ich dann  gegen Ende der Joggingroute wie ein Schwein nach einem Boxkampf.&lt;br /&gt;Der Engel und sein Zombie waren schon unterwegs; sie waren klar im  Vorteil, was die Vorbereitungen für so einen kleinen Jogginglauf am  Nachmittag betraf. Der Engel schien ohnehin nie Kleidung zu tragen,  seine fluidale Körperkonsistenz war gleichzeitig auch eine Art Gewand,  das nahtlos in seine Flügel überzugehen schien. Über die  Atmungsaktivität einer solchen Konstruktion konnte ich nur spekulieren.  Und ausserdem wusste ich ja nicht einmal, ob Engel überhaupt schwitzen.  Noch nie war mir ein entsprechender Geruch an ihm aufgefallen.&lt;br /&gt;Ob Zombies schwitzen weiß ich allerdings auch nicht, aber sie stinken  bestialisch. Gott sei Dank nicht nach Schweiß, sondern eher nach Aas und  Kloake. Doch selbst wenn Zombies schwitzen würden, meine  Funktionskleidung würde ihm eh nicht passen, da er mindestens eineinhalb  Köpfe größer ist als ich und ungefähr doppelt so breit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Dehnübungen schienen meine Hausgäste auch nicht viel zu halten.  Zombiemuskeln scheinen gegen Zerrungen gefeit zu sein. Es konnte sein,  dass der Zombie den ganzen Tag völlig regungslos unter der Treppe saß.  Dann sprang ihm der Engel von oben in den Nacken, und los gings im  Galopp, erst am Friedhof vorbei und dann in den weitläufigen Wald. So  auch heute. Von null auf 30 km/h in drei Sekunden. Sie waren schon zur  Türe draußen, als ich den Tropfenfänger im hohen Bogen durch die Luft  fliegen sah. Engel machte ihn immer ab, wenn er mit Zombie nach draußen  ging, um ihn nicht allzuoft waschen zu müssen. Er hatte durchaus meine  missbilligenden Blicke bemerkt, als er des öfteren den unappetitlich  verfärbten Tropfenfänger zu meiner Wäsche in die Maschine gesteckt  hatte. Irgendwann hatten wir uns dann darauf geeinigt, dass er das Ding  nur noch zur 60°-Wäsche in die Maschine wirft und nicht mehr zu meinen  empfindlichen 40°-Sachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz des Hochnebels, der normalerweise einen windstillen Tag  kennzeichnet, wehte eine ganz leichte Brise, die ganz sachte die  gelbbraun-knusprigen Blätter an den Bäumen zum Herunterfallen überreden  wollte. Ich lief meine übliche Waldrunde und dann aus purem Übermut noch  einen Extraabstecher auf einem gewundenen Feldweg entlang eines schönes  Waldrandes. Die Buchenäste mit ihren braunen kleinen Blättern hingen  weit über. Stellte man sich mit dem Rücken zum Wald und schaute über die  Landschaft, sah man ein dreigeteiltes Tableau: unten die grünen Wiesen,  Wälder und vereinzelte Häuser, in der Mitte ein Querstreifen grauen  Nebelhimmels, und darüber das überhängende Buchenlaubdach. An einer  besonders schönen Stelle gibt es eine Bank für ruhebedürftige  Spaziergänger, dort stieß ich auf meine beiden bereits erwähnten Mit-  bzw. Vorausläufer, sie saßen einträchtig nebeneinander und schienen  etwas am Himmel zu beobachten. Bei dem einen trüben Auge des Zombies war  es natürlich schwer zu sagen, ob er wirklich etwas beobachtete oder nur  zufällig in die entsprechende Richtung schaute. Doch der Engel schien  wirklich fasziniert zu sein von dem was er sah, nicht einmal eine Ecke  seines ätherischen Gewandes bewegte sich, seine Miene war pure  Verzückung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hielt inne und blickte in die Richtung, in die meine beiden Freunde  schauten. Unterhalb des überhängenden Blätterdaches tanzte ein  einzelnes, braunes Buchenblatt im Wind. Es fiel nicht nach unten,  sondern drehte sich und hüpfte in der leichten Brise frei vor dem  dahinterliegenden grauen Nebelhimmel. Ich setzte mich zu den beiden auf  die Bank, der Engel zwischen mir und dem Zombie.&lt;br /&gt;Das Blatt rotierte wie wild auf der Stelle, völlig frei schwebend  zwischen Himmel und Erde. Dann kamm es zum Stillstand, hielt kurz inne,  ehe es drei bedächtige Hüpfer zur Seite machte. Dann stieg es langsam  einige Zentimeter nach oben, um in einer sanften Wellenbewegung wieder  nach unten zu sinken. Dann begann es wieder zu rotieren, immer in  derselben Drehrichtung. Dann eine gemächliche Bewegung zur Seite, eine  kurze Ruhephase, wieder ein paar Hüpfer, dann wieder schnelles Rotieren.  Es war ein ausgelassener Tanz der Schwerelosigkeit, ein Freudenfest  der Ausgelassenheit an diesem trüben Nebeltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wusste natürlich, dass das Blatt an einem unsichtbaren Spinnenfaden  hing, der sich irgendwo oben in den überhängenden Ästen verfangen hatte.  Aber diese Erkenntnis tat der geradezu hypnotisierenden Wirkung dieses  Tanzes keinen Abbruch. Ich wünschte, ich hätte eine Videokamera zur Hand  gehabt. Ich hätte sie auf ein Stativ geschraubt und vier Stunden lang  den Tanz des Buchenblattes vor grauweißem Himmel aufgezeichnet. Später  dann hätte ich den Film an die weiße Wand einer angesagten Galerie  projiziert. Aber so, dass er auch von draußen, von den vorbeieilenden  Passanten hätte gesehen werden können. Die könnten dann verweilen und aus  Zombie- bzw. Engelaugen auf das tanzende Blatt an der Wand gucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir saßen andächtig und schweigend auf der Bank. Das nassgraue Wetter  sorgte dafür, dass wir nicht von Spaziergängern gestört wurden. Nach  etwa einer halben Stunde war meine Laufhitze soweit abgeklungen,  dass ich leicht zu frösteln begann. Es war aber ohnehin viel besser,  wenn ich aufbrach bevor das Blatt wirklich zu Boden fiel, denn dieser  Anblick hätte mich arg betrübt. Es war seltsam beruhigend zu beobachten,  wie der Wind immer neue Blätter daran vorbei zur Erde taumeln ließ, das  Zauberblatt aber weiterhin seinen fröhlichen Herbsttanz aufführte. Auf  meinem Weg nach Hause hatte ich dieses Bild vor Augen: mein Engel und  der Zombie einträchtig und wie hypnotisiert auf der Bank sitzend, das in  der Luft gaukelnde Blatt bewundernd. Und mir fiel eine weitere  Geschichte ein, die sich vor etwa 15 Jahren zugetragen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich befand mich mit meinem damals etwa sechsjährigen Neffen in unserer  Reparaturgrube und schraubte irgendetwas an meinem Auto herum. In der  Ecke der Grube hatte sich eine Hühnerfeder unserer federfüßigen  Zwerghühner an einem unsichtbaren Spinnenfaden verfangen und rotierte  wie wild in einem unfühlbaren Luftzug. Mein Neffe bemerkte die Feder und  meinte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schau mal, eine Kunstfeder"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste natürlich den Klugscheißer herauskehren und sagte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das ist keine Kunstfeder, das ist eine echte Feder!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf begab es sich, dass die Welt ein kleines Stück lustiger und  angenehmer wurde, denn mein sechsjähriger Neffe meinte daraufhin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja. Aber wie sie da hängt, das ist reine Kunst!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3161500887469279390?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3161500887469279390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3161500887469279390&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3161500887469279390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3161500887469279390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/11/novemberhimmel.html' title='Novemberhimmel'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-364864588306235664</id><published>2011-10-31T23:23:00.006+01:00</published><updated>2011-11-01T14:49:39.705+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Feiertag!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Die Blase drückt, Namensuchmann springt vom Stuhl auf. Das Frühstück ist zwar  noch nicht beendet, doch immerhin das warme weichgekochte Ei ist bereits verspeist. Der Rest kann warten. Mit voller Blase isst es sich nicht sonderlich entspannt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein Sprung, und die Treppe ist erreicht. Ein Blick zur Haustüre, sie steht einen Spalt offen. Namensuchmann hatte sie absichtlich nicht ganz geschlossen, als er morgens die Zeitung aus dem Schuber geholt hatte. Ein wenig frische Luft würde dem Flur gut tun. Doch jetzt war da dieser offene Spalt nach draußen, und Namensuchmann fast noch in der Luft, ehe er auf der untersten Stufe der Treppe landen würde, die nach oben zum Badezimmer führt. Ein Sprung durch den Flur, eine offene Haustüre, eine volle Blase, und der gedeckte Frühstückstisch in der Küche mit der aufgebrochenen Schale des verspeisten Ei darauf. Namensuchmann war kurz verwirrt. Eine alltägliche Situation, oberflächlich betrachtet. Doch aus irgendeinem Grund versuchte sein Gehirn, diese Szenerie neu zu ordnen, in neue Zusammenhänge zu bringen. Eine Musterumstellung, fuhr es Namensuchman durch den Kopf, eine Neuordnung seiner Synapsen.  Aus heiterem Himmel. Doch warum ausgerechnet jetzt, während dieses Sprungs auf die unterste Treppenstufe an diesem nebligen Montagmorgen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kurz vor der Landung riss die Realität dann tatsächlich für einen kurzen Moment auseinander. Der Türspalt wurde für einen Sekundenbruchteil zu einem waagrechten Mund aus Licht und Nebel. Die ballistische Flugbahn von Namensuchmanns Körperschwerpunkt dehnte sich zu unphysikalischen, fast traumhaften  Weiten, seltsame Querverbindungen und Verstrebungen seiner Realitätsbezüge offenbarten sich wie von einem Gewitterblitz erhellt. Die Wirklichkeit, sonst eine hellgraue, heterogene Masse ohne eindeutiges Aroma oder gar Geruch wurde durchbrochen von Flugbahnvektoren und Lichtemissionen aus schwankenden, linearen Öffnungen und Durchgängen. Durch das Chaos drang die Erinnerung an einen bestimmten Duft in Namensuchmanns Bewusstsein. Er wusste jedoch nicht, war diese Erinnerung Auslöser oder nur Produkt dieser unerwarteten morgendlichen Denkattacke. Bis sein rechter Fuß die unterste Treppenstufe berühren würde, hatte er noch etwas Zeit. Wobei die Vektoren seiner Bewegung gefährlich in Richtung der zweiten Stufe zielten. Das wäre eigentlich kein Problem, er hatte schon oft die unterste Stufe ausgelassen, wenn er nach oben ins Badezimmer gestürmt war. Doch nun befanden sich in seinem Hirn Synapsen, die voll und ganz damit beschäftigt waren, sein rechtes Bein so zu koordinieren, dass sein Fuß auf die unterste Stufe treffen würde. Bei Gelegenheit würde er sich jedoch darum kümmern. Noch war genug Zeit, sich über das Skalarfeld der Liebe Gedanken zu machen. Namensuchmann erinnerte sich, dass man sich den Unterschied zwischen einem Skalarfeld und einem Vektorfeld am besten mit Hilfe einer Wetterkarte verdeutlichen kann. Die Temperaturverteilung bildet hierbei ein skalares Feld. Jedem Punkt auf der Karte ist genau ein Temperaturwert zugeordnet. Mehr braucht es nicht. Anders sieht es jedoch bei der Angabe der Windverhältnisse aus. Es genügt nicht, jedem Punkt auf der Karte einen bestimmten Wert für die Windgeschwindigkeit zuzuordnen. Denn man braucht zu jeder Windstärkenangabe immer auch die Richtung, aus der der Wind weht. Also zwei Angaben. Die Windverteilung bildet somit ein Vektorfeld. Stärke und Richtung. Wie Namensuchmanns Flugproblem, während er sich der Treppe näherte. Die Bedeutung der offenstehenden Haustüre war ihm allerdings unklar, auch wenn sich die schmale Öffnung noch mehrmals drehen sollte. Graue, homogene Realitätsmasse. Die Liebe ein Skalarfeld, ohne Richtung, doch mit einer Intensitätsverteilung wie ein Hochgebirgsplateau, das von zurückweichenden Gletschern freigegeben wurde. Die zweite Treppenstufe. Namensuchmann bereitete sich darauf vor.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-364864588306235664?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/364864588306235664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=364864588306235664&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/364864588306235664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/364864588306235664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/feiertag.html' title='Feiertag!'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-256061710357238533</id><published>2011-10-30T11:37:00.005+01:00</published><updated>2011-10-31T13:05:17.305+01:00</updated><title type='text'>Per aspera ad astra</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Manchmal wird man ja plötzlich emotional emporgerissen und weiß erst gar nicht, was denn nun los ist. Da schwebt man dann drei Kilometer über der Landschaft mit ihrem Patchworkmuster aus abgeernteten Feldern und den kleinen miefigen Käffern dazwischen. Falls es zufällig abends oder gar nachts passiert, kann man natürlich bei der Gelegenheit gleich noch nach Planeten gucken. Dieses Jahr waren ja leider keine zu sehen, ausser in der zweiten Nachthälfte oder gar nur frühmorgens, wenn rechtschaffen müde Krieger schlafen und sich von ihren Engeln in ihre Träume quasseln lassen. Na ja, und Saturn natürlich, der war schon zugegen auch abends und in der ersten Nachthälfte. Aber leider ist er relativ unscheinbar und von einem Stern nur dann zu unterscheiden, wenn man raufguckt und sich denkt: "Hm...was ist denn das...der gehört da doch gar nicht hin, das muss Saturn sein".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und dann wäre da ja noch Jupiter. Der ging bisher nur leider erst so spät auf, dass er erst nach Mitternacht gut gesehen werden konnte; dann allerdings war er sehr eindrucksvoll. Am 29. Oktober aber, und nun sehe ich, dass das schon gestern war, stand Jupiter in Opposition zur Sonne, was bedeutet, dass er im Osten aufgeht, wenn die Sonne im Westen untergeht. Zwei oder drei Stunden danach ist er dann schon gut im Osten zu sehen. Sein Aufgang wird sich weiter verfrühen, bis er in einigen Wochen bei Einbruch der Nacht schon hoch am Himmel stehen wird. Dann wird der Abendhimmel endlich wieder verplanetet sein und man kann im Dunkeln joggen, ohne Gefahr zu laufen, von den Sternen aufgeschlürft zu werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das wahre Highlight kommt jedoch mit Ende des Monats über uns: Venus schickt sich wieder mal an, Abendstern zu werden. Um den 31. Oktober herum müsste es bei ausgezeichneten Sichtbedingungen und freiem Horizont möglich sein, sie erstmals wieder kurz nach Sonnenuntergang über dem  südwestlichen Horizont zu entdecken. Dann wird sie fast täglich bei Einbruch der Nacht etwas höher am Himmel stehen, bis sie kommendes Frühjahr dann strahlender Abendstern sein wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Doch noch ist sie selbst aus mehreren Kilometern Höhe nicht zu sehen. Es wird kühl hier hoben, und drunten schiebt sich Nebel über eine dicke Decke bleierner Stille. Ich überlege, wie lange der Auftrieb wohl noch anhalten wird und suche nach optischen Anhaltspunkten für ein Steigen oder Sinken, doch es fehlt jeglicher Bezugspunkt. Ich denke nochmals an den Menschen, an den ich vorhin gedacht habe und merke nun am plötzlich auftretenden Wind, dass ich enorm an Höhe gewinne. Die Luft wird dünn hier oben, und es ist fast schon eisig, ich spüre die ersten winzigen Eiskristalle in meiner Nase. Ich darf nicht mehr denken. Am besten schlafe ich eine Runde. Traumbeschwert werde ich dann langsam nach unten sinken. Ich hoffe nur, ich lande nicht schlafend auf einer vielbefahrenen Straße oder gar dem See. Die Arme leicht ausgestreckt, die Beine etwas gebeugt mache ich die Augen zu. Drunten die Prozessionen leuchten wie glimmende Lindwürmer, Dreschflegel und Sensen wie verdorrte Wälder.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-256061710357238533?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/256061710357238533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=256061710357238533&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/256061710357238533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/256061710357238533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/per-aspera-ad-astra.html' title='Per aspera ad astra'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4783573563292100854</id><published>2011-10-27T00:57:00.015+02:00</published><updated>2011-10-27T02:10:41.555+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Berlin Calling</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;In 800 Millionen Jahren wird die Sonne ihre Leuchtkraft soweit erhöht haben, dass höheres Leben auf der Erde nicht mehr möglich sein wird. Nach weiteren 4 Milliarden Jahren wird die Sonne sich soweit vergrößert haben, dass sie die Erde verschlucken wird. Doch zuvor wird alles Wasser, alle Luft und alles, was einmal gelebt hat, verdampft und in den Weltraum entwichen sein. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich höre mir zwei Lieder auf Youtube an. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=JMUNv3E81Ds"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lied 1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ihre Schwingungen pflanzen sich in der Atmosphäre fort, laufen einmal um den Globus, zweimal, dreimal...gehen auf im ewigen Gesumm der Welt. Werden sie dereinst auch in den Weltraum geblasen werden mit dem Rest der Atmosphäre? Werden winzige Gasmoleküle und Photonen im schwarzen und gleissenden Vakuum erzählen von einem Planeten, der einmal einen kleinen gelben Stern umkreist hat? Ein Planet, auf dem solche Lieder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; erdacht wurden? Von einer Spezies, die sich selbst folterte und tötete ohne Unterlass? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rTFUM4Uh_6Y&amp;amp;feature=related"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lied 2&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sterne, die über buntschillernden Planeten stehen. Sonnen in gleissenden Gasnebeln. Dazwischen Schwärze und dunkle Energie, die das Universum unweigerlich auseinandertreibt bis es zerreissen wird; oder in ewiger Dunkelheit vergehen. Ein Photon, das von einem Lied zeugt, ein Fragment nur, doch es klingt und tönt ganz leise durch das uralte All.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und niemand schlafe, niemals!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4783573563292100854?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4783573563292100854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4783573563292100854&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4783573563292100854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4783573563292100854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/eine-kleine-zeit.html' title='Berlin Calling'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7710844685412482979</id><published>2011-10-25T00:28:00.006+02:00</published><updated>2011-10-25T00:32:53.322+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Unterm Licht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Man kann es tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man kann einfach so eine Welt erbauen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man kann ein wundes Herz erschaffen und &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;es im nächsten Moment vergolden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man kann die Bläue des Himmels in Quader gießen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und daraus eine Hütte bauen mit Seeblick und &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Anlegesteg. Man kann ein Kanu beseelen und &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mit einer Laterne ausrüsten weil man erst in der&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dämmerung heimkehren wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;All das kann man tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7710844685412482979?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7710844685412482979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7710844685412482979&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7710844685412482979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7710844685412482979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/unterm-licht.html' title='Unterm Licht'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5909445379601716252</id><published>2011-10-23T17:22:00.007+02:00</published><updated>2011-10-23T17:25:59.326+02:00</updated><title type='text'>Herbstgedanken</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Apds-PL5_Wk/TqQxXctT7hI/AAAAAAAABec/TxKkBCRuZWQ/s1600/DSC00359.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Apds-PL5_Wk/TqQxXctT7hI/AAAAAAAABec/TxKkBCRuZWQ/s320/DSC00359.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666708510051921426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5909445379601716252?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5909445379601716252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5909445379601716252&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5909445379601716252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5909445379601716252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/herbstgedanken.html' title='Herbstgedanken'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Apds-PL5_Wk/TqQxXctT7hI/AAAAAAAABec/TxKkBCRuZWQ/s72-c/DSC00359.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5459305200192926171</id><published>2011-10-22T16:09:00.004+02:00</published><updated>2011-10-22T17:17:07.971+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Tropfenfänger</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Komm, lass uns einkaufen gehen, ich möchte Menschen anlächeln"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich blickte vom Bildschirm meines Laptops auf. Mein Engel hatte wieder einmal den Zombie völlig geräuschlos durch die Tür und hinter meinen Stuhl bugsiert. Unter der leeren Augenhöhle des Untoten klemmte ein altertümlicher Tropfenfänger, mit einem dünnen Gummiband am Kopf fixiert. Ich war beeindruckt. Nun erklärte sich der Umstand, warum seit einiger Zeit keine stinkenden Tropfen gelbroten Leichensaftes mehr im Haus zu finden waren. Mein Engel schien eine rudimentäre Form von Verantwortungsgefühl für seine Reitgelegenheit zu entwickeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Doch kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht, rieb der Engel leicht an den Schläfen des Zombies, worauf dieser sich langsam nach vorne beugte. Im Nacken des Zombies sitzend näherte der Engel sich so dem Bildschirm. Er schien Interesse daran zu haben, was ich da am Computer gerade so trieb. Ich lehnte mich zurück und gewährte ihm großzügig Einblick. Zu sehen war die Eingabemaske des Blogs, an dem ich seit einiger Zeit schrieb. Der Engel beugte sich über den Kopf des Zombies, den er nun mit seinen Armen umschlungen hielt. Flüchtig hatte ich dabei den Eindruck, dass der Engel sich nicht festhalten musste, um nicht abzustürzen, sondern um nicht davonzuschweben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So nahe wie jetzt waren sich unsere Gesichter schon lange nicht mehr. Während der Engel aufmerksam las, was ich soeben geschrieben hatte, betrachtete ich eingehend sein Profil. Seine Lippen bewegten sich leicht im Rhythmus des Textes, auch wenn er nicht laut las, und ich konnte vereinzelt Worte erkennen, die ich vor ein paar Minuten erst in die Tastatur getippt hatte. Das Profil des Engels war mir seltsam vertraut, und schon so manches Mal glaubte ich eine leichte doch unleugbare Ähnlichkeit mit mir zu erkennen. Allerdings war die leicht durchsichtige Konsistenz des Engels natürlich für so manche optische Täuschung gut. Aber nicht in diesem Augenblick. Das leicht bläuliche Licht des Monitors schien genau die richtige Wellenlänge zu haben, um die Moleküle im Gesicht des Engels in Resonanz bringen. Da ich ihn nur von der Seite betrachtete, ohne selbst vom Monitor geblendet zu werden, konnte ich zum ersten Mal kleine Fältchen unter und neben den Engelsaugen erkennen. Auf den ersten Blick hielt ich sie für Lachfältchen, doch ich schaute genauer hin. Es waren nicht wirkliche Lachfältchen, obwohl sie eine Art gelassene Heiterkeit ausstrahlten. Doch da war noch etwas anderes um diese Augen, die so konzentriert meinen Text lasen. Ja, da war eindeutig auch Traurigkeit. Und Sehnsucht. Ich versuchte, genauer hinzuschauen. Ganz kurz wendete der Engel sein Gesicht vom Bildschirm ab und blickte in meine Richtung, doch was er sah, schien ihn zu beruhigen und er wendete seine Aufmerksamkeit wieder meinem Text zu. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich beugte mich eine Winzigkeit vor, um besser sehen zu können. Diesmal wendete der Engel nicht seinen Kopf, sondern ließ nur für einen kurzen Moment seine Augen in meine Richtung huschen. Ich sah nun die stille Heiterkeit in seinen Augen und den Fältchen darum herum, und ich sah die Traurigkeit und die Sehnsucht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Seltsam, dachte ich bei mir. Ich wusste nicht, ob er schon immer so ausgesehen hatte, oder ob er nur so schnell gealtert war in meiner Gegenwart. Oder es lag ganz einfach daran, dass ich ihn noch nie so nah und bei so günstiger Beleuchtung gesehen hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt rieb der Engel leicht an den Schläfen des Zombies, der die ganze Zeit völlig still und regungslos in dieser unbequemen Beugehaltung verharrt hatte. Langsam richtete er sich wieder auf, der Engel wurde wieder emporgehoben. Während er Höhe gewann, schaute er mir kurz in die Augen und lächelte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich möchte jetzt hinausgehen!", rief er plötzlich und deutete durch das Fenster nach draußen. Eben war es noch grau und nebelverhangen gewesen, doch über unserem kleinen Stelldichein war es Winter geworden. Die Landschaft war weiß zugedeckt, und die Sonne funkelte auf Millionen Schneekristallen. Der Zombie wendete sich um und das ungleiche Paar stürmte hinaus. Ich hinterher. Draußen das gleissende Winterlicht war überhaupt nicht kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5459305200192926171?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5459305200192926171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5459305200192926171&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5459305200192926171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5459305200192926171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/tropfenfanger.html' title='Tropfenfänger'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1724432194142438812</id><published>2011-10-20T15:10:00.004+02:00</published><updated>2011-10-20T15:39:25.737+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Heimat</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nein", sagte Namensuchmann, "Und nochmals nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Mensch sah etwas bekümmert drein nun, doch er machte keinerlei Anstalten zu gehen. Im Gegenteil, er kroch sogar näher. Namensuchmann war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob dies wirklich noch die Erde war; die beiden Monde am Himmel irritierten ihn ein wenig. Der Mensch begann zu grunzen.  Die Grunzlaute schwebten lange wie unentschlossen über dem kleinen gepflasterten Platz, ehe sie nach unten stürzten und sich zu Worten formen wollten. Doch die Silben und Enden wollten nicht richtig zusammenfinden, es entstanden lediglich groteske Ausdrücke von brutal-archaischer Wucht. Namensuchmann riss sich die Kleidung vom Leib und warf sich in den wimmelnden Wortbrei. Er wälzte sich erst auf die eine Seite, dann auf die andere und verharrte schließlich auf dem Rücken liegend, mit beiden Händen die Wortmutanten auf seinen nackten Bauch schaufelnd. Zwischen seinen Schulterblättern spürte er winzige Stiche, und etwas versuchte, sich zwischen seine Pobacken zu zwängen. Der Mensch hatte aufgehört zu grunzen und stand nun plötzlich am Rande des kleinen Platzes, unschlüssig seine Hände betrachtend. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;`Es ist kalt an diesem Ort´, sagte sich Namensuchman während er in seinem Tun innehielt.  `Doch die wimmelnden fremdartigen Worte sind warm´ . Er nahm eines davon und biss ein Stück davon ab. Sie waren offensichtlich sogar nahrhaft. Man konnte es hier aushalten, auf dieser Welt. Der Grunzmensch war fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1724432194142438812?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1724432194142438812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1724432194142438812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1724432194142438812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1724432194142438812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/heimat.html' title='Heimat'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2194367302184299269</id><published>2011-10-12T16:59:00.010+02:00</published><updated>2011-10-17T02:15:14.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Lars von Trier, Idi Amin und ein bißchen Zeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic; font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;Melancholia &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ist ein sehr schöner Name für einen Planeten. Vorausgesetzt natürlich, man betont das i sehr lang und spricht das o nur ganz kurz aus. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family:verdana;" &gt;Melancholiiiiia! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Aus irgendeinem nur schwer erfindlichen Grunde verlängerte ich gedanklich immer das o, obwohl ich das gängige Wort &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family:verdana;" &gt;Melancholie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; durchaus stets auf der letzten Silbe betonte. Ich würde es heute noch so handhaben, wäre der Name nicht im Film mal ausgesprochen worden. So ganz nebenbei, ohne viel Aufhebens. Ich hätte den Moment fast verpasst, weil mir zwischendurch mal schlecht wurde wegen der exzessiv eingesetzten Wackelkamera, die bei Dialogen ohne Schnitt zwischen den Gesichtern hin- und herschwenkte. Eine immer weiter um sich greifende Unart der Regisseure.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich machte also während der ersten 20 Minuten meistens die Augen zu und genoss den Film als Hörspiel. Dann war´s wieder gut und ich ließ mich von den Bildern des Films berauschen. Märchenhafte, surrealistische Bilder. Eine nackte Kirsten Dunst. Einmal bar jeder Erotik, als sie es wegen ihrer Depression nicht mal mit Hilfe ihrer Schwester schafft in die Badewanne zu steigen, und einmal zum Anbeißen, als sie nackt ausgestreckt draußen im bläulichen Licht der groß und fett am Himmel stehenden Melancholia an einem Bachufer liegt. Dann irgendwann der Crash, der eigentlich eher eine Vereinigung ist. Kollisionen im All müssen ja nicht immer mit diesen aberwitzig hohen Geschwindigkeiten vonstatten gehen. Wird ein Planet "von hinten" eingeholt, kann sich das Ganze auch sehr langsam vollziehen. Wie in Zeitlupe. Als würde die Erde in den Schoß ihrer Mutter zurückkehren. Als würde ein Irrtum rückgängig gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Drei Menschen setzen sich auf eine Wiese und halten sich an den Händen: die beiden erwachsenen Schwestern und der etwa 8jährige Sohn von der Schwester ohne Depris, gespielt von Charlotte Gainsbourg, einer Schauspielern mit einer extrem nervigen Mundform. Der ganze Himmel ist eingenommen von dem auf die Erde zustürzenden Planeten, man kann schon Details seiner Oberfläche erkennen. Es wäre irgendwie doch schade um diese Welt, fährt es dem Zuschauer da durch den Kopf. Schade um die schönen Gärten, die schönen Klippen, das Meer und die schöne Kirsten Dunst, deren Mund alles andere als nervig ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Draußen dann, auf dem Heimweg, steht hell glänzend Jupiter am Himmel. Was wäre, wenn er jetzt plötzlich heller werden würde? Woher plötzlich einen geliebten Menschen nehmen, mit dem man händchenhaltend sich auf einer Wiese niedersetzen könnte? Was, wenn es Winter wäre oder Spätherbst und die Wiese nur eine nasse Eisplatte? Was, wenn sich Jupiter von der gegenüberliegenden Seite der Erde aus nähern würde und man ihn folglich gar nicht sehen würde auf dieser Seite? Dabei muss es ja nicht mal Jupiter sein, es geht schließlich auch einige Nummern kleiner.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich denke an einen Bericht im SPIEGEL, über Idi Amins ehemaligen Leibkoch. Idi Amin, ehemaliger ugandischer Diktator, hat natürlich auch einmal klein angefangen. Als junger Feldwebel hatte er die Aufgabe, ein Waffenlager von Viehdieben auszuheben. Aber die Viehdiebe wollten nicht sagen, wo es sich befindet. Also ließ er ihnen die Klamotten abnehmen und stellte den ersten vor einen Tisch, den Penis auf der Tischplatte. Dann hob Amin ein Buschmesser und fragte nochmal nach den Waffen. Der Mann verriet nichts. Sein Penis blieb auf dem Tisch liegen, er selbst wurde weggeschleppt. Erst der neunte redete schließlich. Scheißspiel. Mal davon abgesehen, dass ich persönlich mein Teil nicht für irgendwelche schrottigen Waffen opfern würde. Aber wieviel tragischer ist es für die ersten acht, wenn der neunte dann redet? Womöglich war der neunte ein sowieso unsympathischer Kotzbrockencousin vom ersten, der an der Reihe war. Was geht dann in dem ersten vor, vorausgesetzt, er hat überlebt? Ich stelle  mir diese Situation vor, acht Penisse auf einer blutbesudelten Tischplatte, drumherum feixende Soldaten. Und oben drüber Melancholiiiia, den ganzen Himmel einehmend, man kann schon einzelne Wolken sehen in ihrer Atmosphäre, wie sie sich herabsenkt und es in grenzenloser Güte auf sich nimmt, diesen verkommenen Planeten zu entsorgen. Dann ist es plötzlich gar nicht mehr traurig. Nur noch ein bißchen. Melancholiiia über Massenschweineställen. Über Putenzuchtbarracken. Über einem Kaff in Mali, wo die Beschneiderin sich gerade über das Mädchen beugt. Melancholiiiia über acht einsamen Penissen in Uganda.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie fragil diese Planetengeschichte da draußen ist kann man sich nur schwer vorstellen. Natürlich gibt es keinen versteckten Planeten auf der anderen Seite der Sonne. Dessen gravitativen Einfluss hätten die Astronomen längst bemerkt. Aber die Gravitation ist die schwächste bekannte Kraft im Universum, und doch wird alles von ihr zusammengehalten. Ein winziger Schubbser, und alles geriete aus den Fugen. Ein dunkler Stern, der weit draußen unerkannt an der Sonne vorbeizöge, könnte ausreichen, um das ganze Planetensystem durcheinanderzuwirbeln. Mars auf Erde. Marserde in die Sonne. Jupiter schluckt Merkur. Zeit die vergeht. In der Atacamawüste in Südamerika kann man die Zeit anfassen. Man kann die Hand darauf legen. Über sie hinwegstreichen. Da liegen große Felsbrocken, viele davon mit einer vollkommen plan geschliffenen Seite. Die Geologen konnten nicht erklären, was für ein Mechanismus dafür verantwortlich gewesen sein könnte. Der Zufall kam ihnen schließlich zu Hilfe. Ein Geologenteam machte Rast inmitten dieser Wüstenfläche, die von Horizont zu Horizont reicht und übersät ist mit Steinbrocken in allen Größen. Dann gab es ein Erdbeben. Lagen zwei Brocken dicht beieinander, wurden sie durch das Beben aneinandergeschuckert. Nun dauert so ein Erdbeben ja nicht allzulange, und allzu oft kommt es auch nicht vor. Doch wenn man Millionen und Abermillionen Jahre Zeit hat, dann reicht dieses unregelmäßige Bebengeschuckere aus, um rauhe, unebene Steine völlig plan zu schleifen. Ob die Hand irgendwie schimmert, wenn man sie auf so eine glattpolierte Stelle legt? Oder gibt es kleine Funken aus Zeit, die überschlagen vor der eigentlichen Berührung? Sich hinsetzen, sich an so einen Stein lehnen und Zeit werden. Nach oben schauen und Melancholiiiia bewundern.  An einen geliebten Menschen denken. Und an acht einsame Penisse auf einem Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2194367302184299269?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2194367302184299269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2194367302184299269&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2194367302184299269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2194367302184299269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/lars-von-trier-idi-amin-und-ein-bichen.html' title='Lars von Trier, Idi Amin und ein bißchen Zeit'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-637570023342067216</id><published>2011-10-10T15:59:00.007+02:00</published><updated>2011-10-10T23:29:54.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Montag</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich würde gerne Worte finden und sie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;zu floralen Mustern anordnen oder in &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die Formen weiblicher Körper zaubern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In das Chaos greifen und Spuren weben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mit den eigenen Händen und sie hinter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mir auslegen falls mir jemand folgen möchte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-637570023342067216?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/637570023342067216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=637570023342067216&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/637570023342067216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/637570023342067216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/montag.html' title='Montag'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8088161247861804021</id><published>2011-10-05T15:01:00.009+02:00</published><updated>2011-10-06T18:57:54.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Herbstzeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Insgesamt betrachtet sind Frühling und Sommer wohl die schönsten Jahreszeiten - wenn man alles aufsummiert: die lauen, nicht enden wollenden Abende, der warme Regen, die Grillen, die abends ihre Konzerte veranstalten, der Blütenreichtum, die Erdbeeren und die Kirschen, die warmen Morgen, die einen fröhlich aus dem Bett scheuchen, die Schwärme von Fledermäusen in der abendlichen Dämmerung und der warme Wind, der einem selbst nachts noch unters T-Shirt fährt. Doch die schönsten Momente des Jahres bietet eindeutig der Herbst. Insgesamt kackt er natürlich enorm ab wegen der Kälte und der Nässe und weil man einfach immer an den bevorstehenden Winter denken muss. Doch es gibt Augenblicke in dieser Jahreszeit, da reicht einfach nix anderes  heran (Sex ausgenommen, aber dazu später mehr).&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und zwar meine ich diese knusprigen Spätsommertage, wenn die Sonne gerade noch so auf der Haut britzelt, um einen herum aber schon die gelbgefärbten Herbstblätter von den Bäumen herunterrascheln und -taumeln. Wenn man dann noch ein paar Stellen weiß, die von diesem Knusperlaub bedeckt aber nicht mit Hundekot unterfüttert sind, dann kann man sich da hineinwerfen und sich darin wälzen wie Dagobert in seinen Geldscheinen. Und droben blinzelt die Sonne durch die Birke.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7vudm_NRyHQ/ToxVdisj0OI/AAAAAAAABeM/bMeoHAI3Ch4/s1600/DSC00345.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-7vudm_NRyHQ/ToxVdisj0OI/AAAAAAAABeM/bMeoHAI3Ch4/s320/DSC00345.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5659992797716140258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man beachte die Windsimulanten in der Fichte im Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich liege auf der Decke, unter der das Herbstlaub knistert, und schaue nach oben. Gelbe Birkenblätter torkeln vom Sonnenlicht befunkelt auf mich herab. Würde ich den Kopf drehen, den Hals krümmen und nach schräg hinten sehen, sähe ich im blauen Taghimmel den blassen  Mond im ersten Viertel (aus Gründen, die mir teils selbst unerklärlich, teils äusserst niederer Natur sind, ersetze ich im weiteren Text das Wort "Mond" durch das Wort "Arsch"). Nun denken nicht wenige Menschen, dass "erstes Viertel" bedeutet, der Arsch wäre nur zu einem viertel beleuchtet, hätte also Sichelgestalt. Doch das ist ein Irrtum. Ein kompletter Arschzyklus dauert etwa 28 Tage von Neuarsch zu Neuarsch. Neuarsch bedeutet, der Arsch befindet sich zwischen Erde und Sonne und ist somit nicht zu beobachten, weil er von der Sonne am Taghimmel hoffnungslos überstrahlt wird. Nach 14 Tagen hat der Arsch einen Halbkreis beschrieben, nun befindet sich die Erde zwischen Arsch und Sonne. Wir sehen den Arsch voll beleuchtet, es ist Vollarsch. Hat der Arsch aber nach 7 Tagen erst einen Viertelkreis beschrieben, befindet er sich im ersten Viertel seines Zyklus, ist von der Erde aus gesehen aber &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family:verdana;" &gt;halb&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; beleuchtet, wie man aus der nachfolgenden kleinen Skizze ersehen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-N5d5tzMIpkA/To3bzUGUdjI/AAAAAAAABeU/_qtMk6J9pV0/s1600/Mondphase2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 246px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-N5d5tzMIpkA/To3bzUGUdjI/AAAAAAAABeU/_qtMk6J9pV0/s320/Mondphase2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5660421981289608754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nun gehen eindringliche, um nicht zu sagen grandiose Naturerlebnisse stets mit gewissen sexuellen Aufwallungen einher, wie allgemein bekannt sein dürfte. Angesichts des Mondes im ersten Viertel (ich verwende im weiteren Verlauf des Textes wieder die ursprüngliche Bezeichnung unseres natürlichen Erdtrabanten), der sich schräg hinter mir am südöstlichen Himmel befindet, denke ich an den Samoanischen Borstenwurm, auch Samoa-Palolo genannt. Er wird bis zu 70 cm lang und lebt in den Korallenriffen des südlichen Pazifik. Dort gräbt er sich mit dem Kopf voran in den Kalk und ernährt sich daselbst von Algen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Fortpflanzung des Palolo-Wurms ist eng mit den Mondphasen verknüpft. Exakt am zweiten und dritten Tag nach dem letzten Viertel im Oktober schnürt er seinen bis zu 40 cm langen borstigen Hinterleib ab, in dem er vorher seine Spermien oder Eizellen gebildet hat. Dieser prall mit "Geschlechtsprodukten" (ich liebe diesen Biologenslang) gefüllte borstige Hinterleib (ugs.: Arsch) ist jedoch beileibe nicht untätig. Er verfügt über ein gewisses Eigenleben und befördert sich mit schlängelnden Bewegungen an die Wasseroberfläche. Dort angekommen trifft er sich mit den anderen Ärschen zu einer Orgie von geradezu biblischen Ausmaßen. Männliche und weibliche Ärsche öffnen sich und entlassen ihre Produkte ins Wasser, wo die Befruchtung stattfindet. Dieselbe Prozedur wiederholt sich genau einen Monat später, kurz nach dem letzten Novemberviertel der Mondphase.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Fischer auf Samoa sind auf dieses Ereignis vorbereitet und schöpfen die meterdick auf der Wasseroberfläche treibende Suppe aus Sperma und Eiern ab. Sie ist natürlich sehr nahrhaft und gilt als Delikatesse.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Würde ich einer Religion anhängen, die an Wiedergeburt glaubt, würde ich mir vermutlich Gedanken machen, wessen ich mich schuldig machen müsste, damit ich zur Strafe als Samoa-Palolo wiedergeboren werde. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jedes Jahr aufs Neue dieselbe Zeremonie: "Good bye Arsch, wünsche viel Vergnügen! Ich werde an dich denken!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Während ich langsam von gelben Birkenblättern bedeckt werde, denke ich noch kurz an Pfaffen- und Nonnenseelen, die sich in Südseekorallen graben. Die Windsimulanten von Epsilon Eridani warten auf ihren Feierabend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8088161247861804021?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8088161247861804021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8088161247861804021&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8088161247861804021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8088161247861804021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/herbstzeit.html' title='Herbstzeit'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-7vudm_NRyHQ/ToxVdisj0OI/AAAAAAAABeM/bMeoHAI3Ch4/s72-c/DSC00345.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4346659984609122215</id><published>2011-10-03T11:46:00.005+02:00</published><updated>2011-10-03T11:59:06.486+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Hekatombus</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne scheint. Johlend und jauchzend springe ich aus dem Bett, den Balkon hinunter und bin nach einem Zwischenhüpfer wieder in der Luft. Planeten sind um diese Tageszeit natürlich nicht zu sehen, der Himmel ist blau und weit. Auf dem Rücken fliegend mache ich Rückenschwimmbewegungen, obwohl die bei der Geschwindigkeit aerodynamisch natürlich eher hinderlich sind. Egal. Ich rudere durch den Himmel. Die Landung ist dann aber abrupt und ohne Eleganz. Die Bank unter der alten Linde ist leer. Ich schaue kurz weg, schaue wieder hin, wieder weg...aus den Augenwinkeln betrachtet ist ein zartes Schimmern wahrzunehmen. Kaum zu glauben, nach all den Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4346659984609122215?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4346659984609122215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4346659984609122215&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4346659984609122215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4346659984609122215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/10/hekatombus.html' title='Hekatombus'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6662706141922741123</id><published>2011-09-25T11:42:00.007+02:00</published><updated>2011-09-25T18:49:09.290+02:00</updated><title type='text'>Am See</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xTbqJ1q2Ew4/Tn73tL8nNDI/AAAAAAAABeE/1bF_ivzNYkc/s1600/DSC00337.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-xTbqJ1q2Ew4/Tn73tL8nNDI/AAAAAAAABeE/1bF_ivzNYkc/s320/DSC00337.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656230537697113138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Blick vom königlich-württembergischen Schloss in Friedrichshafen nach Osten. Auf der Spitze der Landzunge Schloss Montfort.&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6662706141922741123?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6662706141922741123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6662706141922741123&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6662706141922741123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6662706141922741123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/09/am-see.html' title='Am See'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-xTbqJ1q2Ew4/Tn73tL8nNDI/AAAAAAAABeE/1bF_ivzNYkc/s72-c/DSC00337.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6968601741830553342</id><published>2011-09-19T14:04:00.004+02:00</published><updated>2011-09-19T14:10:32.412+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Auf dem Bahnhof</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich rief ihr noch etwas nach, doch  es stieß mit dem zusammen was sie mir nachrief und es verpuffte in einer  fupenden Wolke, die noch lange hoch oben über dem Dach des Kaufhofs  funkelte und glitzerte im frühern Sonnenlicht. Sogar als ich später im  Zug saß und er gerade die Innenstadt links liegen ließ vermeinte ich  noch ein paar Lichtreflexe zu erkennen, vom Wind mittlerweile arg  abgetrieben. Raben kreisten nicht weit davon, verwundert krächzend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6968601741830553342?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6968601741830553342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6968601741830553342&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6968601741830553342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6968601741830553342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/09/auf-dem-bahnhof.html' title='Auf dem Bahnhof'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4873045485779457607</id><published>2011-09-10T22:55:00.005+02:00</published><updated>2011-09-10T23:03:54.629+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Hab Sonne im Herzen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-6V-K2hnWqDM/TmvOzhFY_xI/AAAAAAAABd8/8HdzItYo_Ic/s1600/DSC00327.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-6V-K2hnWqDM/TmvOzhFY_xI/AAAAAAAABd8/8HdzItYo_Ic/s320/DSC00327.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5650837541916049170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dieses All ist mein All.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist durchzogen von lichtjahrdicken Ekelstreben,&lt;br /&gt;manchmal spürt man sie&lt;br /&gt;über den blauen Himmel ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4873045485779457607?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4873045485779457607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4873045485779457607&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4873045485779457607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4873045485779457607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/09/hab-sonne-im-herzen.html' title='Hab Sonne im Herzen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-6V-K2hnWqDM/TmvOzhFY_xI/AAAAAAAABd8/8HdzItYo_Ic/s72-c/DSC00327.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8936013842884939181</id><published>2011-09-08T13:19:00.005+02:00</published><updated>2011-09-09T00:29:07.323+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltall'/><title type='text'>Jupiter am Abend</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nachtschwärmer und Schlaflose aufgemerkt: Jupiter verlegt seine Sichtbarkeit immer mehr in die frühen Abendstunden. Während er im Sommer noch erst weit nach Mitternacht aufging und es längst hell wurde, ehe er eine nennenswerte Höhe über dem Osthorizont erreichte, so geht er dieser Tage bereits um 20 Uhr MESZ auf. Um Mitternacht also steht er dann schon weiß gleissend und breit am Südosthimmel. Genau genommen ist es sogar noch einfacher: man guckt einfach nachts nach oben, und der hellste "Stern", den man sieht, das ist Jupiter. In gut ausgeleuchteten Großstädten dürfte er sogar der einzige "Stern" sein, den man überhaupt sieht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-6DjUa2UJSag/Tmim6mlDDfI/AAAAAAAABd0/HAUYa-sLCpY/s1600/JupiSep.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 278px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-6DjUa2UJSag/Tmim6mlDDfI/AAAAAAAABd0/HAUYa-sLCpY/s320/JupiSep.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649949258254847474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Arsch war so freundlich, für obige kleine Szene als Sonne zu fungieren. Für Alien fand sich leider keine passende Rolle, aber ich brachte es nicht übers Herz, ihm das so ins Gesicht zu sagen. Also übertrug ich ihm pro forma die Gesamtverantwortung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(die Größenverhältnisse stimmen nicht, die Abstände der Planetenbahnen sind hingegen maßstabsgetreu)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da die Erde viel näher und schneller um die Sonne läuft als Jupiter, überholt sie ihn immer wieder auf der Innenbahn. Das ist am 29. Oktober wieder mal der Fall. An diesem Datum steht die Erde kurzfristig genau zwischen Sonne und Jupiter. Auf einen irdischen Beobachter übertragen bedeutet das, Jupiter steht am Himmel der Sonne genau gegenüber. Das heißt, er geht im Osten auf, wenn die Sonne im Westen untergeht. Und er geht im Westen unter, wenn die Sonne im Osten aufgeht. Er ist dann also die ganze Nacht über zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8936013842884939181?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8936013842884939181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8936013842884939181&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8936013842884939181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8936013842884939181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/09/jupiter-am-abend.html' title='Jupiter am Abend'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-6DjUa2UJSag/Tmim6mlDDfI/AAAAAAAABd0/HAUYa-sLCpY/s72-c/JupiSep.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-705841107201770158</id><published>2011-09-03T19:31:00.007+02:00</published><updated>2011-10-03T11:13:52.676+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Sonnenwindmorgen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geräusch ist kaum wahrnehmbar. Unterschwellig und wie ein Dieb schleicht es sich in Namensuchmanns Schlaf. Ein leises, weit entferntes und doch machtvolles Rascheln. Ein unbekannter Traum von überkochender Marmelade und fremden, flüsternden Menschen in der Dachkammer klingt aus in sanft wogenden und im Wind knisternden Kornfeldern unter einer surrenden Traumdeckenlampe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namensuchmann öffnet seine noch von der Nacht schweren Lider. Der Traum zerspringt in tausend funkelnde Realitäten, die sich schnell verflüchtigen und aufgesogen werden von ersten, noch unvollkommenen Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist früh am Morgen, die Sonne steht noch nicht weit über dem fernen, halb von Wald bedeckten Hügel, an dessen Fuß der örtliche Friedhof angelegt wurde. Und doch scheint sie schon hell und klar in das Zimmer, auf das Fußende von Namensuchmanns Bett.&lt;br /&gt;Bis jetzt ist es jedoch nur ein schmaler Lichtstreifen, der das Bett noch kaum berührt. Die Balkontür schräg gegenüber des Fensters ist weit geöffnet, im Zimmer ist es noch frisch und kühl von der vergangenen Nacht. Die Bettdecke ist etwas nach oben gerutscht, ihre Zehen schauen darunter hervor wie eine schweigsame Prozession betender Mönche. Der schmale Lichtbalken, ein Versprechen wohliger Wärme an diesem frischen Herbstmorgen, beginnt die Zehen zu umfließen, verleiht ihnen einen rosigen Schimmer der Zufriedenheit. Namensuchmann richtet sich so vorsichtig wie möglich auf, um sie eingehender betrachten zu können. Er verharrt bewegungslos. Jedoch nicht, weil er ihren Schlaf nicht stören will, sondern um dieses Schauspiel möglichst lange und ungestört verfolgen zu können. Wie das Wasser bei rückkehrender Flut in die Polder und Marschen vordringt, so dringt jetzt das Licht in immer neue Bereiche ihrer Zehen vor, erobert dort eine Rundung, da eine Biegung und wieder woanders ein kleines Fältchen, einen kleinen, gepflegten Nagel.&lt;br /&gt;Dann beginnt das Licht die Bettdecke oberhalb der Zehen zu erobern. Namensuchmann sieht sich an, wohin es noch wandern wird, wenn er lange genug wartet. An den Konturen unter der dünnen Sommerdecke erkennt er, dass sie ein Bein leicht angewinkelt hat. Das andere, dessen Zehen nun im vollen Sonnenlicht leuchten, ist ausgestreckt. Die aufgeworfenen Falten der Decke verraten, dass sie immer noch ihre gewohnte Schlafhaltung innehat, noch ist nichts zu spüren von der morgendlichen Unruhe kurz vor dem Aufwachen. Ihr Oberkörper ist leicht auf die Seite des abgewinkelten Beines gedreht und beide Arme sind unter der Decke verborgen. Von ihrem Kopf ist nicht viel mehr als ein dichter Haarschopf zu sehen, darunter, das Gesicht, muss jedoch Namensuchmann zugewandt sein. Vermutet er.&lt;br /&gt;Namensuchmann setzt sich so bequem hin wie es ihm möglich ist ohne allzuviel Bewegung auf die Matratze zu übertragen. Der etwas breiter gewordene Lichtbalken hat nun fast die unter der Decke verborgenen Knie erreicht. Gleichzeitig liegen die Zehen nur noch einen Finger breit vom Schatten entfernt, der dem Licht folgt. Ein Zeitraffer würde ein helles Lichtrechteck zeigen, das längs und im Bogen über das Bett huschen würde während die Sonne den morgendlichen Himmel erklimmt.&lt;br /&gt;Namensuchmann greift langsam in die Decke. Wenn er langsam und mit der gebotenen Vorsicht zu Werke ging, konnte er sie vielleicht wegziehen, ohne sie aufzuwecken. Sie war sehr leicht und überhaupt nicht kratzig, eine gute Qualität!&lt;br /&gt;Das angewinkelte Knie, das von Namensuchmann wegwies, kam als erstes unter der zurückweichenden Decke zum Vorschein. Er musste sich eine Art Aufrolltaktik überlegen, um den gerafften Stoff unter Kontrolle zu bringen und hinter seinem Rücken zu Boden gleiten zu lassen. Doch bald war es geschafft, nichts bedeckte mehr ihren Körper. Und sie schlief immer noch, das verrieten ihre tiefen und regelmäßigen Atemzüge.&lt;br /&gt;Ihre Zehen lagen nun schon wieder im Schatten, das Lichteck war weitergewandert, über ihre nackten Beine und Knie. Ihre Haut schimmerte samten im stärker werdenden Licht. Namensuchmann musste sich etwas zur Seite beugen, um keinen Schatten auf sie zu werfen, um das Lichteck perfekt wandern zu lassen. Von draußen drang das stete Rascheln des morgendlichen Windes ins Zimmer, das Namensuchmann aus seinen Träumen hatte aufwachen lassen. Ein Rascheln ohne Höhen und Tiefen, ohne merkliche Intensitätsunterschiede, ein stetes Hintergrundgeräusch wie von einer blauen Himmelsdecke, die langsam durch die Bäume gezogen wird. Vereinzelte gelbe Blätter taumelten am Fenster vorbei und klackten hörbar auf die Straße. Das Lichteck hatte ihr Becken erreicht, ihre Knie lagen schon wieder halb im Schatten. Ihr Schamhaar, in der Nacht noch dunkel und dicht, schimmerte nun fast golden und lichtdurchflutet. Hüfte und Bauch warfen dünenhafte Schatten in den sehr schräg einfallenden Strahlen. Bald würde ihr Busen beleuchtet werden und ihr Becken wieder in den Schatten gleiten.&lt;br /&gt;Namensuchmann beugte sich mit seinem Gesicht langsam und vorsichtig vor. Nur ganz knapp über ihrer Hüfte verharrte er und sog tief ihren Duft ein. Es war derselbe, der auch an ihm haftete, an seiner Hand, an seinem Arm, in seinem Gesicht. Bald würde das Licht ihren Kopf erreichen. Namensuchmann richtete sich wieder auf und schaute auf ihr Haar, das nun etwas zur Seite gefallen war. Er sah in ihr Gesicht. Aus halb geöffneten Augen betrachtete sie ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-705841107201770158?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/705841107201770158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=705841107201770158&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/705841107201770158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/705841107201770158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/09/sonntagmorgen.html' title='Sonnenwindmorgen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6800814531391192340</id><published>2011-08-31T12:13:00.003+02:00</published><updated>2011-08-31T12:20:30.752+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Sommerzeit ist Marmeladenzeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auf freundliche Anregung von Frau Schäufele nachfolgend also eine etwas alltäglichere Art und Weise, Marmelade einzukochen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hm...Mist...merke ich jetzt erst...ein Mensch vor dem Herd stehend ist es wieder nicht geworden....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-EmriwCpTd4Q/Tl4JU9xNaRI/AAAAAAAABds/AbK2D1V57kg/s1600/Marmelade2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 284px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-EmriwCpTd4Q/Tl4JU9xNaRI/AAAAAAAABds/AbK2D1V57kg/s320/Marmelade2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646961238552176914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6800814531391192340?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6800814531391192340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6800814531391192340&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6800814531391192340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6800814531391192340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/sommerzeit-ist-marmeladenzeit.html' title='Sommerzeit ist Marmeladenzeit'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-EmriwCpTd4Q/Tl4JU9xNaRI/AAAAAAAABds/AbK2D1V57kg/s72-c/Marmelade2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2013961563459847875</id><published>2011-08-28T20:52:00.004+02:00</published><updated>2011-08-28T21:28:46.471+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Sonntagabend</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Mein Joggingwald hat einen sehr dichten Waldrand. Der Feldweg, der zum Waldweg wird, führt geradewegs hinein wie ein Tunnel in eine Bergwand. Zu Spätsommer- und Frühherbstzeiten geht die Sonne exakt so unter, dass sie knapp über dem Horizont stehend diesen grünen, schweigsamen Tunnel der Länge nach ausleuchtet mit ihrem rotgoldenen Abendlicht. Laufe ich hinein, eilt mein dutzende Meter langer Schatten mir voraus.&lt;br /&gt;Ich war heute schon auf dem Rückweg, meine Augen waren weit und dem Dunkel des Waldes geöffnet. Ich bog um eine letzte Kurve, als mich die tiefstehende Sonne frontal traf, obwohl ich noch hundert Meter tief im Wald war. Das Licht flutete fast lärmend gegen mich an. Sofort spürte ich den physischen Widerstand. Hinter mir schlug mein kämpfender Schatten feurige Lichtschwerter in die Dunkelheit. Ich hatte keine Chance, das Licht war stärker, ich lief auf der Stelle. Doch nur kurz. Denn sogleich fing die Erde an, sich unter meinen Füßen durchzudrehen wie das Laufband eines Heimtrainers. Auf diese Weise kam ich nun doch voran, obwohl ich de facto stillstand im Licht. Das Maisfeld wanderte gleichförmig an mir vorüber, dann die alten Obstbäume am Rande der Straße. Die Schafe in der Koppel konzentrierten sich, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren in der plötzlich veränderten Erddrehung. Ich fragte mich, ob ich nicht einfach stillstehen sollte und warten, bis die Sonne untergegangen wäre. Doch da kam schon mein Haus und mein Balkon in Sicht. Auf dem Balkon stand der Zombie, mein Engel auf seinem Kopf. Unter Anleitung des Geflügelten streckte der Zombie mir seinen Arm entgegen, der aufgrund der Fäulnis bedeutend länger war als ein normaler menschlicher Arm. So konnte ich ihn problemlos greifen, als der Balkon, das Haus und alles an mir vorüberzog. Ich schwang mich hoch, halb von dem Zombie gezogen, halb mit dem Schwung meines Laufes, und kurz beglückwünschten wir uns zu unserem Husarenstück. Ich war zu Hause, bewegte mich nicht mehr, die Erde ging wieder ihren gewohnten Gang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2013961563459847875?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2013961563459847875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2013961563459847875&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2013961563459847875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2013961563459847875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/sonntagabend.html' title='Sonntagabend'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6322784479626347893</id><published>2011-08-28T20:49:00.001+02:00</published><updated>2011-08-28T20:52:26.608+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Es ist keine gute Idee...</title><content type='html'>&lt;br /&gt;... Marmelade kochen zu wollen, während man in eine Hängematte eingedrillt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-hhbmrLGjiN4/TlqN7slI7NI/AAAAAAAABdk/KMg5PDmn2II/s1600/Marmelade.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 282px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hhbmrLGjiN4/TlqN7slI7NI/AAAAAAAABdk/KMg5PDmn2II/s320/Marmelade.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5645981139581070546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6322784479626347893?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6322784479626347893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6322784479626347893&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6322784479626347893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6322784479626347893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/es-ist-keine-gute-idee.html' title='Es ist keine gute Idee...'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-hhbmrLGjiN4/TlqN7slI7NI/AAAAAAAABdk/KMg5PDmn2II/s72-c/Marmelade.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8602608033161080153</id><published>2011-08-28T11:09:00.004+02:00</published><updated>2011-08-28T12:27:17.561+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Sonntagmorgen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Mein Engel zieht ein seltsam gewirktes Gewebe von meinem Gesicht. Es ist nicht genau erkennbar wo es endet und wo es anfängt. Trotzdem beginnt er, es gewissenhaft zusammenzufalten. Doch erst, als er das schimmernde Päckchen unter seinem Gewand verschwinden lässt bemerke ich, dass es anscheinend aus demselben Stoff gewebt wurde.&lt;br /&gt;Ich blinzele mit meinen Augen. Der Schwarm winziger Begebenheiten, eigentlich mehr eine Wolke aus glitzernden Momenten, kreist und schwebt über meinem Bett. Manchmal torkelt ein Teilchen aus der Wolke und fällt geruhsam und in der Morgensonne blinkend auf mein Gesicht, wo es sich sogleich auflöst wie ein Rauhreifkörnchen auf der Zunge. Je mehr dieser Teilchen auf mich herabschweben, desto mehr fühlen sie sich wie Sonntagmorgen an. Draußen blauer Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre leises Motorengebrumm. Weit entfernt, weit oben. Viel näher raschelt der kühle Morgenwind in den Blättern. Die Welt gleisst und schimmert. Licht und Wind durchdringen sich ungehindert. Ich könnte hinausgehen und mich dem in den Weg stellen, oder mich am Durchdringen beteiligen. Das Licht spüren, das mein Innerstes durchquert und dabei daran denken, dass Photonen keine Zeit kennen. In der Nacht sah ich hoch am Osthimmel Jupiter. Sog sein Licht in mich auf, das von einer Sonne kam, die tief unter mir auf der anderen Seite der Erde stand. Doch blickt man in den Nachthimmel, dringen auch Photonen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle auf die Netzhaut. Man sieht sie nicht, und doch finden sie ihren Weg durch das Auge in unseren Körper. Lichtteilchen, die seit dem Urknall durch Raum und Zeit reisten und nun als Energiequanten in meinem Körper schimmern, aber nur für Engelsaugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Engel sitzt jetzt am Fußende auf meinem Bett und blickt versonnen nach oben in die glitzernde Wolke. Ich könnte ihn jetzt anfassen, denke ich, unternehme aber keinerlei Anstrengung, dem Gedanken eine Tat folgen zu lassen. Es ist Sonntagmorgen und die Welt ruht gleissend und gedankendurchwebt im Herbstlicht. Wieder entferntes Motorengebrumm hoch am Himmel. Es stört nicht, es steckt lediglich Entfernungen ab, die auf mich herniedersinken wie ein abgeschnittenes weiches Band, sich zu endlosen Schlingen und Biegungen auffaltend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte aufstehen und den Entenstall öffnen. Schranze und Marie warten bestimmt schon ungeduldig unter ihren eigenen Augenblickswolken. Im Widerschein ihrer stets lächelnden Gesichter die blinkend niedersinkenden Ausreisserteilchen, wie winzige silberne Spiegelchen Strahl für Strahl verschickend. Ich bewege unter der Bettdecke meinen Fuß. Mein Engel senkt langsam seinen Blick und schaut nun zu mir mit seiner undeutbaren Miene. Er scheint zu warten. Ich hebe etwas meinen Kopf und schnüffle unauffällig in der Luft. Es riecht leicht nach den violetten Distelblüten, über die sich die Hummeln hermachen hinterm Haus. Ich vermute daher, auch Hummelhintern duften nach Distelblüten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8602608033161080153?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8602608033161080153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8602608033161080153&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8602608033161080153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8602608033161080153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/sonntagmorgen.html' title='Sonntagmorgen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7547702446779596926</id><published>2011-08-19T11:42:00.005+02:00</published><updated>2011-08-19T12:46:55.029+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Zeppelin über Berlin</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Im Fernsehen lief kürzlich ein Bericht über die Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg, einem Stadtteil von Berlin. Da ich dort einmal sechs Wochen wohnte und es mir sehr gut gefallen hat, ließ ich mir die Sendung natürlich nicht entgehen. Die vertrauten Bilder der verschiedenen U-Bahnstationen wie zum Beispiel die Eberswalder Straße weckten sogleich wahre Schübe von Fernweh, das sich jedoch wie Heimweh anfühlte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Irgendwann wurde ein kleiner Friseurladen portraitiert und der Inhaber erzählte allerlei skurile Geschichten von seinen bunten Stammgästen. Fast zerrissen vor Lachen und Vergnügen hat es mich, als er von einem alten Herrn erzählte, der aber leider schon verstorben war. Dieser hatte in den dreißiger Jahren schon in Berlin gewohnt und sah regelmäßig die großen Luftschiffe des Grafen Zeppelin einschweben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Das war sicher ein sehr beeindruckender Anblick", hatte der Friseur bemerkt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja, das kann man wohl sagen", habe daraufhin der alte Herr gesagt, "wenn es bloß nicht immer so gestunken hätte!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wie...gestunken?", hatte der Friseur verblüfft gefragt, "Die Zeppeline haben doch nicht gestunken?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nein, die natürlich nicht", rief darauf der alte Herr, "aber die Weiber rannten immer alle aus den Häusern zum Gucken und ließen das Essen anbrennen!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Manchmal stösst man auf eine kleine Fußnote der Geschichte, die man niemals erfinden könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7547702446779596926?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7547702446779596926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7547702446779596926&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7547702446779596926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7547702446779596926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/zeppelin-uber-berlin.html' title='Zeppelin über Berlin'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8304040820221209154</id><published>2011-08-17T20:26:00.003+02:00</published><updated>2011-08-18T10:08:55.520+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Das Leben eines Regenwurms</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn man ein vierzehn Jahre altes Auto fährt ist man doch einigermaßen angefressen, wenn es dann doch mal eine Panne hat. Obwohl man ja eigentlich damit rechnen muss. Irgendwann ist es immer soweit. Ärgerlich und zum Haare raufen wird es aber erst, wenn man feststellen muss, dass der Fehler sich bei korrekter und gewissenhafter Wartung hätte vermeiden lassen. Glück im Unglück ist es hingegen, wenn die Panne in der Nähe der Heimatbastion passiert und man das gute alte Stück zu vertretbaren Kosten zu sich nach Hause holen lassen kann und man mit etwas Hilfe die Sache vermutlich selber wird reparieren können.&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, zur Zeit ist also das Fahrrad mein Hauptverkehrs- und Transportmittel. Ich muss meinem Kaff zugute halten, dass es mit zwei Lebensmittelläden, einer Bäckerei, einer Metzgerei, einer Apotheke und einem Schlecker recht gut aufgestellt ist. Die nächste öffentliche Bibliothek ist allerdings in der nächsten Stadt, und die ist nicht nur 6 Kilometer entfernt, sondern liegt auch 100 Meter tiefer; was den Rückweg nach Hause nicht gerade zu einer Spazierfahrt macht. Trotzdem schaffe ich ihn mittlerweile in knappen 20 Minuten.&lt;br /&gt;Gestern war so ein Bibliotheksausflug, ich saß in der Zeitschriftenabteilung und las das neue Cinema, ein Magazin für Film- und Kinofreunde. Darin wurde ein Film besprochen, dessen Thema, oder besser, dessen Intention, mich sofort gefangen nahm. Er wurde nach dem Roman eines zeitgenössischen italienischen Autors gedreht. Ich schaute auf die Uhr und verließ die Bibliothek. Zum Buchladen war es nicht weit, ich schloss trotzdem mein Fahrrad auf und fuhr die kurze Strecke. Doch das Geschäft hatte bereits um halb sieben zugemacht. Ich radelte die sechs Kilometer und 100 Höhenmeter (netto) nach Hause.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen, d.h. heute, rief ich im Buchladen an und fragte, ob das Buch vorrätig sei. Ja, sie würden es mir zurücklegen. Am späteren Nachmittag schwang ich mich wieder auf mein Fahrrad und fuhr sechs Kilometer und 100 Höhenmeter zum Buchladen. An der Theke nannte ich den Titel des zurückgelegten Buches, woraufhin eine Verkäuferin fast wehmütig seufzte: "Ach, das möchte ich auch unbedingt noch lesen!"&lt;br /&gt;Ich packte meine Beute ein und überlegte. Es war einer jener seltenen weil brütendheissen Sommertage, die Hitze stand in den Gassen. Ich musste unbedingt noch etwas trinken, ehe ich die sechs Kilometer und 100 Höhenmeter (netto) wieder in Angriff nahm.&lt;br /&gt;Nicht weit von der Buchhandlung entfernt befindet sich ein Café mit Aussenbewirtung unter großen alten Kastanienbäumen. Ich setzte mich an einen freien Tisch, bestellte mir ein großes Radler, holte mein Buch aus dem Rucksack und begann zu lesen.&lt;br /&gt;Bald schob sich eine alte Frau mit ihrem Rollator zwischen den Tischen hindurch. Sie hielt auf einen älteren Herrn zu, der alleine an einem Tisch saß und fragte ihn wortreich, ob noch ein Platz frei wäre. Der ältere Herr mochte gut 70 Jahre alt sein, doch die Frau war bestimmt nochmal 20 Jahre älter. Sie trug ein bunt geblümtes Kleid. An ihrem Rollator war ein Gerät befestigt, von wo ein dünner durchsichtiger Sauerstoffschlauch zur Nase der Frau führte. Sie kam mir bekannt vor. Ich schaute genauer hin. Ja, ich kannte sie.&lt;br /&gt;Frau Pluskat war eine Bewohnerin des Altenheimes gewesen, in dem auch mein Vater lag bis zu seinem Tod. Sie saß oft alleine in der Caféteria, so dass ich mich manchmal zu ihr setzte, wenn ich meinen Besuch bei meinem Vater beendet hatte. Sie klagte mir oft ihr Leid mit den Pflegekräften und war dann stets dem Weinen nahe. Allerdings war ich selbst mit dem Personal des Altenheimes und der Behandlung meines Vaters immer sehr zufrieden. Doch ich sah keinen Sinn darin, Frau Pluskat in eine Diskussion über moderne, d.h., an der Grenze menschlicher Physis entlangschrammende Pflege zu verwickeln. Ich hörte ihr zu und hielt auch manchmal ihre Hand.&lt;br /&gt;Irgendwann war sie nicht mehr an ihrem Stammplatz und ich erkundigte mich nach ihrem Verbleib. Mir wurde der Name einer weit entfernten Stadt genannt, den ich aber wieder vergaß. Dorthin sei sie umgezogen.&lt;br /&gt;Ich war also etwas überrascht, als ich Frau Pluskat heute in dem Café erkannte. Nachdem ich mein Radler ausgetrunken und bezahlt hatte, ging ich zu ihr hinüber und setzt mich zu ihr an den Tisch. Sie erkannte mich gleich wieder. Wie sich herausstellte, war sie lediglich in ein anderes Altersheim einen Kilometer weiter umgezogen, doch dort gefiel es ihr auch nicht. Nach zehn Minuten verabschiedete ich mich, ging zu meinem Fahrrad, schloss es auf und radelte nach Hause.&lt;br /&gt;Etwa zwei Kilometer vor meiner Haustür bemerkte ich vor mir auf dem Radweg, etwas links von der Mitte, eine kleine braune Eidechse. Es wäre alles gut gegangen, wenn sie ruhig sitzengeblieben wäre. Aber etwa einen Meter vor mir spurtete sie plötzlich los und rannte mir unter das Fahrrad. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich sie erwischt hatte. Im selben Augenblick vernahm ich ein deutliches, rhythmisches Zischen. Ich befand mich neben einer Sägerei und dachte, vermutlich entlüftet ein LKW seine Bremsen. Aber nach etwa 20 Metern war klar, dass das Zischen aus dem Hinterreifen meines Fahrrades kam. Ich hatte einen Platten. Die Sonne brannte herunter und ich war ziemlich enttäuscht vom Weltgeist. Ich sparte mir den Weg zurück zu der Eidechse angesichts der zwei Kilometer Fußmarsch, die noch vor mir lagen. Nach etwa einem Kilometer ringelte sich vor mir auf dem Gehweg ein Regenwurm in geradezu ekstatischen Zuckungen. In der Hitze hätte er keine zehn Minuten mehr durchgehalten. Ich hob ihn auf und trug ihn zu einem sehr grünen, sehr dichten und feuchten Gebüsch.&lt;br /&gt;Auf dem weiteren Heimweg rekapitulierte ich die ganze Geschichte. Die Autopanne vor zwei Wochen, weswegen ich überhaupt mit dem Fahrrad in die Stadt fuhr. Mein Blick in das Kinomagazin, die Entdeckung des Films und des Romans, der geschlossene Buchladen, weswegen ich am nächsten Tag nochmals hinfuhr. Mein Durst, das Radler und Frau Pluskat sorgten für die nötige Verzögerung und das genaue Timing. Die Eidechse und das gleichzeitige zischende Entweichen der Luft aus dem Reifen. Dann, zehn Minuten später, der Regenwurm, den ich vor dem Austrocknen rettete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal sind die Dinge einfach nur so kompliziert wie unbedingt nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8304040820221209154?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8304040820221209154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8304040820221209154&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8304040820221209154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8304040820221209154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/das-leben-eines-regenwurms.html' title='Das Leben eines Regenwurms'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2941299078106156011</id><published>2011-08-16T14:31:00.003+02:00</published><updated>2011-08-16T14:34:01.526+02:00</updated><title type='text'>Wie man sieht...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;...es geht auch oben ohne!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-u5BgZkn0_DM/Tkpi7bL3PVI/AAAAAAAABdc/cfEnKquSUE8/s1600/DSC00319.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-u5BgZkn0_DM/Tkpi7bL3PVI/AAAAAAAABdc/cfEnKquSUE8/s320/DSC00319.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641430256284286290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2941299078106156011?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2941299078106156011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2941299078106156011&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2941299078106156011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2941299078106156011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/wie-man-sieht.html' title='Wie man sieht...'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-u5BgZkn0_DM/Tkpi7bL3PVI/AAAAAAAABdc/cfEnKquSUE8/s72-c/DSC00319.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2917434589213042374</id><published>2011-08-14T20:03:00.010+02:00</published><updated>2011-08-15T17:04:57.215+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Draußen an der Bar</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;An spärlich beleuchteten Bartresen nachts um halb zwei erlebt man die seltsamsten Geschichten. Man geht in die Bar, stellt sich an den Tresen und bestellt ein Getränk, das möglichst kein Bier und kein Mineralwasser sein sollte. Sodann dreht sich eine blendend doch traurig aussehende Frau zu einem um und fragt nach Feuer oder ob man sie mal kurz oben zwischen den Schulterblättern massieren würde, sie habe da so eine tiefsitzende nervige Verspannung seit sie ihren langjährigen Freund letzte nacht vor die Tür setzte. Man geht dann mit ihr raus vor die Türe zum Rauchen obwohl man vor zwanzig Jahren zum letzten Mal eine Zigarette zwischen den Lippen hatte. Und während man so dasteht und über die Relativitätstheorie plaudert dreht sie sich in ihrem rückenfreien Cocktailkleid um und weist mit ihrer freien Hand auf eine bezaubernde Stelle zwischen Wirbelsäule und linkem Schulterblatt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Da ist es besonders schlimm. Muss wohl eine Verspannung sein. Könnten Sie vielleicht...?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hier auf dem Lande gibt es natürlich keine Bars, die bis um halb zwei in der Nacht geöffnet haben, geschweige denn blendend aber traurig aussehende Frauen, die in rückenfreien Cocktailkleidern am Tresen sitzen und massiert werden wollen. Allerdings ist es schon nach Mitternacht. Die Zeit zumindest verläuft hier großstädtisch. Am Bach unten steht eine große Pappel mit einem mörderdicken Stamm. Den könnte ich mir als Bartresen vorstellen, wenn ich ihn mir in Gedanken in die Horizontale drehe und virtuell gleich noch ein wenig poliere. Ich stapfe den Hang hinunter, in der Dunkelheit kann ich die Brennnesseln nicht erkennen und verbrenne mir Hände und Knöchel. Lässig lehne ich mich an den alten Baum und denke mir ein Cocktailglas dazu. Oben raschelt leise das Laub im Nachtwind, aber ich bilde mir einfach ein, es wären die monotonen Rhythmen eines angesagten House-DJs. Ich wippe sogar etwas mit meinem linken Fuß. Eine blendend aussehende aber traurige Frau ist leider noch nicht zu sehen. Ich tätschle etwas den Stamm und blicke mich souverän um, doch es ist niemand da, der getröstet oder massiert werden möchte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Im Mondlicht bewegt sich ein kleiner Schatten über die Rinde. Ich nehme mein Handy und beleuchte die Stelle mit dem Display. Es ist eine Baumwanze, die von hoch oben heruntergekrabbelt kommt. Sie sieht mich und schaut erschrocken drein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hey, keine Sorge, ich habe es auf blendend gut aussehende trübsinnige Frauen abgesehen, nicht auf harmlose Baumwanzen", sage ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Da bin ich aber beruhigt", sagt die Baumwanze und hält erst einmal inne. Sie scheint gar nicht unfroh darüber zu sein, ihren Abstieg den Baumstamm hinunter unterbrechen zu können. Ich bewundere ihren imposanten Rücken- und Schulterpanzer. Er sieht genau so aus wie damals bei Biene Maya. Was mich auf einen Gedanken bringt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Sag mal", sage ich zu ihr und versuche, ziemlich lässig dreinzublicken, "fangt ihr wirklich immer an zu stinken, wenn ihr euch ärgert?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kaum hatte ich das letzte Wort ausgesprochen, ging das Display meines Handys aus und nur der silbrige Schein des Mondes erleuchtete noch matt den massigen Baumstamm mit dem kleinen dunklen Knubbel darauf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja, natürlich", antwortete die Baumwanze, "das ist ein völlig natürlicher und keinesfalls ehrenrühriger Vorgang. Er dient dazu, unser Leben zu verlängern, wenn du verstehst, was ich meine".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"A propos Leben", sagte ich, "seid ihr Baumwanzen nicht tagaktive Tiere? Was krabbelst du jetzt mitten in der Nacht auf diesem Pappelstamm herum?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Baumwanze tat so, als hätte sie die Frage nicht gehört. Sie musterte interessiert die nächste Wegstrecke, die noch vor bzw. unter ihr lag. Die Rinde war sehr dick und furchig. Für so ein kleines Wesen musste der Weg den Stamm hinunter äusserst mühsam sein. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Warum benutzt du nicht deine Flügel? Ihr könnt doch fliegen, wenn ihr wollt", versuchte ich es mit einer anderen Frage. Doch auch sie wurde von der Baumwanze überhört. Ob absichtlich oder aus schierer Gedankenlosigkeit vermochte ich nicht zu sagen. Ein wenig angenervt war ich allerdings schon von so viel Unhöflichkeit oder Unaufmerksamkeit. Während ich überlegte, ob ich mir dieses Verhalten bieten lassen sollte, schaute ich mich interessiert um und wippte mit dem Fuß. Natürlich sah ich nichts. Es war stockfinster. Das silbrige Mondlicht schaffte es gerade noch so auf den Pappelstamm, aber nicht mehr bis in das Gebüsch um den Stamm herum. Na ja, dachte ich mir, in den Bars ist es ja auch immer ziemlich duster. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wieso trübsinnig?", fragte die Baumwanze unvermittelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Was?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wieso bist du auf der Suche nach einer trübsinnigen Frau?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Achso, nein, das sagte ich doch nur so. Ich meinte eigentlich eher melancholisch. In diesen Filmen, wenn nachts ein Mann einen trinken geht, dann sitzt da meistens eine Frau an der Bar, die nicht sehr glücklich dreinschaut und dann von dem Mann getröstet wird."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Aha", sagte die Baumwanze, "und sind wir hier in einer Bar?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich schaute mich unwillkürlich um. Nein, es war natürlich keine Bar. Ich lehnte mitten in der Nacht in vermutlich zeckenverseuchtem Gestrüpp an einem Baum und wartete auf eine melancholische Frau die sich von mir trösten ließ. Aber diesmal war ich es, der eine Frage einfach überhörte. Doch die Wanze schien das nicht zu stören. Vermutlich war die Frage sowieso nur rhetorisch gemeint gewesen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Wanze spreizte nun ihre Deckflügel und fing an zu pumpen. Es schien ein recht anstrengender Vorgang zu sein denn sie bekam einen ziemlich starren Blick dabei. Ich bemerkte das, weil zufällig ein dünner Mondlichtstrahl genau auf ihre Augen fiel und glitzerte und funkelte. Dann stieß sie sich ab, fiel erst ein paar Zentimeter nach unten und gewann dann stetig und wie ein Tiefflieger brummend an Höhe. Sie benutzte das schräg durch das Dickicht einfallende Mondlicht als Leitstrahl und wurde schnell kleiner, während sie zum Mond flog.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nein, es war natürlich keine Bar. Und eine schöne Frau die getröstet werden wollte kam in jener Nacht auch nicht in das Gestrüpp.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2917434589213042374?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2917434589213042374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2917434589213042374&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2917434589213042374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2917434589213042374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/drauen-der-bar.html' title='Draußen an der Bar'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7615609585946115037</id><published>2011-08-14T19:51:00.001+02:00</published><updated>2011-08-14T19:51:59.604+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (XV)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Die Finger und Hände begannen vor Kälte zu  schmerzen.  Das von angetautem Schnee sulzige Wasser setzte nun den  platschenden Händen einen merklichen Widerstand entgegen. Und noch immer  totale Dunkelheit. Es waren nur wenige Meter, bis Namensuchmann zu dem  Schnittpunkt der beiden Linien gelangen musste. Dort brauchte er dann  nur noch nach links abzubiegen, und nach einem weiteren Meter würde er  beim Bentley sein. So die Theorie. In der Praxis jedoch begann er  furchtbar zu frieren. Seine Baumwollwachsjacke wurde durch das Gewicht  des Schnees auf seinen Rücken gedrückt. Er wusste nicht, ob er das als  angenehm oder als störend empfinden sollte. Er fühlte sich wie unter  einer dicken Steppdecke geborgen, als hätte er sich zu Hause in sein  Bett gekuschelt. Im Bett hatte er immer kalte Füße, jetzt jedoch an  diesem irrsinnigen Ort spürte er seit einer Weile seine Füße nicht mehr.  Also konnte er sich doch genauso gut vorstellen, dass die Füße warm und  trocken im Bett ruhten. Wer oder was wollte ihn daran hindern?  Vielleicht jedoch würde er weniger frieren, wenn er den Schnee von  seinem Rücken abschütteln würde? Es war klar, unter bestimmten Umständen  konnte Schnee wärmeisolierend wirken. Doch hier und jetzt? Es war egal.  Namensuchmann war zu erschöpft um sich aufzurichten und den Schnee  irgendwie von seinem Rücken herunterzufuchteln. Eine andere Möglichkeit  wäre, sich wie ein Hund, der aus dem Wasser kommt, zu schütteln.  Namensuchmann verfolgte diesen Gedanken nicht weiter. Er war nur kurz  aufgeblitzt, um sogleich von einer Empfindung kältestarrer Glieder  wieder verschluckt zu werden. Wieviel Zeit war eigentlich vergangen? Wie  lange war er bewusstlos gewesen nachdem der Bentley auf die erste Linie  geholpert war? Wieviele andere Leute wie er krochen in diesem Moment  durch absolute Finsternis auf knapp von Wasser überspülten Noppenböden  umher? War er der Einzige, dem so etwas widerfuhr? Wenn dem so war, dann  war das äusserst ungerecht, fand Namensuchmann. Andere Leute hatten  sicher auch mal eine Panne, ohne in einem dunklen nassen Alptraum wieder  aufzuwachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Er hielt nun doch inne und  überlegte, einen Blick auf sein Mobiltelefon zu werfen. Vermutlich war  der Akku immer noch leer. Es war unwahrscheinlich, dass er sich von  selbst wieder aufgeladen haben sollte. Der Blick auf ein totes Handy  schien ihm jedoch nicht so sehr verlockend, um dafür mit klammen  schmerzenden Fingern eine von der Kälte und Feuchtigkeit widerborstige  Wachsjacke aufzuknöpfen. Eine weitere Option war, sich einfach  hinzulegen und erst einmal eine Runde zu schlafen. Das nun schon  eiskalte Wasser verlor zunehmend an abschreckender Wirkung. Doch  Namensuchmann war klar, dass er dann vermutlich nicht mehr aufwachen  würde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Noch einmal mit links vorgreifen,  dann mit rechts. Dann das linke Knie vorschieben, dann das rechte. Dann  wieder mit links vorgreifen. Wunsch, die Stirn in das eiskalte Wasser  zu tauchen. Etwas war anders. Namensuchmann benötigte einige Zeit um zu  bemerken, was es war. Es war ein Geruch. Ein Duft. Er hob die Nase und  sog kalte Luft in seine Nase. Es war der Duft nach frisch gefallenem  Schnee. Diese Erkenntnis bedurfte einer Bewertung. Es war schön, dass er  überhaupt endlich etwas gerochen hatte in dieser Dunkelwelt. Es war  erschreckend, dass es Schnee war. Er wurde wieder der dicken fetten  Flocken gewahr, die hörbar auf das nun eiskalte Wasser platschten.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Haaalloooo".  Namensuchmann erschrak ob seiner eigenen Stimme. Sie klang dumpf und  beklommen, als befände er sich in einem winzigen schalldichten Raum. Er  brauchte eine Weile, bis er darauf kam, dass es vermutlich an den dicht  fallenden großen Schneeflocken lag, dass der Schall ohne jeden Hall  einfach verschluckt wurde. Trotzdem fühlte er sich plötzlich sehr  unwohl. Unwohler jedenfalls als zuvor schon. Enge Räume hatten ihm noch  nie behagt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Rien de rien", summte  Namensuchmann mehr als dass er es sang, "Je ne regrette  rien"..."Mistsau"...was redete er da? Das musste sich alles erst noch  erweisen. Schimpfworte auszustossen fühlte sich seltsam gut an. Er  probierte noch ein paar andere aus, doch der positive Effekt ließ  schnell nach. Er kauerte immer noch in sulzigem Eiswasser. Linke Hand  vorschieben. Da war sie, die andere Linie, die allererste, die er  entdeckte und die quer unter dem Bentley hindurchlief. Er war an der  Kreuzung angekommen. Nun musste er sich linkerhand halten, dann war der  Bentley nicht mehr weit. Etwas mehr als eine oder höchstens zwei  Armlängen. Er machte sich schon daran, in Zeitlupentempo abzubiegen, als  in ihm der Gedanke aufploppte, diese Linienkreuzung etwas näher zu  untersuchen. Soviel Zeit musste sein. Würde ja nicht allzu lange dauern.  Er kroch also noch ein Stück weiter, dort hin, wo die beiden Linien  wieder auseinanderlaufen mussten. Seine Hände tasteten den Rand der  Linien ab und er merkte, es war keine Kreuzung. Die beiden Linien trafen  sich nur, sie bildeten die Spitze eines Dreiecks. Namensuchmann war  froh. Auf diese Weise wurde er nicht vor die Frage gestellt, die  fortlaufenden Linien vielleicht näher zu untersuchen, ihnen ein Stück  weit zu folgen bis...ja bis wo? Bis er vor Erschöpfung und Kälte einfach  in sich zusammensank? Die Linien zu verlassen kam nicht in Frage. Er  würde den Bentley niemals wiederfinden und irgendwann in den  Unterwasserabgrund sinken. Also überwechseln auf die andere Linie und  zurück zum Auto, zurück zu nassen Lederpolstern, zurück zu einem  Verdeck, das Schutz bieten würde vor diesen absurd großen Schneeflocken.  Zurück zum Bentley. Dann würde er weitersehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7615609585946115037?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7615609585946115037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7615609585946115037&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7615609585946115037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7615609585946115037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/wenns-regnet-xv_14.html' title='Wenn´s regnet (XV)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8833055841573305684</id><published>2011-08-12T16:02:00.004+02:00</published><updated>2011-08-12T16:27:07.005+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Fernsicht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Gesicht blickt in die Ferne. Die Augen sind leicht zusammengekniffen wegen der strahlenden, tiefstehenden Sonne. Die Stirn ist leicht gerunzelt, die Unterlippe wegen der Konzentration aufgeworfen.  Die Einschätzung ist nicht einfach, die Bewegung im Stillstand. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist das Licht einer fernen Stadt, es umhüllt das Gesicht fast gleissend. In dem Licht ist eine fremdartige Zuneigung, die sich auf das Gesicht ergießt wie ein Seidenlaken im Herbstwind. Die Füße stehen auf der roten Erde als hätten sie schon immer da gestanden und als würden sie niemals mehr woanders stehen. Die Oberflächen werden wie spiegelnd, das Innere verbergend vor dem Äusseren. Doch der Clou ist, es ist im Wandel. Das Innere wird zum Äusseren, bald ist es nicht mehr zu unterscheiden. Namensuchmann tritt hinaus in das Licht und breitet die Arme aus. Es fließt und schwebt, nach Ferne duftend. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8833055841573305684?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8833055841573305684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8833055841573305684&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8833055841573305684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8833055841573305684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/fernsicht.html' title='Fernsicht'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6131695915372782414</id><published>2011-08-10T17:16:00.003+02:00</published><updated>2011-08-10T17:56:02.891+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Nicht blau, nicht dunkel</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eine Libelle schwirrt durch das nachmittägliche Sonnenlicht, das noch glänzt und glitzert und noch keine Spur aufweist von der bald sich senkenden Abendmilde. Noch springt und jubelt der Tag als wäre der Lauf der Zeit nur eine ferne Legende, erdacht von so seltsamen Dingen wie Bäumen oder Bergen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Libelle gewinnt an Höhe, umfliegt einen um diese Jahreszeit natürlich unbeblüteten Schneeballenbaum und verschwindet mit einem letzten Glitzern ihrer Flügel im Nirgendwo dahinter. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Von der anderen Seite des Schneeballenbaumes betrachtet bin ich es, der sich im Nirgendwo befindet. Doch auch im Nirgendwo gibt es Stechmücken, die man hier Schnaken nennt. Eigentlich sehr filigrane und elegante Geschöpfe, aber nun sitzt eines von ihnen auf meinem linken Fußknöchel und versetzt mir einen unangenehmen Stich. Doch anstatt sogleich danach zu schlagen, betrachte ich das Wesen für einen Augenblick. Es scheint erstmal arg abgelenkt durch seine Mahlzeit. So brauche ich mich gar nicht anzustrengen und auch nicht zu beeilen als ich es mit meinem Daumen zerdrücke. Es bleibt nur ein kleiner schwarzer Schmierfleck zurück von etwas, das soeben noch durch die klare Spätsommerluft schwebte. Meine Gedanken verweilen mitleidslos auf den tanzenden Lichtmustern auf dem Gras zu meinen Füßen. Die raschelnden Blätter der Pappel weit oben spielen die Melodie dazu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Möchtest du den Kopf auf meinen Schoß legen?" frage ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Doch die Antwort bleibt aus. Ich blicke neben mich und schaue auf die leere Bank, die schon halb im Schatten liegt. Verwittertes Holz, von den Jahreszeiten zersprungen und rissig, darauf zwei frisch gefallene Pappelblätter, winzige Samenkörnchen und grober Staub mit kleinen braunen Rindenfragmenten. Darüber ein Strom aus Zeit und Erinnerungen, wie eine Brise mich berührend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6131695915372782414?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6131695915372782414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6131695915372782414&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6131695915372782414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6131695915372782414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/nicht-blau-nicht-dunkel.html' title='Nicht blau, nicht dunkel'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4162403756532414326</id><published>2011-08-07T20:39:00.006+02:00</published><updated>2011-08-07T22:20:45.673+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Sonntagabendessen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Der Bauch rumort. Selbst ein Glas guter Rotwein kann ihn nicht beruhigen. Ich vermenge den Tomatensalat, derweil ein Strom von Leben quer über den Tisch und durch den Raum zieht. Manchmal nimmt er mir die Sicht auf die Salatschüssel, dann muss ich mich auf meinen Tastsinn und meine räumliche Koordination verlassen. Der Strom mäandert, pulsiert, wird stärker, und schwächer, doch reisst nicht ab. Ich versuche, ihn nicht zu stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Draußen der Regen rauscht auf Blättern und Bäumen, während die Küche nach frischgekochter Pflaumenmarmelade duftet. Spätsommerdämmerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4162403756532414326?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4162403756532414326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4162403756532414326&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4162403756532414326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4162403756532414326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/08/sonntagabendessen.html' title='Sonntagabendessen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5865930910972279387</id><published>2011-07-28T00:15:00.011+02:00</published><updated>2011-08-01T12:43:27.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Nächtlicher Besuch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Schmales Löffelchen mein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;schlüpfst in meinen Mund hinein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;angetan mit süßem Honig &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;derweil droben im Gehirn&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ein riesiger Balken schwebt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;über altbekannter Landschaft."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Weg!", schreie ich, noch im Halbschlaf versunken,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und vollführe eine wirsche Abwehrbewegung mit meinem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;linken Arm. Der kleine Engel fliegt und flattert unkontrolliert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;in die gegenüberliegende obere Zimmerecke und rutscht dann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;langsam an der Wand hinab, ehe er sich wieder etwas fängt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und auf die Kommode hüpft. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Du sollst das lassen!", füge ich noch hinzu und versuche &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;herauszufinden, wie spät es ist. Mein elektronischer Wecker &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;steht auf dem Kopf, bzw. auf seiner Vorderseite, damit sein helles &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Display nachts keine Stechmücken anlockt. Ich lange mühsam nach &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;dem uralten Ding und drehe es so, dass ich die Anzeige lesen kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;4 Uhr 13. Ich stelle den Wecker wieder auf den Kopf und schaue &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;zu dem Engel hinüber. Ich muss ein paar Mal blinzeln, bis ich meine &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Augen scharf gestellt habe und in dem fahlen Zwielicht die kleine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Gestalt erkennen kann. Der Engel hat einen seiner Flügel vor seinen &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kleinen Körper geklappt und dreht und biegt nun an einer unsichtbaren &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Verstärkungsrippe herum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Geschieht ihm recht, denke ich mir. Ich bin ratlos, wie ich ihm diese&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Marotte austreiben soll, ohne ihm richtig weh zu tun. Seit einiger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zeit nämlich hat er es sich zur Aufgabe gemacht, des nachts an &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mein Bett zu schleichen um mir dann irgendwelche, vermutlich &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;selbst erfundene, Gedichte ins Ohr zu raunen. Ich wache dann auf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mit einem feuchtwarmen Ohr und erschrecke mich jedesmal fast&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;zu Tode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich merke, dass die Luft im Zimmer trotz der offenen Balkontür nicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die beste ist. Ja man könnte sogar sagen, es stinkt im Zimmer. Mir&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;schwant Böses. Ich beuge mich mit dem Oberkörper aus dem Bett nach&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;unten und schaue in die Düsternis unter meiner Schlafstatt, doch es &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ist zu dunkel, ich kann nichts erkennen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Grmpfl, schrnch"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Als er sich bewegt, sehe ich den Zombie. Er hat kaum Platz in dem flachen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Zwischenraum zwischen Fußboden und Lattenrost, doch das scheint ihn&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; nicht weiter zu stören. Er liegt in Embryonalhaltung auf der Seite, sein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;baumelndes Auge ruht auf dem Fußboden. Soweit ich es erkennen kann, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;blickt es sogar in meine Richtung. Ich hoffe inständig, dass er nicht allzu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; viel Leichenflüssigkeit unter meinem Bett verliert. Ich richte mich wieder&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Schaff dieses Ding hier raus!", rufe ich dem Engel auf der Kommode zu, "Du&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; weißt, dass er im Haus nichts verloren hat!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin einigermaßen erstaunt, als der Engel unverzüglich zu mir herüber-&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;flattert und zu dem Zombie unter das Bett kriecht. Nach einigem hin und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;her und etwas Gerüttel und Geknurre kommen beide unter dem Bett hervor,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; der Engel bereits auf der Schulter des Zombies sich festklammernd. Schwankend&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; wie ein Beduine auf einem sich erhebenden Kamel schwebt der Engel empor, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sachte den Zombie an den Haaren ziehend. Schlurfend verlassen die beiden&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; das Zimmer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich liege wach und habe Durst. Ich weiß, auf dem Nachttisch neben dem Wecker &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;steht das volle Wasserglas. Doch um es zu erreichen, müsste ich mich mindestens &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;auf einen Ellbogen stützen und dann hinüberlangen. Eine Anstrengung, die genau&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; bedacht und abgewogen sein will. Köstliches, kaltes Wasser. Wie angenehm es &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wäre, jetzt davon zu trinken. Wenn ich mich nur nicht bewegen müsste dafür. Wird&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; es möglich sein, wieder einzuschlafen ohne den Durst gestillt zu haben? Ich könnte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; es zumindest versuchen. Nicht an plätscherndes Quellwasser denken. Nicht daran denken, wie das Wasser die trockene Kehle hinunterrinnen würde. Erneut &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;schätze ich die Entfernung ab. Es führt kein Weg daran vorbei, ich werde mich halb&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; aufrichten müssen. Ich könnte das Glas vielleicht im Liegen herüberholen, aber&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; spätestens zum trinken müsste ich mich etwas aufrichten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Während ich noch mein Hirn zermartere, ob ich nun trinken soll oder nicht, fliegt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; plötzlich die Zimmertür wieder auf. Im Rahmen steht der Zombie, der Engel immer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; noch auf seiner Schulter. In seiner Linken hält der Zombie meinen Putzeimer, in der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Rechten einen Putzlappen. Wie ein geübter Kamelreiter schwankend und balancierend&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; zwingt der Engel den Zombie auf die Knie, wobei ein nicht unbeträchtlicher Teil des &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Putzwassers aus dem Eimer schwappt. Ich seufze. Der Zombie nähert sich auf allen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vieren meinem Bett, wobei er den Eimer immer ein kleines Stück des Weges weiter&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;schiebt. Es ruckelt, als der Zombie halb unter dem Bett verschwindet und anfängt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; zu putzen, immer angeleitet von dem Engel, der nun neben dem Bett steht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich habe solchen Durst", sage ich müde und schläfrig, doch mehr zu mir selbst denn&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; als Aufforderung an irgendjemanden. Doch der Engel ist mit einem flatternden Hüpfer &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;auf dem Bett, greift nach dem Wasserglas und hält es mir an die Lippen, wobei er mir&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sacht den Kopf stützt. Ich trinke fast das ganze Glas aus und hebe dann etwas die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Hand. Der Engel versteht und stellt das Glas auf den Nachttisch zurück. Der Zombie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ist fertig mit Leichensaftputzen, und beide verschwinden wieder durch die Tür in den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;noch dunklen Flur dahinter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es geschehen noch Zeichen und Wunder, denke ich mir wohlig und schlummere wieder&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ein, wirren Träumen entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5865930910972279387?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5865930910972279387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5865930910972279387&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5865930910972279387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5865930910972279387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/schmales-loffelchen-mein-schlupfst-in.html' title='Nächtlicher Besuch'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8897522205216161986</id><published>2011-07-27T21:00:00.004+02:00</published><updated>2011-07-27T21:13:07.886+02:00</updated><title type='text'>Traurige Märchenfiguren, mit Duschflusen* nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Wichtel, dem der böse Drache die Beine sammt Unterleib weggefetzt hat. Jetzt schleppt er sich mit den Armen voran und fragt sich, ob es irgendwo einen Ausgang gibt aus dieser perversen Inszenierung!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-H78P-d4GO5c/TjBgjykPVUI/AAAAAAAABdM/qdc0tLrkDDQ/s1600/DSC00307.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-H78P-d4GO5c/TjBgjykPVUI/AAAAAAAABdM/qdc0tLrkDDQ/s320/DSC00307.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5634109301825951042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*: Eine Duschfluse findet man nach dem Duschen in der Duschtasse. Sehr schöne Exemplare bekommt man, wenn man nagelneue schwarze Joggingsocken getragen hat und dann nach 10 Km Laufstrecke unter die Dusche geht. Unter und zwischen den Zehen sammeln sich dann schwarze Woll- bzw. Kunstfaserkonglomerate, die spätestens wenn man mit der Körperreinigung bei den Füßen angelangt ist zum Vorschein kommen. Manchmal fallen sie dann etwas ausserhalb des Hauptwasserstroms in die Duschtasse und werden dann bei entsprechender Nachlässigkeit und Eile leicht übersehen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8897522205216161986?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8897522205216161986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8897522205216161986&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8897522205216161986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8897522205216161986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/traurige-marchenfiguren-mit-duschflusen.html' title='Traurige Märchenfiguren, mit Duschflusen* nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-H78P-d4GO5c/TjBgjykPVUI/AAAAAAAABdM/qdc0tLrkDDQ/s72-c/DSC00307.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6957401559512702075</id><published>2011-07-27T20:53:00.004+02:00</published><updated>2011-07-27T21:00:14.643+02:00</updated><title type='text'>Schöner Geselle</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dieses Prachtexemplar eines Nachtfalters (?) ist mir heute vor die Sense geraten. Glücklicherweise blieb er unverletzt, schien nur ein wenig benommen ob der plötzlichen Störung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LHF2Qr88Yh8/TjBfRuzeU9I/AAAAAAAABc8/ApoFvjyGhC4/s1600/DSC00310.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LHF2Qr88Yh8/TjBfRuzeU9I/AAAAAAAABc8/ApoFvjyGhC4/s320/DSC00310.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5634107892066833362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man beachte den üppigen Pelz auf seinem Rücken!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-sods3b9Zhlw/TjBfRmo8eqI/AAAAAAAABdE/yXqwpwAQtR8/s1600/DSC00309.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-sods3b9Zhlw/TjBfRmo8eqI/AAAAAAAABdE/yXqwpwAQtR8/s320/DSC00309.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5634107889875188386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weiß jemand, was das für einer ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6957401559512702075?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6957401559512702075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6957401559512702075&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6957401559512702075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6957401559512702075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/schoner-geselle.html' title='Schöner Geselle'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LHF2Qr88Yh8/TjBfRuzeU9I/AAAAAAAABc8/ApoFvjyGhC4/s72-c/DSC00310.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5723782380368074212</id><published>2011-07-24T11:05:00.003+02:00</published><updated>2011-07-24T18:04:48.422+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Vor der Tür</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Oben der Torbogen ragt gefährlich über, doch die Inschrift darauf verschwimmt beim genaueren Hinsehen zu tanzenden Nebelschemen. Irres Gelächter so leise dass man es für Grashüpferzirpen halten möchte kullert durch den Kopf. Namensuchmann breitet die Arme aus und ruft in die Dunkelheit hinter der Öffnung: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hier bin ich. Hast du einen Namen für mich?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5723782380368074212?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5723782380368074212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5723782380368074212&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5723782380368074212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5723782380368074212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/vor-der-tur.html' title='Vor der Tür'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4581980574406075123</id><published>2011-07-24T00:02:00.004+02:00</published><updated>2011-07-24T00:16:29.025+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Im Einkaufszentrum</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Völlig unterzuckert und dehydriert durch das Einkaufszentrum geschwankt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich rettete mich in einen Bäckereiimbiss und erstand eine eisgekühlte Flasche Coca-Cola; ein Getränk, das ich ansonsten so gut wie nie trinke. Kalt und zuckrig rinnt es durch die Kehle, meine Hand zittert leicht, als sie die Flasche an meinem Mund in Position halten will. Es gibt auch einen kurzen Tresen mit Barhockern, einen solchen erklimme ich und füge mich in die Reihe der kaffeetrinkenden Rentner. Ich hole mein Notizbuch aus meinem Rucksack und beginne zu schreiben: "Völlig unterzuckert und dehydriert durch das Einkaufszentrum...."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4581980574406075123?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4581980574406075123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4581980574406075123&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4581980574406075123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4581980574406075123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/im-einkaufszentrum.html' title='Im Einkaufszentrum'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6450351770705501077</id><published>2011-07-22T18:32:00.003+02:00</published><updated>2011-07-22T18:35:15.375+02:00</updated><title type='text'>Nachpause</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause verlängert bis 24.7.2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6450351770705501077?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6450351770705501077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6450351770705501077&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6450351770705501077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6450351770705501077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/nachpause.html' title='Nachpause'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2247730122934243363</id><published>2011-07-13T23:19:00.002+02:00</published><updated>2011-07-22T18:35:40.366+02:00</updated><title type='text'>Pause</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vom 1.7.2011 bis 18.7.2011&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2247730122934243363?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2247730122934243363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2247730122934243363&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2247730122934243363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2247730122934243363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/07/pause.html' title='Pause'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4779158003694527684</id><published>2011-06-30T23:14:00.004+02:00</published><updated>2011-08-01T12:47:14.179+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Bergfest</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Das Jahr hält kurz inne, aber nur einen furchtbar kurzen Augenblick. Es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen, die erste Hälfte muss etikettiert, beschriftet und verstaut werden, damit der Rest sich ordnungsgemäß abspulen kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Dorfbewohner tragen grobe Kittel und stinken nach Kuhstall. Sie bilden die Mehrzahl der Fahrgäste im Gelenkbus der Linie 6, der von der Universität zum Bahnhof fährt. Ihre Dreschflegel, Sensen und Forken haben sie griffbereit neben ihre Sitze gelehnt. Sie unterhalten sich nicht, sie schauen lediglich grimmig und entschlossen drein. Einer fragt mich:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Das Jahr. Haben Sie das Jahr gesehen? Wir müssen das Jahr vertreiben. Aber wo ist es? Es ist heimtückisch. Es versteckt sich. Wir müssen es vernichten. Aber wo ist es nur?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich weiß es nicht", sage ich unsicher und schaue nach draußen, wie weit es noch ist bis zur nächsten Haltestelle. Noch zwei Querstraßen. In meiner linken Hosentasche befühle ich die beiden siebzehner Schlossschrauben, die ich für solche Fälle stets bei mir trage. Vorsichtshalber friemele ich schon mal die Schutzfolie des doppelseitigen Klebebandes runter. Ich sehe mich um. Außer den Dorfbewohnern und mir befinden sich lediglich noch eine alte Stadtomi mit ihrer Enkelin und ein genügend unsympathisch wirkender Anzugträger mit Laptoptasche in dem Bus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Als der Bus hält, gehe ich an dem Anzugträger vorbei zur Tür. Im Vorbeigehen klebe ich die beiden Schrauben links und rechts unter seinen Ohren an seinen Hals. Er dreht sich verdutzt zu mir um, doch ich bin schon draußen und die Türen schließen sich. Im abfahrenden Bus bricht die Hölle los. Dreschflegel fliegen, Sensen schwingen und Forken knallen gegen die Fenster. Dumpfe Schläge und Schreie sind zu hören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Jahr, das draußen steht, sieht mich freundlich an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Danke!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4779158003694527684?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4779158003694527684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4779158003694527684&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4779158003694527684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4779158003694527684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/bergfest.html' title='Bergfest'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1320805311700905420</id><published>2011-06-27T15:20:00.005+02:00</published><updated>2011-06-27T23:05:13.272+02:00</updated><title type='text'>Frau Schubert und Todi auf dem Bad Wimpfener Talmarkt</title><content type='html'>&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hA37Z01Dbuw/TgiD-pWswmI/AAAAAAAABck/eQxsfBPVPec/s1600/SchuWimpf.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 258px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-hA37Z01Dbuw/TgiD-pWswmI/AAAAAAAABck/eQxsfBPVPec/s320/SchuWimpf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622889247048254050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0amXSLmK2NA/TgjvzL06BEI/AAAAAAAABc0/O52oPNSsJBI/s1600/SchuWimpf3.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 255px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0amXSLmK2NA/TgjvzL06BEI/AAAAAAAABc0/O52oPNSsJBI/s320/SchuWimpf3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5623007797399127106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:78%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Der schwarze Balken war leider notwendig, damit ich diesem Blog keine Inhaltswarnung voranstellen muss)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1320805311700905420?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1320805311700905420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1320805311700905420&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1320805311700905420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1320805311700905420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/frau-schubert-und-todi-auf-dem-bad.html' title='Frau Schubert und Todi auf dem Bad Wimpfener Talmarkt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-hA37Z01Dbuw/TgiD-pWswmI/AAAAAAAABck/eQxsfBPVPec/s72-c/SchuWimpf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7267090008373882084</id><published>2011-06-24T13:17:00.006+02:00</published><updated>2011-08-06T16:58:48.098+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Horrorjoggen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Heute brauchte ich für meine kurze Joggingstrecke statt 35 Minuten volle zwei Stunden. Na ja, eigentlich war ich ja gewarnt. Es war kurz vor Sonnenuntergang, blauer Himmel mit vereinzelten Alto- und Stratocumuluswolken, dazu eine leichte Westbrise, welche die Apfel- und Birnbäume an der Strecke zum Rascheln brachte. Der Hinweg in den Wald verlief noch ohne besondere Vorkommnisse, und im Wald selbst läuft es sich ja sowieso immer völlig undramatisch. Die hohen Bäume schlucken sowohl Licht wie Wind und schaffen eine immergleiche Atmosphäre der Kontinuität. Als ich jedoch auf dem Rückweg den Wald wieder verließ und nun in Richtung der untergehenden Sonne lief, erwischte es mich voll. Eine große dunkle Wolkenbank in Form einer Diddelmaus mit Kamelhöcker türmte sich im Westen auf, daneben ein rundes Wolkengebilde wie ein ausgefranster Fußball. Darüber fegten die Stratocumuli davon und wurden vom Wind über mich hinweggetrieben. Die Sonne hatte eine Lücke gefunden, durch welche sie ungehindert hindurchscheinen konnte, wobei sie die Ränder der dunklen Wolken gleissend hell erleuchtete. Der Wind zauste an meinem Laufshirt, das hohe Gras zu beiden Seiten der Strecke raschelte und wogte, und zu allem Überfluss zirpte sich eine ganze Armee von Grillenjunggesellen einen Wolf. Das war zuviel für mich, meine Schritte wurden immer langsamer und zögerlicher, bis ich völlig stillstand und mich mit offenem Mund gaffend langsam und taumelnd um mich selbst drehte. Bald fühlte ich diesen Ansturm pittoresken Postkartenkitsches wie eine Zentnerlast auf mich niedersinken, immer weiter wurde ich nach unten auf die glücklicherweise sehr wenig befahrene Straße gedrückt. Eine Windböe rauschte über mich hinweg, mein schweißnasses Gesicht kühlend.&lt;br /&gt;Ich schleppte mich auf meinen Ellbogen voran, doch der Druck auf meine Beine war zu groß, sie scheuerten schmerzhaft über den Asphalt. Dann verschwand die Sonne hinter der Diddelmaus, und die Wolkenränder strahlten noch heller als zuvor. Dazu blitzten nun Lichtschwerter durch jede Lücke als versuchten sie, die vom Wind entführten Wolkenfetzen auf der Flucht aufzuspießen. Es war sinnlos, ich drehte mich auf den Rücken und keuchte unter dem Ansturm dieser Naturdramatik. Ein großer schwarzer Käfer auf seiner Reise über die Straße musste einen kleinen Umweg um meinen Kopf gehen. Der Asphalt war warm, der Himmel blau, und die Grillen spielten ihre Serenade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein älteres Ehepaar kam trippelnd vorbei, sie mit Nordic-Walking-Stöcken ausgerüstet. Neugierig und mitfühlend sahen sie auf mich herunter, sie schienen von den Naturgewalten völlig unberührt. Der Wind versuchte kurz, sie etwas aufzurütteln und zwirbelte an ihren weissen Haaren, doch ohne Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was ist mit Ihnen? Geht es Ihnen nicht gut?" fragte mich der ältere Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Verpisst euch, geht weiter!" konnte ich mit Mühe doch mit einigem Nachdruck hervorpressen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schauten sich erst entsetzt, dann empört an, dann musterten sie mich erneut und schüttelten ihre Köpfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Haut endlich ab!" brüllte ich, und endlich schienen sie verstanden zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das kann man aber auch netter sagen!", meinte die ältere Dame im Weggehen, "man meint es ja nur gut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da musste ich ihr insgeheim sogar zustimmen, doch nach einer Entschuldigung war mir im Moment nicht zumute. Ich drehte mich wieder auf den Bauch und versuchte erneut, kriechend etwas Weg zurückzulegen, doch ohne Erfolg. Der Druck schien sogar noch zuzunehmen. Mein Kopf wurde auf die Straße gepresst und ich verlor das Bewusstsein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt schaukelte hin und her. Die Dämmerung war fortgeschritten, der Himmel nicht mehr strahlend blau, sondern dunkel, fast schwarz. Etwas stank furchtbar. Ich befand mich nicht mehr auf der Straße. Ich blickte nach oben und sah über mir das eine Auge meines Zombies baumeln. Auf seinem Kopf saß der Engel und lenkte ihn mit sachtem Klopfen gegen die Schläfen. Ich drehte meinen Kopf etwas zur Seite, um zu sehen, wohin die Reise ging. Mein Zombie trug mich offensichtlich nach Hause. Unter dem regelmäßigen trapp-trapp seines eigentümlich ausladenden Laufstils sank ich in wohligen Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7267090008373882084?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7267090008373882084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7267090008373882084&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7267090008373882084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7267090008373882084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/horrorjoggen.html' title='Horrorjoggen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2714913479326180892</id><published>2011-06-22T11:12:00.004+02:00</published><updated>2011-06-22T11:46:53.647+02:00</updated><title type='text'>(Alp)traum</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In unseren Träumen tritt das Unwahrscheinlichste ja nicht minder selbstverständlich auf wie das Wahrscheinliche. Trotzdem wunderte ich mich letzte Nacht sehr, als ich mich im Traum auf den Betonstufen der Uferpromenade sitzend wiederfand, was zugegeben noch nicht sehr dramatisch klingt. Dramatisch war eher der Umstand, dass sich in meiner Begleitung eine ehemalige Mitschülerin befand, zu der ich weder während der Schulzeit Kontakt hatte noch danach. Wobei der Begriff "Begleitung" etwas missverstanden werden könnte. Tatsächlich saßen wir relativ engumschlungen da, während meine Hände langsam auf Forschungsreise gingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Im weiteren Verlauf des Traums brach dann noch hinter dem gegenüberliegenden Ufer des Sees ein Vulkan aus. Eine schwarze Aschesäule, durchsetzt mit emporgerissenen glühendem Magma, stieg langsam wallend und drohend in die Höhe. Nach einer Explosion wurde etwas emporgeschleudert, es flog im hohen Bogen auf die Uferpromenade zu. Im Näherkommen entpuppte es sich als riesiger, metallisch-schimmernder Felsbrocken, der glücklicherweise weit draußen ins Wasser plumpste. Die aufgepeitschten Wellen machten die Leute auf der Uferpromenade nun doch etwas nervös, die ersten standen auf und gingen etwas vom Ufer zurück. Auch ich und meine Begleiterin sahen uns genötigt aufzustehen und einige Stufen nach oben zu steigen. Dann spülten auch schon die ersten Wellen um unsere Füße.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dann war der Traum zu Ende. Was für ein Scheißvulkan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2714913479326180892?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2714913479326180892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2714913479326180892&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2714913479326180892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2714913479326180892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/alptraum.html' title='(Alp)traum'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2548601790504760076</id><published>2011-06-21T13:43:00.001+02:00</published><updated>2011-06-21T13:45:19.798+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausserirdisches'/><title type='text'>Neulich in der P.Bar</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WiVgeCqtqB4/TgCEN0ax58I/AAAAAAAABcc/km6-CWr5Xbk/s1600/AmArsch.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 231px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-WiVgeCqtqB4/TgCEN0ax58I/AAAAAAAABcc/km6-CWr5Xbk/s320/AmArsch.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620637707902511042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2548601790504760076?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2548601790504760076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2548601790504760076&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2548601790504760076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2548601790504760076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/neulich-in-der-pbar.html' title='Neulich in der P.Bar'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-WiVgeCqtqB4/TgCEN0ax58I/AAAAAAAABcc/km6-CWr5Xbk/s72-c/AmArsch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3183229993086939240</id><published>2011-06-20T15:33:00.004+02:00</published><updated>2011-06-20T17:00:58.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (XIV)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schneeflocken fielen nun immer dichter. Und sie wurden immer größer. Wenn Namensuchmann innehielt und lauschte, dann hatte er oftmals den Eindruck, dass die Flocken nicht auf die Wasseroberfläche rieselten, sondern regelrecht platschten. Schon fühlte er einen leichten Druck auf seinem Rücken, das konnte nur die wachsende Haube aus Schnee sein. Das Wasser begann nun doch, sich etwas kälter anzufühlen, teilweise schien es sogar eine sulzige Konsistenz anzunehmen. Und noch immer absolute Dunkelheit, keine Blitze mehr. Dafür Schmerzen in den Knien. Der harte Noppenboden forderte allmählich seinen Tribut. Kälte. Es wurde definitiv kälter. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchman kroch langsam, tastend. Nur zu präsent war die Erinnerung an seinen Beinaheabsturz, als die Linie plötzlich geendet und er nicht gemerkt hatte, dass der Boden, auf dem sie verlief, unter der Wasseroberfläche schon einen Meter zuvor senkrecht abgestürzt war. Das sollte ihm nicht noch einmal passieren. Platsch....platsch...Zeit spielt keine Rolle, erinnerte er sich. Das war in einem Film gewesen, Das 5. Element. Das einzige, was zählt, ist das Leben! So ging das Zitat korrekt weiter. In dieser Situation war sein Leben eine sehr überschaubare Angelegenheit. In absoluter Dunkelheit im Wasser kriechend eingeschneit zu werden ließ nicht viel Raum für Spekulationen. Aber da war immer noch der Bentley. Ein offenes Cabrio zwar, aber bestimmt mit einem Notverdeck. Gegen die Kälte zwar sinnlos, aber immerhin wäre er darin vor diesen dicken fetten Mutantenflocken geschützt. Jede einzelne schien das Gewicht des Schnees auf seinem Rücken merklich zu erhöhen. Der unheimliche Affe befand sich ja nun woanders, auf dem Grund des Unterwasserabgrundes, der auch Namensuchmann fast zum Verhängnis geworden war. Der Wagen. Dorthin würde er zurückkehren. Die Vorstellung, sich endlich aus dieser pechschwarzen, handbreit überfluteten Unendlichkeit emporzuheben und sich auf richtigen Sitzen niederzulassen, auszuruhen ohne dass das Gesicht in Wasser taucht, entwickelte eine fast übermächtige Triebkraft. Doch er durfte die Linie nicht verlassen, sie war sein einziger Orientierungspunkt. Doch sie führte ihn weg vom Bentley. Aber da war diese andere Linie, die zweite, die er entdeckt hatte. Wenn er sich nicht irrte und sein räumliches Vorstellungsvermögen noch funktionierte, musste die Linie, auf der er sich gerade befand, die zweite Linie bald treffen. Vorausgesetzt natürlich, es gab keine Kurven in diesem Geflecht; doch bis jetzt schien das nicht der Fall zu sein. Dann musste er nur noch dieser zweiten Linie nach links folgen und käme dann zum Bentley zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Platsch...platsch...platsch...da war sie! Wie Namensuchmann vermutet hatte. Er kroch noch ein Stück weiter und tastete die neue Linie ab. Es war keine Kreuzung. Es war eine Einmündung. Die Linie, auf der er gekommen war, endete. Der neuen Linie nach links folgend musste er nach etwa 15 Metern auf  den Bentley stoßen, ohne Affe. Doch wohin würde er wohl gelangen, wenn er der Linie nach rechts folgte? Vermutlich wieder zum Abgrund, nur nicht so schnell, da diese Linie nicht parallel, sondern schräg zur ersten verlief. Namensuchmann schätzte, dass er nach etwa 20 Metern kriechen in sulzigem Matschwasser wieder an den Abgrund gelangen würde. Wozu also sich die Mühe machen? Dann doch lieber gleich zurück zum Bentley. Doch dort würde es nicht weitergehen. Er hatte keine Idee, was er dort dann tun sollte ausser sich auf die nassen Lederpolster zu kauern und zu warten. Vermutlich für immer zu warten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da konnte er genausogut die 20 Meter bis zum Abgrund noch überprüfen und dann immer noch zum Auto zurückkriechen. Das schien keine unlösbare Aufgabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er spürte nun jede noch so kleine Gumminoppe unter seinen Kniescheiben. Doch ihre regelmäßige Verteilung erlaubte eine gewisse Angleichung des Kriechrhythmus, sodass die Knie meistens genau zwischen zwei Noppen aufsetzten. Landete ein Knie doch einmal auf einer Noppe, half nur ein verbissener Schrei und ein deftiger Fluch, um den stechenden Schmerz in Zaum zu halten. Mehr als einmal drosch Namensuchmann bei solcher Gelegenheit mit seiner Faust wie von Sinnen auf das schwarze Wasser ein. Und kroch etwas vorsichtiger weiter. Noch zehn Meter etwa, dann musste er am Abgrund ankommen. Vorausgesetzt natürlich, die Abgrundkante verlief gerade und machte keinen Bogen zu ihm hin oder von ihm fort. Egal. Er kroch jetzt viel langsamer, tastete die Linie vor ihm erst gewissenhaft ab, ehe er sein Gewicht auf seine Hände verlagerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Linie endete. Doch der Noppenboden verlief waagrecht weiter. Kein Abgrund. Namensuchmann kroch von der Linie herunter, doch nicht, ohne mit seiner Linken ständigen Kontakt zu ihrem Endpunkt zu halten. In der absoluten Dunkelheit war sie sein Koordinatensystem, sein Wegweiser zurück zu seinem Nullpunkt, dem Bentley. Namensuchmann begann, einen Kreis zu kriechen um den Endpunkt der Linie, ohne zu wissen, was er eigentlich zu finden hoffte. Schaden konnte es jedenfalls nicht, sagte er sich gerade, als seine Rechte den Abgrund ertastete. Jedenfalls vermutete er, dass es sich um den Abgrund handelte, denn er konnte gerade mal seine Finger über die Abbruchkante schieben, solange er mit seiner Linken die Linie nicht loslassen wollte. Er durfte die Linie nicht verlieren. Wenn er sie nicht wiederfand, würde er nicht zum Bentley zurückgelangen, da war er sich sicher. Es musste der Abgrund sein. Die Wasseroberfläche war ruhig und ohne Wellenschlag, nichts deutete darauf hin, dass der Noppenboden darunter plötzlich senkrecht abfiel. Das war´s also. Es hatte sich ausgeforscht. Wenn er die Linien nicht aufgeben wollte, dann blieb ihm jetzt nur noch, zum Bentley zurückzukriechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3183229993086939240?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3183229993086939240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3183229993086939240&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3183229993086939240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3183229993086939240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/wenns-regnet-xiv.html' title='Wenn´s regnet (XIV)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7856207922892333039</id><published>2011-06-19T14:12:00.003+02:00</published><updated>2011-06-19T14:17:11.465+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frau Schubert'/><title type='text'>Todi löst Kreuzworträtsel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-BKVPMK4jTAM/Tf3n2EvFuQI/AAAAAAAABcM/P89n76ofqN4/s1600/SchuKreuWort.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 259px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-BKVPMK4jTAM/Tf3n2EvFuQI/AAAAAAAABcM/P89n76ofqN4/s320/SchuKreuWort.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619902826198448386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7856207922892333039?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7856207922892333039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7856207922892333039&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7856207922892333039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7856207922892333039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/todi-lost-kreuzwortratsel.html' title='Todi löst Kreuzworträtsel'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-BKVPMK4jTAM/Tf3n2EvFuQI/AAAAAAAABcM/P89n76ofqN4/s72-c/SchuKreuWort.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3413735272444652713</id><published>2011-06-16T16:34:00.004+02:00</published><updated>2011-06-17T13:16:14.861+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frau Schubert'/><title type='text'>Frau Schubert und Todi beim Tandemspringen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ibf_o5_3qS8/TfoUzTWgEAI/AAAAAAAABcE/CPVDSiX_5Lk/s1600/SchuToTan.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 242px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ibf_o5_3qS8/TfoUzTWgEAI/AAAAAAAABcE/CPVDSiX_5Lk/s320/SchuToTan.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618826356698648578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:78%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Also, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: der rechte Fallschirmspringer fragt &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;seinen Kollegen&lt;/span&gt;, warum der die Omi bekommen hat. Er fragt nicht Todi! (bin leider zu faul, das Ding umzuzeichnen))&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3413735272444652713?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3413735272444652713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3413735272444652713&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3413735272444652713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3413735272444652713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/frau-schubert-und-todi-beim.html' title='Frau Schubert und Todi beim Tandemspringen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ibf_o5_3qS8/TfoUzTWgEAI/AAAAAAAABcE/CPVDSiX_5Lk/s72-c/SchuToTan.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1379642260372343976</id><published>2011-06-15T21:46:00.003+02:00</published><updated>2011-06-16T13:31:50.310+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><title type='text'>Bad Ass Rising</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-nMEZb880CXU/TfnpV5M4jqI/AAAAAAAABb8/f05N5vRULqU/s1600/Blutar2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 246px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nMEZb880CXU/TfnpV5M4jqI/AAAAAAAABb8/f05N5vRULqU/s320/Blutar2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618778572462788258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-PjngUhYjsqg/TfkM4EDyHVI/AAAAAAAABb0/Mj_VH2jAMQ4/s1600/Blutarscch.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1379642260372343976?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1379642260372343976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1379642260372343976&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1379642260372343976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1379642260372343976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/bad-ass-rising.html' title='Bad Ass Rising'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-nMEZb880CXU/TfnpV5M4jqI/AAAAAAAABb8/f05N5vRULqU/s72-c/Blutar2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8350574336547553979</id><published>2011-06-09T13:07:00.001+02:00</published><updated>2011-06-09T13:09:29.169+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><title type='text'>Diskriminierung auf Facebook</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-sU9VaCawFMI/TfCpw5U8jpI/AAAAAAAABbk/oJWZKLo02yk/s1600/FaceArsch.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 270px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-sU9VaCawFMI/TfCpw5U8jpI/AAAAAAAABbk/oJWZKLo02yk/s320/FaceArsch.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616175392818499218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8350574336547553979?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8350574336547553979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8350574336547553979&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8350574336547553979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8350574336547553979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/diskriminierung-auf-facebook.html' title='Diskriminierung auf Facebook'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-sU9VaCawFMI/TfCpw5U8jpI/AAAAAAAABbk/oJWZKLo02yk/s72-c/FaceArsch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2577936411031417623</id><published>2011-06-06T21:49:00.011+02:00</published><updated>2011-08-01T12:42:28.910+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Höhere Wesen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Leichnam schien äusserlich unverändert, und doch schwebte er langsam immer höher, als wäre er nur eine mit Helium gefüllte ultraleichte Hülle."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nun schreib´ doch mal was Schönes! Von Blumen z.B., oder von der Liebe!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich erschrak fast zu Tode. Schräg hinter mir stand mein Zombie. Ich hatte das Fenster geöffnet, der Durchzug wehte seinen Aasgestank von mir fort, daher hatte ich ihn nicht bemerkt. Auf seinem Kopf, und halb auf der Schulter, saß der Engel. Er hatte die Gestalt und die Proportionen eines Erwachsenen, war aber höchstens 80 Zentimeter groß. Alles an ihm war irgendwie durchscheinend cremefarben, mit rötlichen Schlieren, die sich in seinem Inneren zu seltsamen Mustern zusammenfanden und dort, wo man sein Herz vermutete, einen dichten Knoten bildeten. Seine gefiederten, ebenfalls durchscheinenden Flügel waren jedoch frei von den roten Schlieren. Man konnte nicht sagen, dass er nackt war, aber auch nicht, dass er irgendwelche Kleidung trug. Seine Oberfläche schien seltsam indifferent. Wo man in einem Augenblick eine nackte Schulter wähnte, fältelte sich im nächsten Moment ein seidiger Umhang.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mein Zombie hatte nur noch ein komplettes Auge, das andere hing am Sehnerv etwa auf Höhe seines linken Nasenflügels. Aus der Augenhöhle tropfte eine wässrige Flüssigkeit auf meine Schulter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Boah...scheiße....", entfuhr es mir und ich schob den Zombie auf Armlänge von mir weg. Nicht auszudenken, wenn er mir die Tastatur volltropfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie hältst du es nur Tag und Nacht auf diesem Ding aus?" fragte ich den Engel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Was für ein Ding?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Na....dieses....Ding!", sagte ich barsch und deutete ungeniert  auf den Zombie, "wie kannst du nur darauf sitzen?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Engel schaute an sich herunter, doch schien nichts Außergewöhnliches zu bemerken.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was meinst du?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Herrjeh", rief ich und wendete mich wieder meinem Computer zu, um weiterzuschreiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Schreib´ doch mal was über die Liebe!", meinte der Engel wieder.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieso ich? Schreib´ du doch was darüber, du kennst dich damit doch viel besser aus"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich? Wieso ich?"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich dachte, Engel bestehen aus nichts anderem als Liebe. Konzentrierte Zuneigung, kondensierte Weisheit, gestaltgewordener Frieden."&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"So ein Unsinn"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Na ja, das sagt man doch so. Was seid ihr denn sonst? Protoplastische Wirbel in Menschengestalt? Geistige Fata Morganas?"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Eher eine Mischung aus beidem"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nee, im Ernst?"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Grmpf....grölz.....mmmrrrrooar"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was hat er denn? Hunger?"&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Zombies haben keinen Hunger. Sie sehnen sich jedoch nach Leben, wie wir alle, doch in ihrem Inneren gähnt ein abgrundtiefer Schlund völliger Leere, den sie dann und wann zu stopfen trachten mit Material, das irgendwann lebte oder, besser noch, immer noch lebt. Eine Verhaltensweise, die natürlich gesellschaftlich keinesfalls auf Gegenliebe stösst."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich ließ mir mein Erstaunen nicht anmerken. Es war das erste Mal gewesen, dass der Engel die Existenz des Zombies erwähnte; gerade so, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Der Zombie schwankte nun wieder etwas vor, fing sich jedoch wieder, bevor er mir allzu nahe kam. Der Engel begann, die Schläfen des Zombies zu massieren und mit seinen filigranen Händen den dicken stinkenden Kopf leicht hin- und herzudrehen. Der grunzende Zombie drehte sich langsam in Richtung Zimmertür, und gemessenen Schrittes bewegte das seltsame Duo sich nach draußen. Es war Abend geworden, ein leichter Wind wehte durch die Baumwipfel, in breitbeinigem Trab ritt der Engel den Zombie in den Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;   &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2577936411031417623?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2577936411031417623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2577936411031417623&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2577936411031417623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2577936411031417623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/der-leichnam-schien-ausserlich.html' title='Höhere Wesen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7285770636992766731</id><published>2011-06-02T15:49:00.003+02:00</published><updated>2011-08-01T12:43:05.705+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und Zombie'/><title type='text'>Vatertagsjoggen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"NICHT ERSCHRECKEN!....HAAALLOOO....HUUHUUUU.....NICHT ERSCHRECKEN"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich rief mir praktisch schon 100 Meter vorher die Seele aus dem Leib. Auf dem Hinweg war ich nicht so vorsichtig gewesen. Da war die ganze Schafherde mitsamt allen Lämmern wie von Taranteln gestochen hochgeschreckt, als mich meine Joggingroute an ihrem Gatter vorbeiführte. Das war mir gar nicht recht gewesen, sie hatten so schön und friedlich unter den schattigen Bäumen am Wegesrand gedöst. Jetzt, eine halbe Stunde später, hatten sie es sich gerade wieder an derselben Stelle bequem gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"HUHUUU....NICHT ERSCHRECKEN....ALLES OK!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es schien zu fruchten. Sie hoben lediglich müde ihre Köpfe und glotzten mir entgegen. Die Kleinen waren etwas neugieriger und aufgeweckter, doch niemand rannte davon. Selbst, als ich in nur zwei Metern Entfernung an ihnen vorbeirannte blieb alles ruhig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Puuuh...nochmal gutgegangen, dachte ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich war erst ein paar dutzend Meter weitergerannt, da hörte ich hinter mir doch wieder dieses erschreckte Getrappel, wenn 50 Schafe plötzlich den Hügel hinaufrennen. Ich drehte mich also im Laufen um und sah den grüngelben Zombie, der mich schon seit geraumer Zeit überallhin begleitete, wie er mit seinem typischen, stolpernden doch zugleich raumgreifenden Schritt hinter mir herkam. In seinen Händen hatte er ein halbgroßes Schaf, von dem er gerade einen ordentlichen Bissen abriss. Seine Laufkoordination schien in keinster Weise darunter zu leiden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So ein gottverdammter Mist, so ein Arschloch!, dachte ich bei mir. Aber es hatte ja keinen Zweck, er war für jede Art von Konversation oder Kommunikation völlig unempfänglich. Also sagte ich zu dem kleinen Engel, der seit kurzem auf Kopf und Schultern des Zombies zu wohnen schien: "Konntest du nicht aufpassen? Du hättest doch etwas tun können, verhindern können, dass er das arme Schaf reisst! Wozu sitzt du denn all die Zeit dort oben?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Erstens bin ich für deinen Zombie nicht verantwortlich, ich sitze nur zufällig auf ihm! Und zweitens war das Schaf sowieso schon tot, hast du das denn nicht gesehen? Er hätte doch gar kein gesundes Vieh erwischt, so tollpatschig, wie er nun mal ist."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das machte die ganze Sache natürlich nicht appetitlicher, aber zumindest musste ich mir nicht vorwerfen, am Tod eines Schafes mitschuldig zu sein. Ich trabte etwas zur Seite, um an meinem Zombie vorbei nach hinten zum Zaun schauen zu können. Er war auf mindestens fünf Meter Länge niedergewalzt. Ich hoffte, dass der Bauer nicht ausgerechnet in diesem Augenblick mit seinem Wasseranhänger aufkreuzen würde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7285770636992766731?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7285770636992766731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7285770636992766731&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7285770636992766731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7285770636992766731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/06/vatertagsjoggen.html' title='Vatertagsjoggen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-429996228579080673</id><published>2011-05-31T12:09:00.004+02:00</published><updated>2011-05-31T19:35:10.303+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (XIII)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Ruhe war jetzt fast mit Händen zu greifen. Nur das leise Geräusch von Millionen Schneeflocken, die von einem unergründlich schwarzen Himmel herabrieselten war zu hören. Die Wasseroberfläche hatte sich wieder vollkommen beruhigt, nicht der kleinste Wellenschlag war mehr zu hören. Wer oder was auch immer nur ein paar Meter von Namensuchmann entfernt in das tiefe Wasser gefallen war, konnte vermutlich nicht schwimmen. Oder es konnte schwimmen, hatte aber in Panik die falsche Richtung gewählt, weg von der Kante, hinaus ins Nichts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nein, das war unwahrscheinlich, dachte sich Namensuchmann, würde er in diesem Falle nicht Rufe hören oder Schreie? Würde derjenige nicht versuchen, auf sich aufmerksam zu machen? Doch Affen schreien nicht um Hilfe. Sie schreien lediglich ihre Todesangst hinaus und gehen unter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kein Platschen, kein Tappsen, nur dicke, zähe absolute Dunkelheit. Und das Fallen der Flocken. Namensuchmann spürte sie sogar auf seinem Hinterkopf landen. Auf seinen Händen spürte er sie nicht, denn die hatte er unter seinem Gesicht verborgen, mit dem er nur einen Zentimeter über dem unsichtbaren Wasserspiegel kauerte, die Stirn auf seine Daumen gepresst. Hätte ihn jemand beobachten können in diesem Moment, er hätte vermutlich gedacht einen frommen Muslim vor sich zu haben beim Gebet nach Mekka. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sein Magen knurrte. Er hatte Hunger. Namensuchmann fragte sich, ob das ein gutes Zeichen war oder ein schlechtes. Hunger bedeutete, in seinem Körper liefen die üblichen Prozesse des Lebens weiter ab, er war also schon mal nicht tot. Das war aber auch schon alles. Nicht tot sein. Immerhin. Aber vielleicht war das nur eine Frage der Zeit. Mit einer Hand fuhr er sich über seinen Hinterkopf und stellte überrascht fest, dass sich dort bereits eine regelrechte Kappe aus Schnee gebildet hatte. Er wollte den Schnee schon abschütteln, als er im letzten Moment daran dachte, dass er nicht nur Hunger, sondern auch Durst hatte. Der Schnee schmeckte köstlich. Die Kälte erfrischte ihn, er erntete den Schnee von seinem Kopf und seinen Schultern, von überall, wo er mit seinen Händen hinkam. Es schien kühler zu werden. Das handbreit hohe Wasser jedoch war immer noch weder kalt noch warm. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Scheiße"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann erschrak. Seine eigene Stimme schien ein größerer Fremkörper in dieser Welt zu sein als er selbst. Sie hatte sogar die Macht, die Schneeflocken für kurze Zeit zum Schweigen zu bringen.  Aus einem völlig irrationalen Gefühl heraus fürchtete er plötzlich, durch seine Stimme, durch ein unbedachtes Geräusch überhaupt den Schneefall zum Erliegen zu bringen. Dann hätte er nichts mehr um seinen Durst zu loeschen und wäre der dann einsetzenden Stille wehrlos ausgesetzt. Absolute Stille in absoluter Dunkelheit. Lieber nicht daran denken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Magen knurrte erneut. Namensuchmann konnte nicht glauben, dass irgendetwas oder irgendwer ihn hierherversetzt hatte um ihn dann schnöde verhungern zu lassen. Andererseits schien es unwahrscheinlich, dass ihm irgendwann Pommes mit Mayo in den Mund fliegen würden, solange er hier auf allen Vieren und mit dem Gesicht nach unten in der Dunkelheit kauerte. Er seufzte. Die Linien. Er versuchte, sich zu orientieren. Eine Linie, die quer unter dem Bentley hindurchlief und einen guten Meter über den Unterwasserabgrund hinausragte. Eine zweite Linie, die er entdeckt hatte, als er sich um den Bentley herumgetastet hatte. Sie traf die erste Linie in einem spitzen Winkel links vom Wagen und verlief schräg nach vorne, die imaginäre Fahrtrichtung kreuzend. Dann die Linie, auf der er sich jetzt befand, eine fast rechtwinklige Abzweigung der ersten Linie. Wenn er ihr folgen würde, müsste er nach ein paar Metern auf die zweite Linie treffen, irgendwo weiter vorne. Wobei vorne in Fahrtrichtung des Bentleys bedeutete, des Nullpunktes in Namensuchmanns neuem Koordinatensystem. Er richtete sich auf, kratzte nochmals etwas Schnee von seinen Schultern, und kroch los.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-429996228579080673?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/429996228579080673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=429996228579080673&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/429996228579080673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/429996228579080673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/wenns-regnet-xiii.html' title='Wenn´s regnet (XIII)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-679384859042989727</id><published>2011-05-29T13:28:00.003+02:00</published><updated>2011-05-29T13:31:25.326+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metabolisches'/><title type='text'>Geißeln der Menschheit, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Ehec&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-My0TLsNfXSA/TeIuLeTpebI/AAAAAAAABbY/qb5BRKfjZrM/s1600/DSC00282.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-My0TLsNfXSA/TeIuLeTpebI/AAAAAAAABbY/qb5BRKfjZrM/s320/DSC00282.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612098860305971634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-My0TLsNfXSA/TeIuLeTpebI/AAAAAAAABbY/qb5BRKfjZrM/s1600/DSC00282.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-679384859042989727?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/679384859042989727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=679384859042989727&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/679384859042989727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/679384859042989727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/geieln-der-menschheit-mit-entenscheie.html' title='Geißeln der Menschheit, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-My0TLsNfXSA/TeIuLeTpebI/AAAAAAAABbY/qb5BRKfjZrM/s72-c/DSC00282.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8693569720048089998</id><published>2011-05-29T10:04:00.003+02:00</published><updated>2011-05-29T13:28:16.492+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Morgengespräch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;"Ach ja, Hedi, dieses Unkraut, einfach fürchterlich" &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Langsam, wie ein großer Öltanker, kam Leni Brönske mit ihrem Rollator zum Stehen. Doch trotz der mittlerweile schon halbjährlichen Gewöhnung an dieses respektgebietende Gefährt hatte sie den Bremsweg falsch eingeschätzt und musste um einige Zentimeter zurückruckeln, ehe sie ohne räumliche Verzerrung direkt auf Hedi Sudermann hinabblicken konnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ah ja, Leni, ja ja"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hedi Sudermann kniete auf etwas erhöhter Warte hinter einem kleinen Mäuerchen, das ihren Garten vom Gehweg und der Dorfstraße abgrenzte. Sie trug wie gewöhnlich ihren Gartenstrohhut, eine geblümte Kittelschürze und bequeme dunkelblaue Hosen. Ihre Füße steckten in groben Plastikclogs. Unter ihre Knie hatte sie ein Schaumstoffpolster gelegt, das ihr Enkel ihr vergangenen Winter aus seiner nicht mehr benötigten Schwimmhilfe gebastelt hatte. Es schien, als hätte sie mit ihrem linken Knie soeben den Kopf eines armen blauen Schlumpfes zerquetscht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mit einem unheimlichen Krachen extrahierte sie soeben einen fetten Löwenzahnstrunk, der es unvorsichtigerweise gewagt hatte, genau zwischen ihren prächtigsten Blaukissen eine freche gelbe Blüte zu treiben. Im hohen Bogen flogen nun Strunk und Blüte auf einen noch recht bescheidenen Unkrauthaufen. Hedi Sudermanns Unkrauthaufen waren schon immer recht bescheiden gewesen, da sie niemals Gelegenheit bekamen, über die Maßen anzuwachsen, die Hedi noch auf einmal auf ihre Gartengabel spießen konnte. Alles andere wäre unschicklich gewesen direkt so an der Straße wo die Leute vorbei gingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wenn man mal nicht dazu kommt, schon wird alles überwuchert. Der Helmut musste gestern erstmal die Brennnesseln rausreissen. Erst wollte er sie ja nur abmähen, aber ich sagte, die müssen mit den Wurzeln raus, sonst nützt alles nix", meinte Leni, während sie die lange Reihe von Hedis Blaukissen musterte, die prächtig von dem Mäuerchen fast bis zum Gehweg hinunterhingen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja ja, am besten  macht mans selber. Wenn mein Otto im Garten werkelte, musste ich immer aufpassen, sonst war hinterher alles verkehrt. Aber er hatte es immer so wichtig. Ich war froh, wenn er überhaupt mal rausgegangen ist an die frische Luft." Hedi sprach, ohne aufzusehen. Stattdessen flog eine zusammengeknüllte Klebkrautranke auf den Haufen der Unglückseligen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Blaukissen waren wirklich prachtvoll, dachte sich Leni insgeheim, doch sie konnte sich nicht dazu durchringen, es auch zu sagen. Stattdessen meinte sie, wie nebenbei "wir hatten ja auch mal diese Blaukissen, aber die wucherten so sehr auf unsere Treppe, zur Garage runter, und der Helmut hat gesagt, er will da nicht drüberstolpern und hat sie radikal zurückgeschnitten.  Da sind sie eingegangen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Oh ja, die muss man am besten in Ruhe lassen, die sind eigentlich so dankbar", meinte Hedi, die nun doch eine kleine Pause machte, indem sie sich mit ihrem Hinterteil auf ihre Fersen niederließ, ihre Hände auf ihre Oberschenkel legte und ihren Blick über ihre blauüberwucherte Gartenmauer wandern ließ. Dann blickte sie zu Leni auf und wollte sich eben nach ihrem Bruder Karl erkundigen, als ein ungewöhnlicher Lärm die Hauptstraße hinaufschallte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Oh jeh, der lange Hans, was hat er denn jetzt schon wieder?", fragte sich Leni laut und schaute in die Richtung, aus der die Rufe kamen. Um ihren Wahrnehmungsradius etwas zu erweitern, musste sie ihren Rollator etwas von der Gartenmauer weg und mehr in Richtung Straße drehen. Es sah aus wie die Bewegung eines Geschützturms auf einem Panzer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT!...."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der lange Hans kam breitbeinig rennend die Straße herauf . In einem früheren Leben war er einmal Knecht auf dem Hildi-Hof gewesen, doch als der alte Bauer gestorben war und sein Sohn Haus und Hof an den Golfclub verkauft hatte, blieb für den langen Hans nur der Umzug ins Haus Obergwann, einer entsprechenden Einrichtung auf halbem Wege zur Stadt. Es war praktizierte Politik des Hauses, die Bewohner keinesfalls wegzusperren, und so kam es immer mal wieder vor, dass der lange Hans einem seiner inneren Impulse folgte und die Aussenwelt von immens wichtigen Dingen in Kenntnis setzen musste. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ha so ein Depp. Im Frühling!" meinte Leni missbilligend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Die Paula, die ist schon arg ´gschlage," sagte Hedi, während sie den näherkommenden langen Hans beobachtete, "mit so was in der Familie wär´s mir net wohl." Wobei sie offen ließ, ob sie nur Hans den verrückten Bruder Paulas meinte oder die Gene der ganzen Familie. Paula, die jüngere Schwester, hatte nie Kinder bekommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ha ja, die müssten den halt mal wegsperren. Man weiß ja nie, was so einem noch einfällt", raunte Leni bedeutungsschwer und rückte nun doch etwas näher an die Gartenmauer, die Hände fest an den Griffen des Rollators. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;An diesem Dienstagmorgen waren nur sehr wenige Leute unterwegs im Dorf, und so musste der lange Hans sich sein Publikum mühsam zusammensuchen. Kreuz und quer rannte er schreiend durch die Straße und kam letztendlich direkt auf die beiden alten Damen zu.  Seine Hose war ohne Gürtel und noch nicht einmal zugeknöpft, der lange Hans musste sie beständig mit einer Hand am Hinunterrutschen hindern. Er tat dies aber mitnichten aus Schamhaftigkeit oder Pietät, sondern einzig und allein, damit er nicht über seine Hose stolperte. Dies war offensichtlich bereits mehrfach geschehen, denn seine Knie und Ellbogen waren bereits grün und braun verschmutzt. Selbst auf seiner Stirn war ein Striemen brauner Erde zu sehen. Er trug keine Jacke sondern nur ein weißes Hemd, das hinten immerhin noch mit einem Zipfel in der Hose steckte. Diese war jedoch so weit derangiert, dass man die geblähte Windel darunter sehen konnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kurz vor den Damen kam der lange Hans abrupt zum Stehen, doch um zu verschnaufen hatte er keine Zeit. Vermutlich waren sie längst hinter ihm her.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT!" Seine Aussprache war alles andere als trocken, die beiden Damen wichen unwillkürlich zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja ja, isch ja gut, Hans", sagte Hedi von ihrer relativ sicheren Warte hinter dem Gartenmäuerchen aus, "es herbschtelt. Jetzt wissen wir´s. Wie geht´s der Paula?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der lange Hans schien einen Augenblick lang verwirrt, mit seiner freien Hand fuhr er sich über seinen feuchten Mund. Sein Blick wanderte kurz von Leni zu Hedi, ehe er wieder in unbekannte Fernen irgendwo die Straße hinunterschweifte. Sofort rannte er weiter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT! ES HERBSCHTELT!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Jesus Christus", keuchte Leni nun atemlos, "man ist seines Lebens nicht mehr sicher heutzutage", wobei sie sich theatralisch an ihren großen Busen fasste, hinter dem sich irgendwo mit aller Wahrscheinlichkeit ein Herz befinden musste.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ach, das ist ein armer Mann", beschwichtigte Hedi. "Wenn ich dran denk´, was sonst noch los ist in der Welt, dann wird mir erst richtig bang".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Oh jeh, da sagst du was", seufzte Leni. "Wo soll das bloß noch hinführen mit diesen Ausserirdischen? Gestern sagten sie in der Tagesschau, sogar in Deutschland sind schon welche abgesetzt worden. Im Bayerischen irgendwo, ich hab´s nicht recht verstanden, der Helmut hat doch mein gutes Hörgerät zum König gebracht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich glaube, es ist bei Regensburg, beim Schwager von dem Hubert in der Nähe. Der hats der Michaela am Telefon g´sagt. Man kommt da ja gar nicht hin, ist ja alles abg´schperrt."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wenn die bloß nicht so hässlich wäret, dann würd man ja nix sagen", gruselte sich Leni vielsagend. "Allein scho dieses komische Ding, das die da zwische ihren Beinen hängen haben...Weltraumanzüge wie unsere Astronauten haben die ja keine. Dass das erlaubt ist..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Die Michaela hat g´sagt, das wäre denen ihr Rüssel, die hätten ihr G´sicht ganz woanders", sagte Hedi und machte sich daran, aufzustehen. "Aber es nützt ja alles nix. Die Arbeit muss trotzdem gemacht werden. Sie griff nach ihrer Forke und benutzte sie als Aufstehhilfe. Endlich oben griff sie sich mit beiden Händen ins Kreuz und dehnte sich ein wenig. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ach jeh, man wird halt nicht jünger"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie spießte das Unkraut auf und machte sich daran, nach hinten zum Komposthaufen zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Kommst du heute auch zur Abendandacht?" fragte sie im Weggehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nur, wenn der Helmut mich fährt, ich trau´ mich nicht mehr den ganzen Weg alleine" klagte Leni. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Oh jeh"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Früher hätt´s sowas nicht gegeben!" schimpfte Leni und schob ihren Rollator in Startposition. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8693569720048089998?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8693569720048089998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8693569720048089998&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8693569720048089998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8693569720048089998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/morgengesprach.html' title='Morgengespräch'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1214299907716604086</id><published>2011-05-26T13:31:00.004+02:00</published><updated>2011-05-26T13:33:15.145+02:00</updated><title type='text'>Es herbschtelt!</title><content type='html'>&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HQ9cy92eqYs/Td46L5CGRBI/AAAAAAAABbQ/eiR4VPJuwxM/s1600/DSC00277.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-HQ9cy92eqYs/Td46L5CGRBI/AAAAAAAABbQ/eiR4VPJuwxM/s320/DSC00277.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5610986161712808978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1214299907716604086?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1214299907716604086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1214299907716604086&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1214299907716604086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1214299907716604086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/es-herbschtelt.html' title='Es herbschtelt!'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-HQ9cy92eqYs/Td46L5CGRBI/AAAAAAAABbQ/eiR4VPJuwxM/s72-c/DSC00277.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3108411259014812610</id><published>2011-05-26T13:27:00.005+02:00</published><updated>2011-05-26T13:35:23.062+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metabolisches'/><title type='text'>Brehms Tierleben, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Gürteltier (Dasypodidae)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-aFZJ_2seHak/Td45p7VD6oI/AAAAAAAABbI/OgoZYIS0fWs/s1600/DSC00276.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aFZJ_2seHak/Td45p7VD6oI/AAAAAAAABbI/OgoZYIS0fWs/s320/DSC00276.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5610985578213665410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-aFZJ_2seHak/Td45p7VD6oI/AAAAAAAABbI/OgoZYIS0fWs/s1600/DSC00276.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3108411259014812610?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3108411259014812610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3108411259014812610&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3108411259014812610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3108411259014812610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/brehms-tierleben-mit-entenscheie.html' title='Brehms Tierleben, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-aFZJ_2seHak/Td45p7VD6oI/AAAAAAAABbI/OgoZYIS0fWs/s72-c/DSC00276.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1186709108423449820</id><published>2011-05-22T09:20:00.005+02:00</published><updated>2011-05-22T10:06:16.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Der Tag an dem die Zombies kamen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blöd ist´s, wenn man am Tag der Zombieinvasion das allererste Opfer der Hirnfresser ist. Man wüsste gar nicht, und wird nie erfahren, welch großer, geopolitisch exorbitanter Umwälzung man zum Opfer gefallen ist. Man ist vielleicht einen kurzen Augenblick erstaunt, wie das sein kann, dass in dieser mit viel Liebe zur Akribie durchregulierten Welt plötzlich eine Respektsperson wie etwa ein Richter im Talar oder ein Streifenpolizist mit fahlgrüner Haut, heraushängendem Auge und nach Leiche müffelnd auf einen zutorkelt und an einem zu nagen beginnt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Schatz, woran denkst du?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der blaue Morgenhimmel schiebt sich ins Bewusstsein, die Strahlen der aufgehenden Sonne scheinen fast waagrecht in die Bäume hinein, was sie wie von innen heraus leuchten lässt. Dazu Vogelgezwitscher und das Zirpen eines übriggebliebenen Grillenmännchens. Es waren wohl zu wenige Grillendamen letzte Nacht, oder die Wege zu weit und zu beschwerlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ist dieses Wetter nicht herrlich? Es wird ein wundervoller Tag werden!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Versuch, sich mit dem Grillenmann zu identifizieren. Man zirpt sich die ganze Nacht die Hinterbeine wund, und letztendlich, schon im Morgengrauen, schiebt sich eine Grillenzombiedame aus dem Grasgehalme, mit heraushängendem Facettenauge und innen schon ganz hohl. Vom Nachbargrillerich während ihrer Durchreise schnell verzombt. Schnell einpacken und Luken dicht. Schwitzen im Erdbau, dunkel und humid.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich geh´ schon mal duschen"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nackte Menschenfrau, wunderschön und durchscheinend, daneben, drei Synapsen weiter, Horden zerlumpter Zombies, orientierungslos über breite Industriestraßen in sonnenbefluteten Gewerbegebieten ziehend. In einem Western eine äsende Büffelherde war unterlegt mit einem wohligen Grummeln und Grunzen. Vermutlich würde sich eine Zombieherde ähnlich anhören. Vielleicht etwas unzufriedener in der Grundschwingung und etwas aggressiver im Abgang. Selber schuld, wer sich Sonntagmorgens in ein Gewerbegebiet verirrt. Die armen Zombies.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1186709108423449820?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1186709108423449820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1186709108423449820&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1186709108423449820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1186709108423449820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/der-tag-dem-die-zombies-kamen.html' title='Der Tag an dem die Zombies kamen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4909588710379842134</id><published>2011-05-13T19:15:00.001+02:00</published><updated>2011-05-13T19:19:49.389+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Schnappschuss</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Toten rannten wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner die Hauptstraße hinunter. Ab und zu knallte einer gegen eine Straßenlaterne oder fiel über einen Reklameaufsteller, aber keiner blieb zurück. Wie ein organischer Tsunami wurden Pflanzkübel und falschgeparkte Autos umströmt. Das Geräusch, wenn einer der mürben Schädel einen Laternenmast traf, war, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig. Ansonsten war nur diffuses Geschlurfe und eine Art Schaben zu hören, dazu ein seltsam angestrengt wirkendes, aber sehr leises Schnaufen. Als wollten die Toten sich die Anstrengung nicht anmerken lassen, aber das war natürlich reine Spekulation.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die meisten Passanten hatten sich längst in Geschäfte geflüchtet, andere hingegen drückten sich in Hauseingänge oder auf die Lee-Seite von großen Autos. Die Toten kümmerten sich nicht um die Lebenden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Einige der Toten verirrten sich nun in eine Seitenstraße, doch der Haupthaufen mäanderte unbeirrt weiter in Richtung Hauptbahnhof, wurde dann aber merklich langsamer. Immer mehr Tote bogen nun in die Seitenstraße ein, unsicher erst, dann immer forscher und schneller. Die Toten, die zu weit in Richtung des Bahnhofs vorangestürmt waren, kehrten nun um folgten den anderen in die Seitenstraße. Die war schmaler als die Hauptstraße, sodass einige der Toten an den Hauswänden entlanggeschabt wurden und die dortige Graffity fast unleserlich machten. Bald war der letzte Tote um die Ecke gebogen und die Straße lag wieder so ruhig und sauber da wie zuvor. Erste Passanten wagten sich wieder nach draußen und gingen wieder ihren Geschäften und Zielen entgegen, Ladenbesitzer stellten ihre Reklametafeln wieder auf. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Namensuchmann ließ die Videokamera sinken. Vom Fenster seiner Wohnung im dritten Stock hatte er den perfekten Überblick über den Totenhaufen, doch nun war keiner mehr zu sehen, die Seitenstraße lag nicht in seinem Blickfeld. Es war bereits die dritte Totenstampede, die er nun aufzeichnen und archivieren konnte. Vielleicht sollte er sie auf Youtube hochladen, dachte er. Doch dort wimmelte es bereits von entsprechendem Material. Es gab sogar schon Filme zu sehen, wie die Toten aus den Gräbern krochen. Ein solcher Coup war Namensuchmann noch nicht gelungen. Er fragte sich, was die Toten so plötzlich aus der Erde treiben mochte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4909588710379842134?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4909588710379842134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4909588710379842134&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4909588710379842134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4909588710379842134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/schnappschuss.html' title='Schnappschuss'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4302766789787647813</id><published>2011-05-13T19:13:00.002+02:00</published><updated>2011-05-13T19:14:18.426+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frau Schubert'/><title type='text'>Frau Schubert macht einen Frühlingspaziergang</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-gN5f_7PPgdw/Tc1my6Swt7I/AAAAAAAABbA/FPJ63GT86Fo/s1600/SchuPust2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 265px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-gN5f_7PPgdw/Tc1my6Swt7I/AAAAAAAABbA/FPJ63GT86Fo/s320/SchuPust2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5606250135973574578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4302766789787647813?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4302766789787647813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4302766789787647813&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4302766789787647813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4302766789787647813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/frau-schubert-macht-einen.html' title='Frau Schubert macht einen Frühlingspaziergang'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-gN5f_7PPgdw/Tc1my6Swt7I/AAAAAAAABbA/FPJ63GT86Fo/s72-c/SchuPust2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7799519992474771539</id><published>2011-05-10T18:51:00.005+02:00</published><updated>2011-05-10T19:41:02.850+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metabolisches'/><title type='text'>Szenen aus dem Alten Testament, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Jonas wird vom Walfisch ausgespuckt!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-pOK6i4gaVDw/TcltMPtWjWI/AAAAAAAABaw/AbspX3CrH-s/s1600/DSC00261.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-pOK6i4gaVDw/TcltMPtWjWI/AAAAAAAABaw/AbspX3CrH-s/s320/DSC00261.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605131268381904226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;(Er befindet sich gerade noch in der Flugphase, kurz bevor er auf einer ominösen Insel in Form eines menschlichen Fußes aufschlägt)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7799519992474771539?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7799519992474771539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7799519992474771539&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7799519992474771539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7799519992474771539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/szenen-aus-dem-alten-testament-mit.html' title='Szenen aus dem Alten Testament, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-pOK6i4gaVDw/TcltMPtWjWI/AAAAAAAABaw/AbspX3CrH-s/s72-c/DSC00261.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-6461724401131519167</id><published>2011-05-09T13:17:00.000+02:00</published><updated>2011-05-09T13:18:27.184+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frau Schubert'/><title type='text'>Neulich in der P.Bar</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NL6UwWeCGT8/TcfMfyFD_lI/AAAAAAAABao/bHioEMOmTRg/s1600/PBarZombie.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 275px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NL6UwWeCGT8/TcfMfyFD_lI/AAAAAAAABao/bHioEMOmTRg/s320/PBarZombie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5604673107676888658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-6461724401131519167?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/6461724401131519167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=6461724401131519167&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6461724401131519167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/6461724401131519167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/neulich-in-der-pbar_09.html' title='Neulich in der P.Bar'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-NL6UwWeCGT8/TcfMfyFD_lI/AAAAAAAABao/bHioEMOmTRg/s72-c/PBarZombie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7030600575723646309</id><published>2011-05-09T00:16:00.003+02:00</published><updated>2011-05-09T00:20:23.161+02:00</updated><title type='text'>Holla</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Droben schieres Glück brausend und brüllend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;in welligem Strudel gurgelnd und wirbelnd,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ökokonforme Nahrung heischend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mich zerreissen und stückweise nach oben fallend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bemerke ich die Unterwelt seltsam gerade&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und unverschnörkelt, Zacken Fehlanzeige.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auf, zu den Strudelexistenzen!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7030600575723646309?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7030600575723646309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7030600575723646309&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7030600575723646309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7030600575723646309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/holla.html' title='Holla'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7417872980443284985</id><published>2011-05-05T22:53:00.006+02:00</published><updated>2011-05-06T15:32:21.586+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Balkondünen</title><content type='html'>Am besten wirken die Blütenstaubdünen, wenn man in Trance verfällt und dann einen ganzen Tag lang einfach nur so dasitzt ohne sich zu bewegen, die offenen Augen auf den Betonboden des Balkons gerichtet. Eine wahre Stunde schrumpft dann zu wenigen Sekunden Subjektivzeit zusammen, und die kleinen Babydünen tanzen und torkeln wie Wellengeglitzer auf einem Sommersee bei steifem Nordost. Bis sie sich plötzlich vereinen und als Kaventsmann gegen die Balkontür anflappen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wIZ9C83HH5s/TcMOmgyMA5I/AAAAAAAABag/hO50c1YZLMs/s1600/DSC00241.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wIZ9C83HH5s/TcMOmgyMA5I/AAAAAAAABag/hO50c1YZLMs/s320/DSC00241.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5603338416177283986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das gibt Punktabzug wegen postens eines belanglosen Photos!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Zombie torkelt von links auf die Bühne, wirft vor Unachtsamkeit ein kleines Biedermeiertischchen um. Auf dem Tischchen stand ein kleiner, vergoldeter Bilderrahmen und eine gläserne Vase mit einem Strauß Gerbera mit Schleierkraut. Alles fällt scheppernd und klirrend zu Boden. Der Zombie bleibt verwirrt stehen und wackelt mit dem Kopf.&lt;br /&gt;Rechts springt eine Elfe hinter einem Baum hervor, sie trägt einen hautengen grünen Latexanzug. Mit einigen eleganten Ballettsprüngen erreicht sie die Bühnenmitte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Elfe: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Ach Zombie lieber Zombie mein, warst ein gar schöner Prinz. Doch nun musst du mir zu Diensten sein, die Welt sie ist so gemein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zombie (unbeholfen um sich schlagend): hrrrrmmmbl! Grrrrompf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfe (plötzlich nachdenklich innehaltend): Aber ein Punktabzug ist durch nichts gerechtfertigt. Wozu könnte das gut sein? Und wer hat das gesagt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zombie (sinkt unvermittelt auf die Knie und beginnt in schönem Bariton zu singen): Ach Elfe, schöne Elfe mein, ein Punkt, ein Punkt, unendlich klein, wer wollte darüber traurig sein? Ein Prinz, der war ich gewiss, doch nun ists vorbei, als Untoter dräut mir ewige Pein. Ach Elfe, schöne Elfe mein, wars mein Begehren, wars mein Sehnen, das dich antrieb in Raserei und dir raubte jedes Benehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfe (nachdenklich in Ballettmanier um den Zombie herumwatschelnd, dabei rhythmisch mit einer Weidenrute auf seinen Kopf einklopfend): Punkten gebricht es sowohl an Länge als auch an Breite, von Höhe gar nicht zu reden. Doch sag, mein Zombieprinz: wie hältst du es mit der Mathematik?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zombie: Die Zeit, die Zeit, ich fühle die Uhr sie tickt nicht mehr, ewig vergangen, die Unendlichkeit, sie ist da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfe: Du redest wirr, mein geiler Prinz, wohin soll das führen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Elfe fängt wieder an über die Bühne zu tanzen, dabei stolpert sie in einen Eimer mit Innerein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfe: Oh Graus, oh gräßlich Schicksal mein, ist dieser Eimer aus deinem Besitz? Grüngräuliches Geschlinge, ich fühls, es raubt mir meine Elfenkraft. Ist das die Rache für einen kleinen Elfenwitz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zombie (mit ekelhafter Beflissenheit zu dem umgestürzten Eimer kriechend): Ja, ich tat´s! Und nun wird getafelt. Darmumschlungener Elfenleib, mein Leibgericht! (beginnt zu schmatzen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfe: So höre meinen letzten Atem: Nie sollst du ruhen von jetzt für immer (zerfällt zu grauem Schleim)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zombie: Guuuut. Meeeeeehr. Grmpf. Schlurmpf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;In der ersten Zuschauerreihe erhebt sich der Regisseur. An der Seite seines Kopfes ist ein Stutzen für den Anschluss eines Regelventils zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regisseur: Dieser Eimer mit den Innereien, das war nicht vorgesehen. Wer hat das veranlasst? Ich protestiere!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Im Bühnenhintergrund erhebt sich eine gelbliche Masse, wirbelnd und sich aufwerfend steigt sie höher und dringt immer weiter in den Vordergrund.  Plötzlich bricht die Spitze wie eine Meereswelle und eine Kaskade von Fichtenblütenstaub stürzt auf den Zombie und die Überreste der Elfe. Der Vorhang schließt sich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7417872980443284985?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7417872980443284985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7417872980443284985&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7417872980443284985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7417872980443284985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/05/balkondunen.html' title='Balkondünen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-wIZ9C83HH5s/TcMOmgyMA5I/AAAAAAAABag/hO50c1YZLMs/s72-c/DSC00241.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-406019081335118732</id><published>2011-04-28T17:16:00.004+02:00</published><updated>2011-04-28T17:24:33.642+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metabolisches'/><title type='text'>Brehms Tierleben, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Meerschweinchen (cavia porcellus)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QMI9ZlvF1TM/TbmGCsuHujI/AAAAAAAABaY/zbYFMPbCXbM/s1600/DSC00233.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-QMI9ZlvF1TM/TbmGCsuHujI/AAAAAAAABaY/zbYFMPbCXbM/s320/DSC00233.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5600654992534387250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QMI9ZlvF1TM/TbmGCsuHujI/AAAAAAAABaY/zbYFMPbCXbM/s1600/DSC00233.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-406019081335118732?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/406019081335118732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=406019081335118732&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/406019081335118732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/406019081335118732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/brehms-tierleben-mit-entenscheie.html' title='Brehms Tierleben, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-QMI9ZlvF1TM/TbmGCsuHujI/AAAAAAAABaY/zbYFMPbCXbM/s72-c/DSC00233.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3554338196214810742</id><published>2011-04-27T13:29:00.006+02:00</published><updated>2011-04-27T15:37:56.584+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kluger Hausmann'/><title type='text'>Der kluge Hausmann weiß Rat</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kluger Hausmann, ich brauche unbedingt ein probates Mittel gegen Wanderdünen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Oh weh, ich fürchte, da muss ich passen. Das Problem ist uralt. Es kommt immer wieder vor, dass ganze Oasen oder Wüstenstädte von Wanderdünen verschüttet werden. Noch nie konnte das über einen längeren Zeitraum und mit vertretbarem Aufwand verhindert werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber ich bin doch keine Oase und auch keine Wüstenstadt, ich habe vielmehr mit innerhäusigen Dünen zu kämpfen. Um das Haus, in dem ich wohne, stehen nämlich einige hohe Fichten herum, die derzeit alle in voller Blüte stehen. Nun wechselten vor einiger Zeit die eridanischen Windsimulanten in diese Fichten, da sie offenbar der Pappel überdrüssig geworden waren. Jedesmal, wenn sie nun die Fichten zum windtypischen Brausen  bringen wollen, fallen ganze Blütenstaubkaskaden wie Wasserfälle nach unten und werden ins Haus geweht. Da sammeln sich die Pollen dann erst großflächig auf Fußböden und Möbeln, ehe erste Akkretionen entstehen und schließlich die ersten kleinen Dünen aus ihren Ecken kommen um rasch anzuwachsen und sich zu vereinigen. Ein Rucksack, den ich an der Wand in einem Zimmer deponiert hatte, wurde bereits verschlungen, dabei liegt mein Handy darin!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Hm, als erste Sofortmaßnahme empfehle ich, die Fenster zu schließen! Ohne Materialnachschub und vor allem ohne Windantrieb kommt bald jede Düne zum Stehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schon ausprobiert. Ich muss aber sagen, dass das sehr unangenehm war. Was gibt es Schöneres, als im Frühjahr nach all dem Wintermief die Fenster alle aufzureissen und den Wind durchs Haus wehen zu lassen? Ich kann doch bei diesem Traumwetter nicht alles verrammeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Schon mal an Kehrschaufel und Staubsauger gedacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber ja. Besen und Kehrschaufel scheiden leider aus, da ich beim Versuch, die Dünen zusammenzukehren, beinahe erstickt wäre. Die Aufwirbelungen waren einfach zu stark. Erschwerend kommt hinzu, dass die Dünen sich mittlerweile auch Staubmäuse, alte Notizzettel, geknüllte Tempotaschentücher, kaputte Kugelschreiber und Bestandteile getrockneter Entenscheiße einverleibt haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Was sprach dagegen, den Rucksack in Sicherheit zu bringen, ehe er von der Düne verschlungen wurde? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das mit dem Rucksack war wie verhext. Ich ging zwar mehrmals täglich daran vorüber, und ich dachte mir auch jedesmal, ich sollte ihn vielleicht besser woanders hintun, aber dann hatte ich doch immer gerade etwas wichtigeres im Kopf, und ich dachte, ich stelle ihn später dann woanders hin. So verging halt ein Tag nach dem anderen, und plötzlich war er verschwunden, und mit ihm mein nagelneues Handy.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Und was war  mit dem Staubsauger?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ach, der. Ich saugte und saugte und es füllte sich ein Beutel nach dem anderen, aber ein nennenswerter Fortschritt in meinen Bemühungen konnte ich nicht feststellen. Und diese Beutel kosten schließlich ein Schweinegeld!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Vielleicht gibt es doch einen Weg, der Lage noch Herr zu werden. Aber zuerst muss ich wissen, ob die Fenster und Türen immer geöffnet sind, bei jeder Windrichtung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Natürlich. Sobald schönes Wetter ist, mache ich alles auf, was geht. Auf die Windrichtung habe ich noch nie geachtet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Dann habe ich eine Idee. Ganz ohne Einschränkungen wird sie sich allerdings nicht durchführen lassen. Wenn Ihr Haus jedoch bewohnbar bleiben soll, bleibt Ihnen vermutlich nichts anderes übrig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin für jeden Vorschlag dankbar. Mittlerweile sind schon meine halbe Garderobe verschwunden , fast alle Schuhe und von der Katze, die regelmäßig hereinkommt fehlt seit Tagen nun auch jede Spur. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Also, ich schlage vor, Sie öffnen Türen und Fenster nur noch bei einer bestimmten Windrichtung und nicht mehr wahllos. Schauen Sie zuerst auf einer Wetterkarte, aus welcher Richtung bei Ihnen der Wind meistens weht, und nur dann lassen Sie den Wind durchs Haus wehen. Wenn die Dünen nur noch in eine einzige Richtung wandern, werden sie früher oder später das Haus verlassen und Ihr Rucksack und all die anderen verschlungenen Dinge werden wieder zum Vorschein kommen. Ich fürchte nur, dass leichtere Sachen wie etwa Notizzettel, leere Joghurtbecher, Kontoauszüge und Kondombriefchen auf Nimmerwiedersehen mit den Dünen fortwandern werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Danke, Kluger Hausmann, das ist eine hervorragende Idee! Und die Kondome haben ihr Haltbarkeitsdatum sowieso längst überschritten!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3554338196214810742?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3554338196214810742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3554338196214810742&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3554338196214810742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3554338196214810742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/der-kluge-hausmann-wei-rat.html' title='Der kluge Hausmann weiß Rat'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2774192444972546689</id><published>2011-04-20T16:44:00.004+02:00</published><updated>2011-04-20T17:34:47.636+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (XII)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Welt bestand nun nicht mehr aus Dunkelheit und Rauschen, sondern aus Dunkelheit und leisem Rieseln. Und dem allgegenwärtigen, eine handbreit tiefen Ozean. Seltsamerweise vermochte Namensuchmann dem Wasser keine bestimmte Temperatur zuzuordnen. Es fühlte sich nicht unangenehm kalt an, war aber auch meilenweit davon entfernt, angenehm warm zu sein. Die nassen Klamotten allerdings, die Namensuchmann am Körper klebten und ihm um die Beine klatschten, waren sehr unangenehm. Genaugenommen wäre er ohne Kleidung besser dran gewesen, denn im Moment störte sie mehr als dass sie wärmte. Aber sollte es zu irgendeiner Konfrontation mit wem auch immer kommen, dann war es immer beruhigender, ein paar Sachen am Leibe zu tragen. Wer trat dem Unbekannten schon gerne in Unterhosen entgegen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nach etwa zwei Metern Kriechstrecke auf der neuentdeckten Abzweigung horchte Namensuchmann auf. Seine Ohren waren immer noch etwas brummig wegen des fast ohrenbetäubenden Rauschens des Regens, das nun diesem leisen Rieseln der dicken Schneeflocken gewichen war. Er drehte den Kopf zur Seite. Nun war es eindeutig. Das platschende und plumpsende Geräusch von Füßen, die durch flaches Wasser treten. Nicht sehr schnell allerdings, eher gemächlich. Das Geräusch kam näher.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann fühlte sich schon nach dem Fahrer rufen, doch es war lediglich der Wille dazu, ein erstes Klarmachen der Kehle nach langem Schweigen. Der Affe! Es könnte auch der Affe sein. Namensuchmann biss die Lippen zusammen, damit sie ja keinen Laut durchließen. Er kauerte sich auf die Linie, auf allen Vieren. Er würde es erfahren. Sehr bald. Sein Herz raste und pochte bis zum Hals. Er wusste nicht genau, warum er nicht einfach so schnell er konnte in die Dunkelheit hinauskroch, weg von diesen unheimlichen Schritten. Natürlich wäre das zu hören gewesen. Das leise Rieseln des Schnees war im Gegensatz zum lauten Rauschen des Regens nicht geeignet, selbst kleinste Platschgeräusche zu übertönen. Wer immer da hinter ihm herging, es war möglich, dass seine Anwesenheit noch unentdeckt war. Nur, was nützte das, wenn der verkappte Yeti über ihn stolperte?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann schwitzte und lauschte. Platsch platsch platsch... er versuchte, dem Geräusch eine Richtung zu geben, drehte seinen Kopf von einer Seite zur anderen. Es kam nicht näher, soviel schien ihm nun sicher. Es war zuerst zwar lauter geworden, doch dann blieb es konstant und  veränderte nur leicht die Richtung, als ob das Wesen, oder die Person, im Kreis um ihn herumzugehen schien.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nein, jetzt wurden die Schritte eindeutig wieder leiser. Sie entfernten sich. Namensuchmann versuchte, sich zu orientieren. Er befand sich auf einer Abzweigung der Linie, die vom Bentley in Richtung des Abgrundes führte. Die Schritte schienen genau jener Linie zu folgen, weg vom Bentley. Wenn Namensuchmann nicht die Abzweigung genommen hätte, sondern direkt zurück zum Auto gekrochen wäre, dann wäre ein Zusammentreffen unvermeidlich gewesen. Namensuchmann erschauerte bei dem Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abgrund! Wenn nun der Fahrer orientierungslos an ihm vorbeitorkelte und in den Abgrund stürzte? Er wollte rufen. Doch dann war plötzlich wieder das Bild da von dem riesigen Affen, der den Bentley durchsuchte. Affen gehen aber schneller. Auch in absoluter Dunkelheit? Bewegen sich Affen überhaupt fort, wenn es absolut dunkel und dazu noch klitschnass ist überall? Die Schrittgeschwindigkeit des unbekannten Wesens schien eher auf einen Menschen hinzudeuten. Doch worauf konnte man sich schon verlassen an einem solchen unmöglichen Ort? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann sagte nichts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Schrei, der dann folgte, war nicht menschlich. Es war nur ein kurzer Schrei, ein Schrei aus Wut und Überraschung, und entschieden zu tierisch. Wasser wurde aufgepeitscht und aufgewühlt. Nach ein paar Momenten kamen sogar kleine Wellen bei Namensuchmann an. Nach zwei letzten Klatschern und einem gurgelnden Würgen war plötzlich alles vorbei. Nur der Schnee rieselte weiter vom Himmel, durch tintenschwarze Dunkelheit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2774192444972546689?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2774192444972546689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2774192444972546689&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2774192444972546689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2774192444972546689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/wenns-regnet-xii.html' title='Wenn´s regnet (XII)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8182285631587775456</id><published>2011-04-18T17:35:00.006+02:00</published><updated>2011-04-18T22:04:19.921+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kluger Hausmann'/><title type='text'>Der kluge Hausmann weiß Rat</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Kluger Hausmann, ich fühle mich zur Zeit so schlapp und ohne jeden Tatendrang. Ist das Krebs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Nicht unbedingt. Aber der Reihe nach: Ich nehme mal an, offensichtliche Ursachen wie ein naher Todesfall oder drohende Zwangsräumung der Wohnung scheiden aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber ja, da ist alles im grünen Bereich. Neulich ist sogar jemand gestorben, den ich überhaupt gar nicht mochte. Da war ich mal kurz euphorisch, aber das hielt nicht lange an.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Solche Emotionen sind wie Strohfeuer schnell wieder verflogen und nicht von Dauer. Wie sieht es denn mit genügend Schlaf aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mit dem Schlaf habe ich keinerlei Probleme. Sobald ich mich fünf Minuten in der Horizontalen befinde, schlafe ich ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Viele Menschen fühlen sich von den typischen jahreszeitlichen Wetterumschwüngen überfordert. Da macht der Kreislauf dann gerne mal schlapp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich gehe regelmäßig zum Joggen. Kreislaufmäßig dürfte daher alles ok sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hm...haben Sie sich vielleicht in einem mittelständischen Gewerbegebiet aufgehalten, an einem sonnigen Sonntagmorgen? Das würde so einiges erklären, wenn nicht sogar alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin öfters im örtlichen Gewerbegebiet, da gibt es einen ALDI und einen ATU-Reifenservice. Aber sonntagmorgens war ich da noch nie. Jedenfalls nicht wissentlich. Allerdings wurde mir früher öfters vorgehalten, ich würde schlafwandeln. Aber da ich das Auto benutzen muss, um dorthin zu kommen, scheidet diese Möglichkeit wohl aus. Oder kann man im Schlaf auch Auto fahren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Das glaube ich nicht. Autofahrten im Schlaf sind meist von recht kurzer Dauer. Aber ich habe da so eine Ahnung. Joggen Sie gerne abends, in der Dämmerung?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ja, am liebsten, wenn es dunkel wird und die ersten Sterne rauskommen. Aber woher wissen Sie das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich vermute, Sie leiden an KPS, dem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;K&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ein&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;P&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;laneten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;S&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;yndrom. Es befällt nur Menschen, die sich gerne abends draußen aufhalten oder Sport treiben. Man gewöhnt sich daran, dass bei Einbruch der Nacht mindestens ein heller Planet am Himmel zu sehen ist. Entweder der Abendstern im Westen, oder Mars und Jupiter . Es ist beruhigend und fördert das emotionale Gleichgewicht, mindestens einen dieser Wandelsterne über sich zu wissen. Und ehe man sich versieht, geht es nicht mehr ohne. Sind sie jedoch nicht zu sehen, stellt sich ein Gefühl der Leere und Schutzlosigkeit ein, gepaart mit Verlust- und Versagensängsten. Im März hat sich mit dem strahlenden Jupiter der letzte Planet von unserem Abendhimmel verabschiedet, seither sind nur noch Fixsterne zu sehen. Ausser Sirius können die es aber an Helligkeit nicht mit den Planeten aufnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber was kann man denn dagegen tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dagegen ist leider kein Kraut gewachsen. Eine gewisse Linderung verschafft man sich, wenn man sich statt in der Dämmerung lieber spät nachts draußen aufhält und joggt oder anderweitigen Sport treibt. Dann sind auch die Fixsterne relativ beeindruckend und können ein ähnliches Gefühl der Geborgenheit vermitteln wie die strahlenden Planeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hm...spät nachts habe ich aber Angst, vergewaltigt zu werden oder einer Wildschweinrotte in die Quere zu kommen. Gibt es keine andere Lösung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Ich fürchte, nein. Zwar ändert Saturn seine Sichtbarkeit dermaßen, dass er bald auch früher am Abend schon gut zu sehen sein wird, aber für einen Planeten ist er relativ unscheinbar und daher keine große Hilfe. Mars und Jupiter sind derzeit noch hinter der Sonne. Venus zieht sich langsam vom Morgenhimmel zurück und schickt sich an, ebenfalls hinter der Sonne  zu verschwinden. Erst im Oktober entwickelt Jupiter eine nennenswerte Abendsichtbarkeit, Mars noch später, und Ende des Jahres kommt dann auch Venus als Abendstern hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Oooch menno, das dauert ja ewig. So ein Scheiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Da kann man leider nix machen. Doch Anfang nächsten Jahres geht es dafür dann richtig ab, dann steht der abendlichen Joggerei unter einem planetengeschwängerten Himmel nichts im Wege. Kulturelle und soziologischdynamische Prozesse werden sich ungemein beschleunigen und große Veränderungen herbeiführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich weiß nicht, ob ich so lange durchhalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kluger Hausmann:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Sie müssen sich derweil andere, kleinere Freuden des Alltags suchen, erkennen und auch gönnen. Ich z.B. bin morgens immer über alles Maßen erfreut und für den Tag gestählt, wenn ich für meinen Morgentee in die Besteckschublade greife und ohne großes Suchen zufällig einen meiner beiden Lieblingsteelöffel erwische. Die sind nicht so rund wie alle anderen, sondern eher oval und daher ungemein mundschmeichlerisch. Ich vermute, es sind auch die ältesten meiner Teelöffel. Ich hüte sie wie einen Schatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Na gut, ich werde mal schauen, ob ich was Schönes finde. Aber erstmal vielen Dank, kluger Hausmann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8182285631587775456?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8182285631587775456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8182285631587775456&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8182285631587775456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8182285631587775456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/kluger-hausmann.html' title='Der kluge Hausmann weiß Rat'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3411048549650402354</id><published>2011-04-13T17:00:00.003+02:00</published><updated>2011-04-14T18:02:45.934+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Mitternächtlicher Besuch</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaute auf die Uhr. Sie bemerkte meinen Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kommt noch was im Fernsehen? Oder hast du noch etwas vor", fragte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie man´s nimmt. Ich habe noch ein Rendezvous"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"So spät noch? Ist doch bald Mitternacht"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ha ja, aber ich muss nicht wegfahren, es findet hinterm Haus statt"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Du hättest mir sagen können, dass noch Besuch kommt. Hier sieht es doch aus wie Sau"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Keine Sorge, der Besuch kommt nicht rein. D.h...wie man´s nimmt. Irgendwie kommt er doch rein. Das wird sich nicht vermeiden lassen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nun lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen und sag schon, wer es ist!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist kein `wer´, sondern ein `was´."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Herrgott nochmal..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist ein Photon. Ein Photon vom Saturn. Es wurde vor fast 40 Minuten von einem Elektron emittiert, als es von einer hohen auf eine niedere Orbitalschale eines Schwefelatoms in der äusseren Saturnatmosphäre geplumpst ist. Seitdem rast es mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Erde." Ich schaute nochmals auf die Uhr. "Im Moment passiert es gerade die Jupiterbahn. Wenn es nach vorne in Flugrichtung guckt, kann es die Erde sehen, als gleissend-bläulichen Lichtpunkt in der Schwärze des Universums."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ach, ist das romantisch. Ich werde immer ganz rollig, wenn du solche Sachen sagst. Haben wir noch Zeit für einen Quickie, ehe dein Photon hier eintrudelt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hm...", ich schaute nochmals auf meine Armbanduhr. Das Photon musste inzwischen an den ersten Brocken des Asteroidengürtels vorbeigekommen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Klar"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der kurzen, schwitzigen Angelegenheit nahm ich meine abgelegte Uhr wieder vom Beistelltisch und kontrollierte den Zeitablauf. Das Photon war inzwischen schon innerhalb der Marsbahn, die Erde schon eine deutlich wahrnehmbare, blaue Sichel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Worüber so ein Photon wohl nachdenkt, wenn es so alleine durchs All fliegt?", fragte sie. Ich betrachtete ihren verschwitzten Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nun, genaugenommen hat es gar keine Zeit, etwas zu denken. Da es mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, steht die Zeit für das Photon still. Die Zeit vergeht nicht, wenn man mit c reist. Man bricht auf, und in demselben Moment ist man auch schon angekommen. Selbst wenn man das gesamte Universum durchquert hat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aber was ist mit der kosmischen Hintergrundstrahlung? Dem Überbleibsel vom Urknall? Diese Photonen fliegen doch schon über 13 Milliarden Jahre durchs All"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Spielt keine Rolle. Für das Photon vom Urknall ist keinerlei Zeit vergangen, wenn es auf einen Detektor hier auf der Erde trifft und von einem Physiker analysiert wird. Für uns war es 13 Milliarden Jahre unterwegs, für das Photon selbst ist keine Zeit vergangen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Komm, verarsch mich nicht"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Doch doch, das ist Fakt. Einsteins Relativitätstheorie besagt nichts anderes! Wir bewegen uns alle mit Lichtgeschwindigkeit durch die Raumzeit. Unser Weg hat dabei zwei Geschwindigkeitskomponenten. Eine in Richtung des Raums, die andere in Richtung der Zeit. Je kleiner unsere Geschwindigkeit durch den Raum ist, desto schneller bewegen wir uns durch die Zeit. Andererseits bewegen wir uns immer langsamer durch die Zeit, je schneller wir uns durch den Raum bewegen. Stehen wir still, bewegen wir uns mit Maximalgeschwindigkeit durch die Zeit. Bewegen wir uns mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum, wie etwa ein Photon...." (bei dem Wort Photon schaute ich nochmals auf die Uhr) "... ist unsere Bewegung durch die Zeit null!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das hört sich ziemlich irre an. Und sehr anregend. Wir können das ja nachher noch etwas vertiefen..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nichts lieber als das. Aber jetzt muss ich los"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich trat durch die Hintertür ins Freie. Die Nacht war kalt und sternenklar. Bald würde ich frösteln. Mein Photon war nun schon ganz nah. Es passierte den Mond in weniger als einem Augenblick. Ich hob meinen Kopf, es drang in mein Auge, ich sah Saturn hoch im Süden. In meinem Sehnerv gab es einen winzigen Energiesprung, als das Photon auf meine Netzhaut traf. Ich atmete tief ein. In meiner Nase ein Duft nach Liebe und Wärme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3411048549650402354?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3411048549650402354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3411048549650402354&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3411048549650402354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3411048549650402354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/mitternachtlicher-besuch.html' title='Mitternächtlicher Besuch'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3216517374246623626</id><published>2011-04-10T13:26:00.005+02:00</published><updated>2011-04-10T13:31:45.899+02:00</updated><title type='text'>Geißeln der Menschheit, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute: Cholera&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-C3nmUmvPPjM/TaGRc3ARQYI/AAAAAAAABaQ/e387QvMaBDg/s1600/DSC00209.jpg"&gt;&lt;img style="width: 320px; height: 240px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593912137158312322" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-C3nmUmvPPjM/TaGRc3ARQYI/AAAAAAAABaQ/e387QvMaBDg/s320/DSC00209.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Pflaster auf dem großen Zeh zeugt mitnichten von einem unangenehmen Nagelpilz, sondern vielmehr davon, dass man nicht in offenen Sandalen wild wuchernden Strauchrosen zu Leibe rücken sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3216517374246623626?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3216517374246623626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3216517374246623626&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3216517374246623626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3216517374246623626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/geieln-der-menschheit-mit-entenscheie_10.html' title='Geißeln der Menschheit, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-C3nmUmvPPjM/TaGRc3ARQYI/AAAAAAAABaQ/e387QvMaBDg/s72-c/DSC00209.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-3203011238340862659</id><published>2011-04-05T18:23:00.003+02:00</published><updated>2011-04-05T18:59:46.554+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>Nein nein nein</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein gellendes "NEIN" dem Universum ins Gesicht gebrüllt. Doch trotz der Erregung eine Spur Verlegenheit wegen der Speichelfäden, die diesem nein voranflogen und folgten.&lt;br /&gt;"Seltsam", dachte ich fast im selben Moment, "da waren doch gar keine p-, s- oder sonstige Zischlaute dabei. Woher also der ganze Schmodder?"&lt;br /&gt;Das Universum schien sich jedoch nicht daran zu stören, oder es hatte schlicht nichts bemerkt.&lt;br /&gt;"Nein, nein und nochmals nein!" brüllte ich erneut, noch lauter und nasser als zuvor; vermutlich weil dieses mal tatsächlich ein s-Laut dabei war.&lt;br /&gt;Das Universum rührte sich.&lt;br /&gt;Es erhob eine schlaffe, graue Hand mit Überbein und erschuf mit einer kaum wahrnehmbaren Bewegung des kleinen Fingers ein mittelständiges Gewerbegebiet. In der Mitte der Reifenservice, der Aldi und der Toyotahändler. Ein weiteres minimalistisches Zucken, diesmal war es der Mittelfinger, stellte die Zeit auf Sonntagmorgen. Ein Wimpernschlag später schien eine strahlend gelbe  Sonne auf die breiten, verlassenen Straßen herab. Ein gläsern-blauer Frühlingshimmel spannte sich über allem.&lt;br /&gt;"Nein nein", schrie ich verzweifelt in einer letzten Anstrengung, ehe ich mich auf das alte Universum erbrach. Fast schämte ich mich ein wenig wegen der geradezu perversen Art von Genugtuung, die ich dabei empfand. Das meiste des Erbrochenen war Bier, bis auf den geringen Anteil Magensäure, der mir nun in der Kehle brannte. Die ungute Mischung rann in kleinen Rinnsalen über den grauen Leib des Universums. Ich war froh, aus Gründen einer reibungslosen Verdauung  Bier nie zum Essen zu trinken, sondern immer nur als alleiniges Nahrungsmittel. Jetzt befanden sich zumindest keine unschönen Nahrungsbrocken in dem Auswurf.&lt;br /&gt;Das Gewerbegebiet schimmerte und funkelte wie taubenetzt im Schein der stetig an Höhe gewinnenden Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-3203011238340862659?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/3203011238340862659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=3203011238340862659&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3203011238340862659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/3203011238340862659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/nein-nein-nein.html' title='Nein nein nein'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-7138997792571235795</id><published>2011-04-03T12:04:00.006+02:00</published><updated>2011-04-03T13:18:57.977+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltall'/><title type='text'>Saturn in der Nacht</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Trotz seiner Größe und seinem imposanten Ringsystem kann man Saturn mit einigem Recht als den Fiat unter den Planeten betrachten, zumindest was seinen Auftritt am irdischen Firmament betrifft. Während Venus, Mars und Jupiter jeden Fixstern in ihrer Nähe überstrahlen und somit am Nachthimmel leicht aufzufinden sind, ist Saturn von eher unscheinbarer Natur. Das liegt natürlich einzig und allein an der riesigen Entfernung, in welcher er um die Sonne kreist. Im Mittel beträgt die Distanz 1,4 Mrd Kilometer, was fast das zehnfache ist der Distanz Erde-Sonne (149 Mio Km). Dass er überhaupt noch einigermaßen mit bloßem Auge wahrgenommen werden kann liegt an seiner schieren Größe. Sein Durchmesser am Äquator beträgt 120 000 Km gegenüber 12 700 Km des Erddurchmessers. Nur Jupiter ist noch größer mit 143 000 Km Äquatordurchmesser.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bemerkenswert ist die geringe Dichte Saturns von nicht einmal 0,7 g/cm³. Das bedeutet, würde Obervater Zeus ankommen und Saturn in eine Wasserschüssel legen würde er nicht untergehen sondern oben schwimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In Saturndistanz beträgt die Anziehungskraft der Sonne nur noch rund ein hundertstel der Stärke in Erddistanz, Saturn genügt also eine weit geringere Bahngeschwindigkeit, um die nötige Fliehkraft zu entwickeln, damit er nicht in die Sonne stürzt. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt er daher über 29 Erdenjahre. Als Folge davon wird er alle 378 Tage von der Erde innen überholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In der Nacht von heute auf morgen ist es mal wieder soweit: die Erde läuft genau zwischen Saturn und Sonne hindurch, alle drei Gestirne befinden sich auf einer Linie (na ja, nicht exakt. Von weitem betrachtet liegen die Planetenbahnen zwar wie die Rille(n) einer Schallplatte auf einer Ebene, aber ein klein wenig sind sie doch gegeneinander gekippt).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das bedeutet, Saturn steht von der Erde aus betrachtet der Sonne genau gegenüber. Geht die Sonne im Westen unter, geht Saturn im Osten auf. Steht die Sonne um Mitternacht an ihrem tiefsten Punkt unter dem Nordhorizont, leuchtet Saturn auf seiner nächtlichen Wanderung über das Firmament an seinem höchsten Punkt im Süden. Um diese Zeit (1 Uhr MESZ) ist er natürlich am einfachsten aufzufinden. Wer vorher schon gucken will, muss sein Glück weiter östlich versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Doch Obacht, auch Spica, der Hauptstern des Sternbildes Jungfrau, befindet sich in der Nähe. Er ist allerdings etwas lichtschwächer als Saturn und befindet sich um Mitternacht, beim Blick nach Süden, etwas links unterhalb von Saturn.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Spica ist jedoch auch ohne Saturn leicht aufzufinden. Man sucht einfach zuerst den Großen Wagen und folgt dem Bogenschwung seiner Deichsel. Dann kommt man nach gehöriger Zeit  zu einem sehr hellen, rötlichen Stern namens Arkturus, des Hauptsterns des Sternbildes Bootes (Ochsentreiber). Folgt man dem imaginären Bogen nochmal genausoweit, gelangt man zu Spica. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und ist man immer noch im Sternsuchfieber betrachtet man die Strecke Arkturus-Spica als Basis eines spitzen gleichschenkligen und nach Westen weisenden Dreiecks. Dehnt man es genügend weit aus, kommt die Spitze ziemlich genau auf Regulus, dem Hauptstern im Löwen, zu liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Waidmanns Heil!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-7138997792571235795?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/7138997792571235795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=7138997792571235795&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7138997792571235795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/7138997792571235795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/saturn-in-der-nacht.html' title='Saturn in der Nacht'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2940422739328483615</id><published>2011-04-01T14:23:00.005+02:00</published><updated>2011-04-01T16:50:53.494+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (XI)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anstatt dem fast ohrenbetäubenden Prasseln und Rauschen des Regens war jetzt nur noch das leise Rascheln und Rieseln unzähliger dicker Schneeflocken die auf Wasser fielen zu hören. Nicht der zarteste Windhauch war zu spüren, und so war sich Namensuchmann nicht sicher, ob es mit dem Schneefall auch kühler geworden war. Er fächelte mit den Händen durch die Luft, um die Temperatur zu prüfen, doch war hinterher genauso schlau wie zuvor. Die einzelnen Flocken jedenfalls waren kalt. Eiskalt. Das knöchelhohe Wasser hingegen war lediglich kühl zu nennen. Bisher hatte Namensuchmann keinen Gedanken an die Wassertemperatur verschwendet. Ihn hatte weder gefröstelt noch war ihm warm. Nicht mal die nasse Kleidung empfand er als unangenehm kalt. Doch nun hatte es begonnen zu schneien. Wie lange mochte es dauern, bis es doch merklich kälter wurde und er anfangen würde zu bibbern und zu zittern? Es wäre sicher kein Fehler, aus dem Wasser rauszukommen. Da war immer noch der Bentley. Er hatte sicher ein Verdeck, das sich zuklappen ließ. Es böte zumindest Schutz vor dem nun sehr dicht fallenden Schnee. An ein trocknen der nassen Kleidung war natürlich nicht zu denken. Hatte das Ding überhaupt Seitenscheiben? Vielleicht war der große Affe doch das kleinere Übel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann ließ sich auf alle viere nieder, hielt aber noch einen kleinen Moment inne. Seine Hände lagen links und rechts auf den Kanten der erhabenen Unterwasserlinie. Falls er nicht komplett die Orientierung verloren hatte in dieser absoluten und raschelnden Dunkelheit, dann "schaute" er jetzt in die Richtung, in welcher er nach etwa zehn Metern auf den Bentley treffen musste. Zwei Meter hinter ihm fiel der Noppenboden senkrecht ab, die Linie jedoch verlief noch einen Meter weiter hinaus, ehe sie endete. Und eine handbreit über allem die unermessliche Oberfläche dieses dunklen, ruhigen Meeres. Und keine&lt;br /&gt;Lichterscheinungen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Langsam krabbelte er voran. Im Geiste bereitete sich Namensuchmann darauf vor, plötzlich in nasses Affenfell zu greifen. Immer wieder hielt er inne um zu lauschen. Nach platschenden Schritten, nach tierischem Atem oder Grunzern. Er hielt sogar einige Male seine Nase in die Höhe wie ein witterndes Reh. Doch kein Affengeruch. Nur der Duft nach frischem Schnee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nach etwa zwei Metern stießen die Finger seiner rechten Hand gegen ein Hindernis. Es war nicht hoch, reichte nicht aus dem Wasser heraus, und schien zudem aus demselben genoppten Gummibelag zu bestehen wie der ganze Untergrund inklusive der Linie selbst, auf der Namensuchmann vorankroch. In totaler Dunkelheit tastend gewann er bald ein Bild seiner Entdeckung. Es war eine Abzweigung, eine weitere Linie. Sie verlief in einem stumpfen Winkel nach rechts, also grob schräg in Fahrtrichtung des Bentleys.  Namensuchmann erinnerte sich an seine ersten tastenden Bewegungen, nachdem er aus dem Auto ausgestiegen war. Es schien eine halbe Ewigkeit her zu sein. Da war diese andere Linie, die in spitzem Winkel an der Front des Bentleys vorbeiführte. Wenn sein räumliches Vorstellungsvermögen ihn  nicht völlig im Stich ließ, mussten sich diese andere Linie und diese neue Abzweigung irgendwo vor dem Bentley treffen und somit ein Dreieck bilden. Ein Dreieck mit einem Stiel daran, der über den Abgrund hinausragte. Namensuchman beschloss, dieses neuentdeckte Koordinatensystem zu erforschen. Es bot die Möglichkeit, etwas zu tun, etwas zu suchen, zu krabbeln, ohne sich in absoluter Dunkelheit zu verirren. Er durfte nur die Linie nicht verlassen. Und er musste sich das Muster einprägen, um jederzeit zum Bentley zurückfinden zu können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Bentley war sein Nullpunkt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann kroch los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2940422739328483615?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2940422739328483615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2940422739328483615&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2940422739328483615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2940422739328483615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/04/wenns-regnet-xi.html' title='Wenn´s regnet (XI)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-10403391343465888</id><published>2011-03-31T21:50:00.012+02:00</published><updated>2011-04-01T00:01:12.945+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Der Ritt</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ritt das tote Pferd den ganzen Weg bis nach Laramie. Dort stieg ich ab und betrat den Dead Whore Saloon zur Mittagszeit. Die klare Frühlingsluft blieb an den quietschenden Schwingtüren hängen, drinnen roch es nach altem Bier und ranzigem Sattelleder. Langsam gewöhnten sich meine Augen an das düstere Zwielicht, ein einzelner goldener Sonnenstrahl, scharf gebündelt wie ein Laser, fand seinen Weg durch ein Loch im Fensterladen und beschien einen schmierigen Spucknapf als wäre es der Goldtopf am Ende des Regenbogens. Der tote Sheriff saß mit dem Rücken zu mir an der Bar und musterte mich müde im Spiegel. Dann spuckte er geräuschvoll über zwei Barhocker hinweg in den Spucknapf und stierte weiter vor sich auf sein halbvolles Glas Bier. Er hatte keine Lust, mir Ärger zu machen. Also ging ich nach oben und suchte mir eine von den toten Huren aus und wir ritten zusammen den ganzen Abend hindurch und in den Morgen hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;"Du vögelst wie ein Toter", keuchte sie mir dabei mehrmals in mein linkes Ohr und einmal auch in mein rechtes. Ich war mir nicht sicher, ob das als Kompliment gemeint war oder als Retourkutsche auf meine Knauserigkeit bei der Verhandlung um die Höhe ihrer Entlohnung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne sickerten bereits durch die Wände der billigen Bretterwände als ich mich anzog und nach unten ging ohne mich umzublicken. Der Sheriff saß nicht mehr an der Bar. Das Pferd war mittlerweile vollkommen verwest und kaum noch als solches zu erkennen. Ich hätte nicht absteigen dürfen. Und keine Seele in Laramie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-10403391343465888?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/10403391343465888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=10403391343465888&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/10403391343465888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/10403391343465888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/ich-ritt-das-tote-pferd-den-ganzen-weg.html' title='Der Ritt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2075802584845723199</id><published>2011-03-24T13:58:00.003+01:00</published><updated>2011-03-24T14:02:28.396+01:00</updated><title type='text'>O.T.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Der Tag hatte sich mit heisser Luft gefüllt und in die Vergangenheit erhoben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2075802584845723199?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2075802584845723199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2075802584845723199&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2075802584845723199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2075802584845723199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/ot.html' title='O.T.'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-141568650655585306</id><published>2011-03-21T13:34:00.006+01:00</published><updated>2011-03-22T11:18:04.990+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Montag</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Blauer Morgenhimmel, böiger Ostwind wie aus der Kältekammer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schnell in die noch kahlen Äste der Eiche hinaufklettern. Der Einstieg ist am schwierigsten. Hochspringen, um den untersten Ast zu erwischen. Klimmzug, dann ein Bein über den Ast, mit dem anderen am Stamm abdrücken, der Rest ist ein Kinderspiel. Weiter hinauf in die oberste Krone, wo die Äste nur noch handgelenkdick sind, und die nächste Böe abwarten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie kommt mit der Wucht und dem Grimm einer Riesenfaust. Johlend und brüllend dem Wind eine Botschaft mitgeben, während die tanzenden Äste das Sonnenlicht zerfunkeln und zerstäuben und zermustern und über das Gesicht und die Augen sturmhuschen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Arbeitslose Windsimulanten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; von Epsilon Eridani wirbeln vorüber, gestikulierend, feixend und mit abgebrochenen Ästen die Symphonie des Windes dirigierend, dabei mit ihren Stummelflügeln pfeifend und surrend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein alter Eimer scheppert und rumpelt über den Boden, inmitten eines Wusts von altem Laub, knusprig und eilig, die Fichten fuchteln und winken mit ihren langen schlaksigen Ästen. Frühling stürmt und stürzt wie losgelassen über Feld und Wald, trunken vor Glück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-141568650655585306?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/141568650655585306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=141568650655585306&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/141568650655585306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/141568650655585306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/montag.html' title='Montag'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-531430923169618166</id><published>2011-03-20T17:05:00.005+01:00</published><updated>2011-03-20T18:26:10.148+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Beim Putzen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Heute ist der Tag der Poesie!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Dann fang´ gefälligst an zu reimen!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Reime alleine machen noch längst keine Poesie"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wem sagst du das"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Irgendwie verstehe ich deinen barschen Einwurf jetzt nicht"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich versuchte lediglich, dem Gespräch eine humoristische Note hinzuzufügen, indem ich durch gespielte Gereiztheit dich in die Lage zu versetzen hoffte, meinem Ansinnen...."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Herrjeh, das Gespräch hatte ja noch gar nicht richtig begonnen. Es bedurfte noch überhaupt keiner Note, weder einer humoristischen noch einer gereizten. Wieso warten wir nicht einfach ab, wie es sich entwickelt?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;i&gt;Beide Personen schweigen nun und widmen sich der Reinigung und Pflege ihrer Maschinenkanonen. Der süßliche Geruch von Waffenöl liegt in der Luft&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Gib´ mir mal bitte den Kuchen rüber. Aber tatsch´ ihn nicht mit deinen öligen Fingern an."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;i&gt;Während des Herüberreichens fallen ein paar Krümel auf den frisch geputzten und geölten Verschluss der BK-27&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"So ein Mist! Liegt die Druckluft bei dir?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;i&gt;Der Schlauch für die Druckluft wird über den Tisch geschoben, wobei er ein paar Bolzen und Schlitten durcheinanderbringt. Dabei meint die Person, die den Schlauch hinüberreicht:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich habe heute meine erste Hummel dieses Jahres gesehen. Ein mordsfetter Brummer. Erst flog sie ziemlich ziellos durch die Gegend, als sie plötzlich geradewegs auf mein Gesicht zusteuerte. Glücklicherweise überlegte sie es sich wieder anders und bog vorher ab. Ich war sehr erleichtert. So ein Hummelaufschlag könnte einen direkt aus dem Gleichgewicht bringen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ach je, die arme Hummel. Ist bestimmt nicht einfach, jetzt schon genügend Nahrung zu finden"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nun, es gibt schon eine Menge Krokusse, Schneeglöckchen und Märzenbecher. Auch die Weidenkätzchen stehen bereits in voller Blüte."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wieso eigentlich Gleichgewicht? Hast du auf einem Hochseil balanciert?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wie sollte ich wohl an ein Hochseil gelangen? Nein, ich balancierte auf einem kleinen Ball, der auf einem Zaunpfahl lag. Sitzend. Mir tut jetzt noch der Hintern weh."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hm...wie dem auch sei. Während du auf deinem Hintern balanciert hast, überlegte ich, was man tun soll, wenn man seine Gedanken über etwas Fertiges schweifen lässt. Und zwar fertig nicht im Sinne von abgefuckt, sondern vollendet. Fertiggestellt. Wenn man über etwas Fertiges hinwegfliegt. Ein Industriegebiet z.B., mit Einkaufszentren."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ein schwieriges Thema."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ja, vor allem Industriegebiete sind sehr anstrengend. Jedenfalls, wenn man über sie nachdenkt, oder über sie hinwegfliegt. Gedanklich."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Wegen der Schornsteine und dem Dreck?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nein, sorry, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meine eigentlich diese Gewerbegebiete in ländlichen Mittelzentren, keine Schwerindustrie. Man fährt von einem Kaff ins nächste, und dazwischen, links und rechts der Straße, liegen diese Ansammlungen von Autohändlern, Tischlereien, Glasereien und des örtlichen Reifenservice. Dann noch ein Netto und ein Aldi.  Meistens gibts auch noch einen Elektronikladen. Keinen Mediamarkt oder Saturn, eher was kleineres. Euronics zum Beispiel. Und ein dänisches Bettenlager."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Übel"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;i&gt;Die eine Person lässt den Topbügel der Gau 2 einrasten und versetzt die Läufe in Rotation. Zufrieden fängt sie an, die Maschine in Ölpapier einzupacken. Auch die andere Person ist mit ihrer Bk-27 zufrieden. Ein winziger Flugrostfleck am Spannfederrohr muss allerdings noch entfernt werden&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hast recht. Vor allem bei Sonnenschein fühlt man sich da immer wie hingekotzt. Ganz schlimm sind sonnige Sommersonntagmorgen in einem solchen Gewerbegebiet, womöglich noch mit Frühlingsglast in der Luft. Die Verortung an einen bestimmten Punkt der Erdoberfläche  zerrt dann ganz besonders an den Nerven."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Glast? Was hat das Gamma-Ray Large Area Space Telescope damit zu tun?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Nichts. Ich meinte Glast im Sinne von Helligkeit, Schein, Gefunkel"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Achso"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;i&gt; Die Personen packen die Kanonen in die bereitstehenden Kisten und ziehen die Adressetiketten von den Folien.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Hast du mir das Rezept von dem Kuchen?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-531430923169618166?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/531430923169618166/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=531430923169618166&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/531430923169618166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/531430923169618166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/heute-ist-der-tag-der-poesie-dann-fang.html' title='Beim Putzen'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1065848865078903255</id><published>2011-03-16T17:03:00.002+01:00</published><updated>2011-03-16T17:07:16.741+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (X)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Namensuchmann legte sich auf den Rücken. Die unter dem schweren  Regen blubbernde und prasselnde Wasseroberfläche reichte ihm bis an die  Ohren. Die Augen musste er geschlossen halten, zu dick und dicht fielen  die Regentropfen. Aber es war ja ohnehin stockfinster, also spielte es  keine Rolle.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Langsam kroch das Wasser unter seine Jacke,  die bis jetzt so bewundernswert dicht gehalten hatte. Doch nun war auch  die vorletzte trockene Stelle an seinem Körper, ein suppentellergroßer  Fleck zwischen den Schulterblättern, patschnass. Die andere Stelle  befand sich auf seiner Brust, nur Millimeter unter dem hämmernden  Ansturm des Regens.&lt;br /&gt;&lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Wie hatte das nochmal alles  angefangen? Er war mit dem Auto unterwegs gewesen und hatte eine Panne.  Dann die Dunkelheit, der Regen, der seltsame Oldtimer mit seinem noch  seltsameren Fahrer, der Unfall, das Wasser und der Noppenboden darunter,  die seltsamen, linienartigen Erhebungen darauf, die Lichterscheinungen,  der riesige Affe, der den Bentley durchsuchte...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Der Affe!  Er schien eigentlich ganz zufrieden und mit der Durchsuchung des  Bentleys vollständig ausgelastet zu sein, als Namensuchmann seinem Blick  begegnet war. Es sei denn, und nun wurde es Namensuchmann etwas mulmig,  es sei denn, er suchte etwas zu fressen. Doch Affen greifen keine  Menschen an, wenn sie sich  nicht bedroht fühlen. So oder so ähnlich  wurde es jedenfalls immer wieder in diesen strunzlangweiligen  Natursendungen im Fernsehen erzählt. Selbst fleischfressende Affen wie  Schimpansen oder Paviane wagten sich nur an viel kleinere Beute heran  als Namensuchmann eine war.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Etwas war passiert. Etwas hatte sich verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Namensuchmann wusste nicht sofort, was es war. Er drehte den Kopf, wobei  ihm Wasser in den einen Gehörgang hineinlief. Er schaute wieder nach  oben und lauschte. Das Rauschen und Prasseln des Regens war leiser  geworden, eindeutig. Oder hatter er sich nur an das Geräusch gewöhnt?  Nein, es fielen längst nicht mehr so viele Tropfen auf sein Gesicht wie  vor ein paar Momenten noch. Der Regen ließ eindeutig nach. Ohne einen  logischen Zusammenhang hoffte Namensuchmann für einen kurzen Augenblick,  es möge nun auch Licht einkehren in diese seltsame Welt, wenn schon der  Regen aufhörte. Doch es blieb dunkel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Etwas kitzelte Namensuchmann auf der Nase. Erschrocken und fast panisch  wischte er über sein Gesicht, doch er konnte nicht feststellen, was es  gewesen war. Er beschloss, dass man sich in ausgestreckter Rückenlage  wohl kaum effektiv gegen einen Riesenaffen verteidigen konnte, der einem  mit einem Palmwedel im Gesicht kitzelt. Eine andere Erklärung hatte er  nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es war nun fast ganz still, das Prasseln hatte aufgehört. Namensuchmann  hockte auf seinen Knien immer noch auf der Linie, die sich unter der nun  glatten Wasseroberfläche dahinzog. Seiner Erinnerung nach befand er  sich etwa zwei Meter vom Ende der Linie und einen Meter vom Abgrund  entfernt. Sehen konnte er noch immer nichts. Er überlegte, dass er  vermutlich selbst bei Tageslicht den Abgrund nicht würde erkennen  können. Die Wasseroberfläche würde  keinerlei Hinweis darauf geben, denn  von einer Strömung war noch immer nichts zu spüren, und auch keinerlei  Wellengang, der sich an der Unterwasserkannte hätte brechen und sie  damit hätte verraten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Etwas kitzelte nun auf seiner Hand, mit der anderen schlug er danach. Es  war sinnlos, und doch schaute er sich um, schaute nach oben. Etwas  weiches landete auf seiner Stirn, dann auf seinem Kinn. Er wischte es  ab, bekam jedoch nichts zu fassen. Er rief sich innerlich zur Ruhe auf,  richtete sein Gesich nach oben, und wartete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nach einer kleinen Weile wich die Anspannung einem Anfall irrationaler  Heiterkeit. Namensuchmann schüttelte langsam den Kopf und kicherte.  Kicherte über die Welt, die sich diesen Streich mit ihm erlaubte,  kicherte über sich selbst, dass ausgerechnet ihm derartiges widerfuhr,  und kicherte über die Gelassenheit, die ihm von irgendwoher zuteil  geworden war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Er breitete seine Arme aus und drehte die Handflächen nach oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dicke weiche Schneeflocken rieselten auf ihn nieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1065848865078903255?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1065848865078903255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1065848865078903255&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1065848865078903255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1065848865078903255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/wenns-regnet-x.html' title='Wenn´s regnet (X)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1437831348177615617</id><published>2011-03-14T14:31:00.003+01:00</published><updated>2011-03-14T14:35:15.811+01:00</updated><title type='text'>Schock im Frühling</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Ich erschrak nicht schlecht, als ich meine Liege aus ihrem Winterquartier geholt und geputzt hatte. Kann ich mich jemals wieder unbekümmert auf ihr entspannen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_nQqUB-Xq3o/TX4Y4B0kTaI/AAAAAAAABaI/pXaCZgNs3Sw/s1600/DSC00187.jpg"&gt;&lt;img style="WIDTH: 320px; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583927938826653090" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-_nQqUB-Xq3o/TX4Y4B0kTaI/AAAAAAAABaI/pXaCZgNs3Sw/s320/DSC00187.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1437831348177615617?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1437831348177615617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1437831348177615617&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1437831348177615617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1437831348177615617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/ck-im-fruhling.html' title='Schock im Frühling'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-_nQqUB-Xq3o/TX4Y4B0kTaI/AAAAAAAABaI/pXaCZgNs3Sw/s72-c/DSC00187.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5824060991989567095</id><published>2011-03-06T10:44:00.007+01:00</published><updated>2011-03-06T10:50:11.439+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metabolisches'/><title type='text'>Berühmte Alpengipfel, mit Entenscheiße nachgestellt</title><content type='html'>Heute: Matterhorn (4478 m ü. M.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cB0390LIOuw/TXNYDHZKrgI/AAAAAAAABaA/8GM8AvFoF30/s1600/DSC00171.jpg"&gt;&lt;img style="WIDTH: 320px; HEIGHT: 245px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5580901173789634050" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-cB0390LIOuw/TXNYDHZKrgI/AAAAAAAABaA/8GM8AvFoF30/s320/DSC00171.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5824060991989567095?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5824060991989567095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5824060991989567095&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5824060991989567095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5824060991989567095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/beruhmte-alpengipfel-mit-entenscheie.html' title='Berühmte Alpengipfel, mit Entenscheiße nachgestellt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-cB0390LIOuw/TXNYDHZKrgI/AAAAAAAABaA/8GM8AvFoF30/s72-c/DSC00171.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5619115813667119896</id><published>2011-03-05T20:59:00.003+01:00</published><updated>2011-03-05T22:07:14.412+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirres'/><title type='text'>In der Anstalt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"O´zapft is!", rief der stämmige Mann in seiner weissen Pflegerkluft endlich. Mit drei geübten Schlägen hatte er den hölzernen Hahn seitlich über dem linken Ohr in den Kopf des Irren getrieben. Der gar nicht so unglücklich scheinende Irre war Herr Krautner, er wohnte seit nun schon 18 Jahren in der Einrichtung Kuschelrose, genaugenommen seit er an einem sonnigen Aprilmorgen mit zwei schweren Überseekoffern beim Pförtner vorgesprochen hatte mit der Frage, ob er für eine Weile seinen Vorgesetzten und seine Sekretärin im Pförtnerhäuschen unterstellen dürfe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Zum alljährlichen Irrenanstich hatte sich wie jedes Mal ein illustres Völkchen versammelt, bestehend aus ortsansässigen Kreativen wie dem Werbetafelgestalter Blümcke, der Floristik- und Ikebanameisterin Weber und dem Rathausdichter Gonschek. Sogar der überregional bekannte Schriftsteller Herr Schaumbeiss stand in der bis hinaus in den Eingangsbereich sich erstreckenden Menschenschlange. Wegen des ausufernden Auftritts des Kinderchores vom nahen St. Stephanius-Kindergarten war man zeitlich etwas in Verzug geraten, weshalb sich unter den Wartenden bereits erster Unmut zu regen begann. Zwar wurde noch kein offener Protest vorgebracht, doch verschiedene mokante Bemerkungen über die verbesserungswürdige Organisation wurden in der Schlange der Wartenden bereits ausgetauscht, und zwar etwas lauter als nötig, sodass die Honoratioren vorne auf dem Podest es hören mussten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Jeder in der Reihe war mit einem mehr oder minder großen Gefäß ausgestattet. Es dominierten Plastikkanister und große Mehrwegwasserflaschen. Herr Schaumbeiss hingegen hatte sich mit zwei leeren Senfeimern ausgerüstet, beide natürlich mit verschließbaren Deckeln, damit auf dem Heimweg nichts überschwappen konnte. Schaumbeiss beglückwünschte sich immer wieder aufs Neue für seine Voraussicht, mit der er sich beim letzten Schützenfest die beiden leeren Eimer gesichert hatte. Bei einem Eimer brauchte man keinen Trichter zum Befüllen, was die Verweildauer oben auf dem überfüllten und rempeligen Podest enorm verkürzte. Er was sich sicher, dass nächstes Jahr jeder andere auch mit Eimern ankommen würde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Plötzlich war unzufriedenes Geraune zu hören, es kam von vorne, von dem Podest. Schaumbeiss reckte und streckte sich, um nach dem Grund zu spähen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Er ist leer!", rief der stämmige Pfleger ungläubig mehr zu sich selbst denn als Information für die Wartenden. Dr. Aegidius, der medizinische Anstaltsdirektor, trat von der Seite herzu und drehte an dem hölzernen Hahn, wobei sich Herr Krautners Kopf leicht mitbewegte. Doch ausser knatternder und pfutziger Luft trat nichts aus. Nicht der kleinste Tropfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Herr Krautner schaute erst zu Doktor Aegidius auf, dann zu dem stämmigen Pfleger und wieder zurück. Unsicher, ja fast schon schuldbewusst fragte er:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Wann kommt´s? Bin voll"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Da kommt gar nix", grummelte Doktor Aegidius, "du bist so leer wie die Schnapsflasche eines Alkis."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Diese Geschichte droht eklatant in billigen Klamauk abzudriften!", ruft nun jemand aus dem Publikum, "dafür haben wir keinen Eintritt bezahlt. Wir wollen sprühenden Irrsinn, der aus Köpfen sprudelt!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Der Regisseur, der in der hintersten Stuhlreihe gesessen hatte, erhob sich daraufhin zögernd und wedelte beschwichtigend mit den Händen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Aber meine Damen und Herren", rief er dem Publikum zu, das sich nun mehrheitlich abrupt zu ihm umdrehte. Auch die Unterhaltungen in der Warteschlange wurden unterbrochen, sogar das Geklapper der verschiedenen verschließbaren Behältnisse hörte für einen kurzen, aufmerksamen Moment auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Ich kann Ihnen versichern, wir haben uns im Vorfeld schon die allergrößte Mühe gegeben, den schlimmsten Irren der ganzen Stadt aufzutreiben. Herr Krautner bestand sämtliche Begutachtungen mit Bestnote! Und am Script haben ein halbes dutzend Leute ein halbes Jahr lang..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Bestnote!", rief Herr Krautner dazwischen und wollte sich von seinem Stuhl erheben, doch der stämmige Pfleger drückte ihn wieder nach unten, "bester Irre der Stadt!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Dr. Aegidius nickte unauffällig zwei weiteren Pflegern zu, die sich ganz hinten im Saal aufgehalten hatten. Nun sprangen sie den Regisseur von hinten an und hielten ihn auf seinem Stuhl fest. Der stämmige Pfleger auf dem Podest drehte Herrn Krautner den Hahn aus dem Kopf und verschloss die Öffnung mit einem dicken Korken. Herr Krautner sank in sich zusammen und begann hemmungslos zu schluchzen. "Bin voll! Bin voll voll!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Bevor der Regisseur wusste wie ihm geschah, war der hölzerne Hahn an seiner linken Kopfseite angebracht. Zur Probe öffnete der stämmige Pfleger ihn ein wenig, woraufhin sich blauschimmernder Irrsinn auf den grauen Teppichboden ergoss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;"Ah...." erschallte es durch den ganzen Saal, "endlich!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Sogleich formierte sich die Warteschlange neu, wodurch die Reihenfolge etwas durcheinandergeriet. Ärgerliches Murren war die Folge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5619115813667119896?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5619115813667119896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5619115813667119896&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5619115813667119896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5619115813667119896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/in-der-anstalt.html' title='In der Anstalt'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2089999423344358626</id><published>2011-03-04T16:55:00.008+01:00</published><updated>2011-03-04T22:44:39.284+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Märzmoosung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Ich habe eine Joggingstrecke, die führt durch einen großen Wald. Auf der anderen Seite, auf freiem Feld, befindet sich eine kleine, grasbewachsene Anhöhe, zu der ein ausgefahrener Feldweg führt, vorbei an stoppeligen und umgebrochenen Äckern. Auf der Anhöhe steht ein Wasserpumphäuschen, das an drei Seiten und oben mit Erde angeschüttet und mit Gras und Moos bewachsen ist. Die ganze Szenerie erinnert frappierend an eine weibliche Brust mit einem bemoosten Nippel obenauf. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Vergangenen Dienstag war es wieder soweit. Das Wetter passte perfekt: wolkenloser Himmel, im Westen sank die Sonne ihrem Untergang entgegen, ein böiger, eiskalter Ostwind fegte über die Felder und pfiff durch die kahlen Bäume. Seltsamerweise war die Fernsicht trotz des Windes dunstig, unwirklich gedämpft und ergraut wartete die Welt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Die Wegstrecke bis zur Anhöhe reicht normalerweise gerade aus, um mich auch bei unangenehm kalten Tagen ordentlich aufzuheizen. Doch als ich von zu Hause aufgebrochen war, pfiff der Wind frontal durch meine winddichte Joggingjacke und trieb mir die Tränen aus den Augenwinkeln. Ich war ziemlich sicher, dass ich bald würde umkehren müssen, ich hatte bei der Auswahl meiner Kleidung den Wind sträflich unterschätzt. Ich zog wie im Winter die Jackenärmel über meine Hände und lief etwas schneller, um den Puls zu erhöhen. Als ich endlich den Wald erreicht hatte und der Wind nachließ, spürte ich wie sich wohlige Wärme in mir ausbreitete. Auf der anderen Seite des Waldes, auf dem Wegstück zur Anhöhe, hatte ich Rückenwind, was ihn weit weniger beissend erscheinen ließ. Bald hatte ich die Anhöhe erreicht und lief über das kurze, braun-grau erfrorene Gras zu meinem Moosnippel hinauf. Seine südwestliche Seite war sonnenbeschienen. Ich legte meine Hand auf das grüne Moos mit den vereinzelten, kurzen Grasstummeln dazwischen. Es fühlte sich warm an. Ich legte mich auf den Rücken und streckte alle Viere von mir. Wegen des Gefälles schien mir auch im Liegen die untergehende Sonne noch wärmend ins Gesicht. Über mir breitete sich die kahle Baumkrone des Bergahorns aus. Und immer noch pfiff und toste der eisige Nordost, brachte die unbelaubten Äste zum tanzen. Doch ich lag windgeschützt und warm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Ich spreizte die Finger meiner Hände und fühlte das warme Moos. Ich spürte auch winzig kleine Zweigfragmente des Bergahorns. Ich krümmte meine Finger und ließ sie in das Moos eindringen um zu erkunden, wie tief diese trockene Wärme in den Boden hinunterreichte. Ich musste etwas krabbeln, um mir Zugang zu verschaffen, doch schließlich, als meine Finger bis zum zweiten Knöchel eingedrungen waren, wurde es erst feucht und dann kühl. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Über mir jaulte der Eiswind im kahlen Geäst, ich lag auf dem warmen Moos, die Abendsonne schien mir ins Gesicht, und meine Finger spürten die wartende Kraft des Frühlings in der Erde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Warum jemals weiterlaufen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Natürlich, es war nicht von Dauer. Es würde nicht von Dauer sein. Die Kälte würde obsiegen, früher oder später. Würde durch das Moos kriechen und mich frösteln lassen. Der Zauber war kurz und kostbar, ich zog meine Finger aus der Erde hervor und nahm den Zauber und lief so schnell ich konnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2089999423344358626?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2089999423344358626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2089999423344358626&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2089999423344358626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2089999423344358626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/03/marzmoosung.html' title='Märzmoosung'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-4342757122794371050</id><published>2011-02-21T17:48:00.007+01:00</published><updated>2011-02-23T23:51:35.676+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (IX)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Namensuchmann kroch so schnell voran, dass seine Knie das Wasser in dicken Platschern von unten gegen sein Gesicht schleuderten. Er bekam etliches davon in die Nase und verspürte plötzlich einen würgenden Hustenreiz. Auch seine Hände patschten wieder und wieder in das unsichtbare, dunkle Wasser, doch fanden sie immer wieder die Linienkante, die einzige Orientierung, die einzige Richtung in dieser richtungslosen Welt. Nur weg von dem Bentley, weg von dem unheimlichen, riesigen Affen, der mit diesem seltsamen Blick in seine Richtung geschaut hatte. Namensuchmann versuchte, diesen Blick einzuordnen, während er so schnell es ging durch das handbreit hohe Wasser vorankroch. Er war nicht feindselig gewesen, eher überrascht. Doch wieviel Zeit benötigt ein Tier, um die erste Überraschung zu überwinden und zu entscheiden, doch lieber feindselig zu schauen? Namensuchmann beschloss, beim ersten Anzeichen eines erneuten Helligkeitsausbruchs sich sofort aufzurichten und zurückzublicken. Sein Bauch verkrampfte sich bei der Vorstellung, den Affen dann womöglich ganz in seiner Nähe zu erblicken. Aber vielleicht war der ja damit zufrieden, dass Namensuchmann von dem Bentley wegkroch und ihm so seine Beute überhaupt nicht streitig machte. Vielleicht....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Namensuchmann griff ins Leere.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Das Wasser war natürlich immer noch da. Nur die erhabene Linie dicht unter der Oberfläche nicht mehr. Namensuchmann fiel vornüber, sein ganzer rechter Arm versank im Wasser, bis er mit der Brust auf dem Ende der Linie zu liegen kam. Sein Gesicht tauchte ins Wasser ein, er japste nach Luft, hustete und rappelte sich mühevoll wieder in eine stabile, kauernde Position. Sein Herz raste, es musste jeden Moment aus seiner Brust hervorbrechen. Seine Unterarme ruhten auf der Linie, seine Fäuste umklammerten deren Ende. Er konnte seine Stirn auf seine Fäuste legen, ohne dass sein Gesicht ins Wasser eintauchte. Ein würgendes, knurrendes Geräusch war alles, was er sich erlaubte. Doch das presste er mit so viel Wut und Schmach heraus, dass es in einer höheren Dimension vermutlich als Weltzerstörungsschrei vernommen werden konnte. Aber nicht hier. Nicht in dieser prasselnden Dunkelheit, in der irgendwo ein riesiger Affe lauerte. Und kein Licht mehr. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Nach einer kleinen Ewigkeit ließ Namensuchmann das Ende der Linie los und tastete deren Seitenkanten ab. Der Noppenboden, auf dem die Linie aufgelegen hatte, war nicht mehr da. Sie schien nun frei im Wasser zu schweben, etwa eine handbreit stark und ebenso weit unter der Wasseroberfläche. Die Unterseite der Linie war mit denselben Noppen besetzt wie ihre Oberseite. Namensuchmann tauchte so weit wie möglich seinen Arm in das schwarze Nass, doch konnte er keinen Grund ertasten. Das Wasser schien immer noch ohne jede Strömung, und das einzige Geräusch war das Pladdern unzähliger dicker Regentropfen. Unablässiges, monotones Prasseln. Von stampfenden, platschenden und näherkommenden Affenfüßen war nichts zu hören. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Das Ende der Linie war das Ende von Namensuchmanns neuer Welt. Es ging nicht weiter. Ins Unbekannte hinauszuschwimmen kam nicht in Frage. Es gab nicht die geringste Orientierung, er würde die Linie, die nun eher einem vom Wasser überspülten Steg glich, niemals wiederfinden und dann jämmerlich ersaufen. Blieb nur ausharren oder umkehren. Keine neuen Lichterscheinungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Namensuchmann drehte sich vorsichtig auf seinen Knien um. Die Linie war etwa einen halben Meter breit, doch ohne den Noppenboden zu beiden Seiten schienen gähnende Abgründe nach Namensuchmann zu greifen. Der prasselnde Regen erzeugte auf dem schwarzen unsichtbaren Wasser zumindest eine ferne Illusion von Oberfläche, doch Namensuchmann drehte sich der Magen um bei dem Gedanken, wie tief er wohl sinken würde, wenn er versehentlich von dem Steg herunterglitt und ihn die Kräfte verließen. Aber da war noch der Affe. Körperlich hatte Namensuchmann nicht die geringte Chance gegen ihn, falls es zum Kampf kommen sollte. Falls der Affe feindselig sein sollte. Falls er Hunger hatte...oder sein Revier verteidigen wollte...doch was war das für ein Revier? Wie sollte man auf einem stehenden Gewässer Duftmarken setzen? Namensuchmann wurde sich plötzlich klar, dass derartige Sophistereien im Moment zu nichts führten. Die einzige relevante Frage war, ob Namensuchmann sich dem Affen stellen sollte, falls es unausweichlich darauf hinauslaufen sollte, oder ob er sein Heil im Wasser suchen sollte. Ins Ungewisse schwimmen in der Hoffnung, dass der Affe nicht schwimmen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Namensuchmann fing langsam an, auf der Linie zurückzukriechen. Er wollte auf keinen Fall dem Bentley zu nahe kommen, er hoffte vielmehr, dass irgendwann der Noppenboden wieder aus der Tiefe aufsteigen würde. Nach etwa zwei Metern war es schon soweit. Plötzlich ertasteten seine Hände neben der Linie wieder die vertraute Gummioberfläche. Eine genauere Untersuchung ergab, dass die Noppenfläche urplötzlich senkrecht abfiel, während die daraufliegende Linie einfach noch zwei Meter über den unsichtbaren Abgrund hinausragte. Daraus ergaben sich zwei Möglichkeiten: Namensuchmann konnte entweder die Linie verlassen und an der Abbruchkante entlangkriechen, oder er konnte sich zurück zum Bentley begeben. Sein Magen meldete sich mit einem unangenehmen Druck bei dem Gedanken, in stockfinsterer Nacht an einem womöglich unergründlichen Abgrund entlangzukriechen. Der Druck in seinem Bauch entlud sich jedoch plötzlich in einem langanhaltenden Gurgeln und Blubbern. Namensuchmann hatte Hunger.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Und Durst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Er richtete sein Gesicht nach oben und öffnete den Mund. Dicke kühle Tropfen fielen auf seine Zunge. Das Wasser schmeckte köstlich. Er neigte sein Gesicht nach unten und probierte einen Schluck des stehenden Wassers. Es war salzig. Namensuchmann hoffte, dass es nicht aufhörte zu regnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-4342757122794371050?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/4342757122794371050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=4342757122794371050&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4342757122794371050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/4342757122794371050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/02/wenns-regnet.html' title='Wenn´s regnet (IX)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-8843175645369084070</id><published>2011-02-12T13:50:00.008+01:00</published><updated>2011-02-12T13:58:56.149+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Text'/><title type='text'>Ausgrabung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Im vollen Bewußtsein des dicken Endes&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;aus dem Kontext heraus nach Verwertbarem suchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;z.B. ein Mann grub ein Loch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;das war fast 2 Meter tief und 2 Meter lang und dabei&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;halb so breit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Drunten angekommen packte er sein Vesper aus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Ein Wurstbrot und ein Käsebrot, beide mit Gürkchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;dazu heisser Kaffee aus der Thermoskanne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Im rechteckigen Himmelsblau über ihm zwei gekreuzte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;weiß leuchtende Kondensstreifen formten ein &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;perfektes Fensterkreuz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Eine Mitleidspause bestreiten, dazu guten Kaffee und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;das Schweigen des Mergels&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Nach dem letzten Bissen war die Wurmwerdung fast&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;abgeschlossen, eine lockere Stelle im Geschiebe schon&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;ausgeguckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Das hell geschwollene Fortpflanzungssegment bereitete &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;noch etwas Mühe, eine Größenanpassung des Wurmganges&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;war vonnöten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;PS: ein Hinterteil auf einem Plattenteller ist eine Arschrevolution&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-8843175645369084070?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/8843175645369084070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=8843175645369084070&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8843175645369084070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/8843175645369084070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/02/ausgrabung.html' title='Ausgrabung'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-946663582242089978</id><published>2011-01-25T00:08:00.005+01:00</published><updated>2011-01-25T01:47:52.395+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namensuchmann'/><title type='text'>Wenn´s regnet (VIII)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;Namensuchmann sah seinen Schatten. Und zwar so unvermittelt, dass er sich im ersten Moment gar nicht der Tragweite dieser Beobachtung bewusst wurde. Die Dunkelheit war vollkommen gewesen. Doch die völlige Abwesenheit selbst des kleinsten Lichtscheins wurde seltsamerweise vom Prasseln des Regens etwas gemildert. Lautlose Dunkelheit wäre unerträglich gewesen, zur Blindheit wäre noch Taubheit gekommen, eine Taubheit der Welt. Doch die Regentropfen plätscherten auf die unsichtbar dunkle Wasserfläche und hämmerten auf Namensuchmanns Rücken und Kopf, während er auf der leicht erhabenen Linie entlangkroch. Seine Hände fuhren an den beiden Linienkanten abwechselnd einige Zentimeter nach vorne, dann folgten abwechselnd die Knie. Er wusste, dass die Linie selbst nur zwei fingerbreit hoch war, trotzdem war Namensuchmann der Gedanke unangenehm, von ihr herunterzufallen, oder vielmehr zu rutschen. Der Noppenboden war derselbe, ob auf der Linie oder daneben, doch die Linie war fassbar, berechenbar, im Gegensatz zu allem, was sich daneben befinden mochte. Womöglich lauerte nicht weit entfernt ein Abgrund, über den das Wasser in die Tiefe rauschte, doch das war im Prasseln des Regens nicht zu beurteilen. Namensuchmann hob eine Hand leicht an, sodass sie keinen Bodenkontakt mehr hatte, sich aber immer noch unterhalb der Wasseroberfläche befand. Es war keinerlei Strömung festzustellen. Er wollte weiterkriechen, als er plötzlich einen runden schwarzen Umriss vor sich auf dem von schweren Tropfen aufgewühlten Wasser bemerkte. Es war der Schatten seines Kopfes. Schatten! Licht! Namensuchmann versuchte, seinen Kopf soweit nach oben zu drehen, wie es seine Haltung auf allen Vieren zuließ. Er wagte nicht, die Hände von den Linienkanten zu nehmen aus Angst, das Gleichgewicht zu verlieren und von der Linie herunterzufallen. Er konnte die Lichtquelle nicht erkennen. Ihm fiel ein, wie bescheuert seine Angst war, von einer zwei fingerbreit hohen Linie herunterzufallen und richtete seinen Oberkörper ganz auf, blieb aber auf den Knien. Die Welt war wieder dunkel. Doch zum Prasseln des Regens hatte sich ein unterschwelliges Grollen gesellt, fast wie Donner, aber nur fast. Es war ein regelmäßig pulsierendes Grollen, ein dumpfes Knattern, es hatte nichts gemein mit dem polternden Getöse eines natürlichen Donners. Dann war es verklungen. Namensuchmann beschloss, vorerst nicht weiterzukriechen, sondern auf einen eventuellen zweiten Lichtausbruch zu warten. Er schaute nach oben, nach hinten, wieder nach vorne. In jeder Richtung Dunkelheit, während ihm Sturzbäche von Wasser vom Kopf troffen. Der Kragen seiner Jacke war dicht geschlossen, darunter war er seltsamerweise immer noch trocken. Dann wurde es wieder hell. Nicht sehr hell, nicht taghell, die Schwärze änderte sich lediglich von einem tiefen Schwarz zu einem etwas helleren Grau. Auch die Helligkeit schien kaum merklich zu pulsieren. In der Ferne, wo eigentlich ein Horizont hätte sein müssen, erkannte Namensuchmann einen senkrecht aufsteigenden Mast; doch die Entfernung war unmöglich abzuschätzen. Er war dünn, doch aberwitzig hoch. Seltsam hoch. Unmöglich hoch. Dann wieder Dunkelheit. Es durchlief Namensuchmann wie ein Schock. Er musste sich unbedingt umdrehen, nach rückwärts schauen, wo sich der Bentley befinden musste. Vielleicht konnte er beim nächsten Lichtausbruch den Fahrer erkennen, entweder bewusstlos auf dem Boden liegend oder orientierungslos herumirrend. Namensuchmann drehte sich vorsichtig um, immer noch auf Knien und auf seinen Fersen hockend. Dann wartete er. Jegliches Zeitgefühl hatte ihn längst verlassen. Schwarz und unsichtbar prasselte der Regen. Sein linker Fuß begann unangenehm zu kribbeln. Wie lange sollte er dasitzen und in die schwarze Leere blicken in der Hoffnung auf einen neuerlichen Lichtausbruch? Die Helligkeit hatte beim zweiten Ereignis mindestens fünf Sekunden angehalten. Zeit genug eigentlich, sich während des Kriechens schnell aufzurichten und sich umzuwenden. Namensuchmann beschloss, sich wieder der ursprünglichen Richtung zuzuwenden und weiterzukriechen. Natürlich wurde es hell, kaum dass er seinen Kriechrhythmus wieder aufgenommen hatte. Er fuhr hoch und wendete sich um. Am nicht vorhandenen Horizont stand wie zuvor schon der irrwitzige Mast, ohne jegliche Oberflächenstruktur, wie ein vollkommenes Rohr in einem leicht helleren Grau als die Umgebung. Das Licht begann schon wieder knatternd zu verblassen, als tatsächlich der Bentley in Sicht kam, unwirklich nah und seltsam farblos, nur in fahles Grau getaucht. Vom Fahrer war keine Spur zu sehen. Doch am Heck des Wagens stand ein riesiger Affe, groß wie ein Gorilla, aber im Aussehen eher einem Pavian ähnlich. Er schien etwas auf der Rückbank zu suchen, ohne Hast, und schaute eher gelangweilt kurz in den fahlgrau erleuchteten Himmel, als wäre er selbst überrascht von der Helligkeit. Doch das Licht verblasste schnell, ohne dass Namensuchmann die Quelle hätte identifizieren können. Kurz bevor die absolute Dunkelheit wiederhergestellt war, hatte Namensuchmann den Eindruck, dass der Affe in seine Richtung blickte. Namensuchmann wandte sich wieder seiner Linie zu. Er kroch durch die absolute Dunkelheit so schnell, wie er noch nie in seinem Leben gekrochen war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-946663582242089978?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/946663582242089978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=946663582242089978&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/946663582242089978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/946663582242089978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/01/wenns-regnet-viii.html' title='Wenn´s regnet (VIII)'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-1817412068830227393</id><published>2011-01-20T14:02:00.003+01:00</published><updated>2011-01-20T19:14:42.808+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arsch'/><title type='text'>Bilderrätsel</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Natürlich ist das ein Hinterteil auf einem Plattenteller. Gesucht ist aber der Begriff, der sich dahinter verbirgt! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/TTgx_XXg2nI/AAAAAAAABZs/YnxN2vG8bGs/s1600/ArPlatt.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 255px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/TTgx_XXg2nI/AAAAAAAABZs/YnxN2vG8bGs/s320/ArPlatt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564252304290404978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-1817412068830227393?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/1817412068830227393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=1817412068830227393&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1817412068830227393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/1817412068830227393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/01/bilderratsel.html' title='Bilderrätsel'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/TTgx_XXg2nI/AAAAAAAABZs/YnxN2vG8bGs/s72-c/ArPlatt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-2769539938303024604</id><published>2011-01-17T21:44:00.013+01:00</published><updated>2011-01-18T11:54:55.761+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltall'/><title type='text'>Che Guevara im Weltall</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:130%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Ich liebe Astronomen. Gerade neulich wieder hätte ich am liebsten einen geknuddelt, allerdings befand er sich nicht in Reichweite, ich las lediglich eine kleine Geschichte von ihm über die Schwierigkeiten, mit denen die Sterngucker während der vergangenen Jahrhunderte zu kämpfen hatten bei ihrem Bestreben, die Entfernungen der Sterne zur Erde zu bestimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich las also so vor mich hin, als ich auf folgenden Satz stieß:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Als Spiegelbild der Erdrevolution müssen die Sterne pro Jahr eine vollständige Ellipse beschreiben, die umso kleiner ausfällt, je weiter der Stern entfernt ist...."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich hat es fast zerrissen! &lt;em&gt;Erdrevolution! &lt;/em&gt;Auf die Idee, so nonchalant und ohne großes Aufheben ein solches Kompositum in einen eigentlich ganz harmlosen Text einzubauen, muss man erstmal kommen. Das Wort passt natürlich perfekt. Schließlich stammt Revolution etymologisch vom lateinischen &lt;em&gt;revolvere&lt;/em&gt; ab, was soviel wie &lt;em&gt;umdrehen, umwälzen &lt;/em&gt;bedeutet. Und nichts anderes war gemeint als die jährliche Bewegung der Erde um die Sonne.&lt;br /&gt;Manch einer wäre vielleicht versucht gewesen, so einen Coup extra noch ein wenig zu akzentuieren, womöglich durch einen Smiley hinter dem Wort. Oder gar einem kursiv angefügten &lt;em&gt;hihi&lt;/em&gt;, schamhaft in Klammern gesetzt. Aber nein. Ohne Vorwarnung und ohne jede begleitende Erklärung kommt dieses herrliche Wort einfach so aus dem Nichts und prangt plötzlich vor einem auf dem Papier. &lt;em&gt;Erdrevolution&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;Es dauerte lange, bis ich mich wieder gefangen hatte. Ich las den Absatz nochmal und nochmal und war jedes Mal voll freudiger Erwartung, als ich mich lesend dem Wort näherte. Noch ein Satz...noch ein halber....jetzt, nach diesem Wort....&lt;em&gt; Erdrevolution! &lt;/em&gt;Fast kugelte ich mich auf Boden, trampelte mit den Füßen, haute auf den Tisch, wischte mir Rotz und Lachtränen weg.&lt;br /&gt;Im Grunde möchte ich dereinst, wenn ich das Zeitliche gesegnet habe, verbrannt und die Asche soll in alle Winde zerstreut werden, doch das hätte den Nachteil, dass ich auf einen Grabstein verzichten müsste. Nun jedoch überlege ich, mir zumindest ein Urnengrab vormerken zu lassen mit einem kleinen doch würdigen Grabstein, auf dem nur ein Wort stehen soll: &lt;em&gt;Erdrevolution &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Das hätte sogar noch den positiven Nebeneffekt, dass einige Besucher den Friedhof mit mehr Synapsen verlassen würden als sie ihn betreten haben. Ein letzter altruistischer Dienst an der Menschheit meinerseits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann dann konnte ich mich wieder auf den Text konzentrieren und wurde sogleich in das Jammertal bohrender Minderwertigkeitskomplexe gestossen. Es ging um den italienischen Priester, Astronom und Mathematiker Guiseppe Piazzi. Der entdeckte im Jahre 1792, dass der Stern 61 Cyg eine sehr starke Eigenbewegung aufweist. Nun muss man wissen, dass die Sterne am Himmel natürlich nicht alle einen Eigennamen haben wie Wega oder Aldebaran. Also ging man daran, den hellsten Stern eines Sternbildes mit einem griechischen &lt;em&gt;alpha&lt;/em&gt; und dem Genitiv des Sternbildes zu benennen. Jeder kennt vermutlich &lt;em&gt;alpha Centauri&lt;/em&gt;. Das ist der hellste Stern im Sternbild Zentaur. Der zweithellste Stern ist dann &lt;em&gt;beta Centauri&lt;/em&gt; usw. Irgendwann ist man aber durch mit dem griechischen Alphabet und hat noch jede Menge Sterne über. Die werden dann einfach durchnummeriert, wodurch man beispielsweise im Sternbild Schwan (Cygnus) irgendwann beim Stern Nr. 61 ankommt. Und der Genitiv von Cygnus lautet Cygni.&lt;br /&gt;Wer sich bei den heutigen Lichtverhältnissen das Sternbild Schwan anschaut, wird Schwierigkeiten haben, überhaupt 24 Sterne für das griechische Alphabet zusammenzubekommen, geschweige denn weitere fünf Dutzend bis man bei 61 Cyg angekommen ist, einem Sternchen fünfter Größenklasse. Das heisst, es ist bei idealen Sichtbedingungen mit bloßem Auge gerade noch zu sehen. (es steht zwar geschrieben, dass auch Sterne der sechsten Größenklasse ohne Hilfsmittel noch gesehen werden können, aber das gilt nur in der Theorie). Fünfte Größenklasse ist absolute Grenze, selbst bei Neumond im Hochgebirge.&lt;br /&gt;Unserem Herrn Piazzi war dieses kleine, unscheinbare Sternchen aber offensichtlich nicht unscheinbar genug, um es nicht ein wenig zu vermessen. Kann ja nicht schaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange Herr Piazzi sich das kleine Sternchen (und vermutlich viele andere) nun anschaute, ist nicht überliefert. Im Jahre 1792 war es dann aber soweit. Er hatte herausgefunden, dass 61 Cyg seine Position relativ zu den anderen Sternen um monströse 5´´ pro Jahr veränderte. 5 Bogensekunden! Pro Jahr!&lt;br /&gt;Nun ergeben 60 Bogensekunden eine Bogenminute (´), 60 Bogenminuten ergeben ein Winkelgrad. Sonne und Mond erscheinen uns am Himmel mit einem Durchmesser von ca. einem halben Grad, d.h. 30´(Bogenminuten). Will man sich am Himmel also den Abstand einer Bogensekunde veranschaulichen, nehme man den Vollmond und teile seinen Durchmesser in 1800 Teile. Um fünf Teile davon bewegt sich 61 Cyg pro Jahr voran. Oder anders ausgedrückt: in dreihundertsechzig Jahren durchmisst 61 Cyg einen Vollmonddurchmesser.&lt;br /&gt;Und das hat Herr Piazzi mit einem Instrument herausgefunden, das heute kaum noch als Kinderspielzeug durchgehen würde, dessen Linse optisch mit einem Colaflaschenboden konkurieren müsste. Vor fast 220 Jahren! Herrgott nochmal, was hat er sich nur dabei gedacht?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Es war natürlich naheliegend, dass ein sich schnell bewegender Stern der Erde näher ist als ein langsamerer. Schließlich bewegt sich auch ein Jogger im Vordergrund schneller als ein Flugzeug am Himmel. Es verwundert also nicht, dass Friedrich Wilhelm Bessel im Jahre 1838 an 61 Cyg zum allerersten Mal einen Parallaxenwinkel messen und damit die Entfernung von der Erde berechnen konnte. Für den Parallaxenwinkel misst man den Winkel des Sterns zur Sonne. Mit dem Erdbahnradius als Basislinie und dem Parallaxenwinkel ist der Rest nur noch einfache Trigonometrie. Dieses Verfahren funktioniert allerdings nur bei den allernächsten Sternen. Es ist eine Genauigkeit bei den Messungen vonnöten, die einem schon wieder die Ehrfurchtsröte ins Gesicht treibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;(Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-2769539938303024604?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/2769539938303024604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=2769539938303024604&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2769539938303024604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/2769539938303024604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/01/che-guevara-im-weltall.html' title='Che Guevara im Weltall'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8170610893795805864.post-5581723900664629904</id><published>2011-01-02T13:32:00.006+01:00</published><updated>2011-01-02T14:58:44.061+01:00</updated><title type='text'>Erde in Sonnennähe</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Am 3. Januar ist es mal  wieder  soweit: die Erde durchläuft ihren sonnennächsten Bahnpunkt des Jahres. Der  Abstand  zur Sonne beträgt an diesem Tag zwar immer noch gute 147  Millionen  Kilometer, doch das sind immerhin 5 Mio weniger als am 4.  Juli, wenn  der Abstand mit 152 Mio Kilometern sein jährliches Maximum  erreicht.  Grund dafür ist natürlich, dass die Erde auf ihrer Bahn um die  Sonne  keinen Kreis beschreibt, sondern eine Ellipse. Diese ist  allerdings  nicht so ausgeprägt, wie man sich Ellipsen gemeinhin  vorstellt. Hätte  man die Erde in ein gigantisches Tintenfass getaucht  und würde sie auf  einem Blatt Papier um die Sonne rollen lassen, wäre  ihre Bahn kaum von  einem Kreis zu unterscheiden. Man kann sich zur  Veranschaulichung aber  auch vorstellen, die Erde hinterließe alle 1 Mio  Km einen Magmapupser  auf ihrer Bahn, sodass ein Alien von weitem den  Eindruck einer  rotglühenden Perlenkette hätte. Nach einem Jahr, also  nach einem  kompletten Erdumlauf, wäre die Perlenkette geschlossen und  die Erde  leergepupst. Der Alien denkt sich dann: "Diese Perlenkette, die  in  Wahrheit ja eigentlich eine Magmaklumpenkette ist, sieht fast   vollkommen kreisförmig aus. Aber da ich ein Alien bin und interstellare   Raumfahrt betreibe, kenne ich natürlich das erste Keplersche Gesetz,  das  da besagt: `Planetenbahnen sind Ellipsen, in deren einen Brennpunkt  die  Sonne steht´. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Ärsche,  wenn  auch in einem arg verkleinerten Maßstab. Allerdings nur, wenn der  Arsch  nicht über einen Eigenantrieb verfügt, der  selbstverständlich....."&lt;br /&gt;Doch hier verlassen wir die Überlegungen  unseres Aliens und wenden uns  wieder der Erde zu, die ohne ihr  flatuliertes Stützgerüst natürlich  unweigerlich in sich zusammenfällt  und fürderhin ihr Dasein als wackerer  kleiner Asteroid fristen muss.  Kartoffelförmig verformt, im Idealfall  vielleicht sogar hantelförmig,  könnte dieser Asteroid optisch durchaus  als kosmischer Verschluss  unserer Magmaklumpenkette durchgehen.&lt;br /&gt;Dass die Erde ausgerechnet dann  der Sonne am nächsten kommt, wenn bei  uns in Deutschland Winter  herrscht, ist natürlich nur auf den ersten  Blick ein Widerspruch. Denn  Winter ist es nur deshalb, weil  die Sonne  aufgrund der gekippten  Erdachse viel tiefer über den Himmel wandert als  im Sommer, wenn sie zu  Mittag fast senkrecht über unseren Köpfen steht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8170610893795805864-5581723900664629904?l=mondlichter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondlichter.blogspot.com/feeds/5581723900664629904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8170610893795805864&amp;postID=5581723900664629904&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5581723900664629904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8170610893795805864/posts/default/5581723900664629904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondlichter.blogspot.com/2011/01/erde-in-sonnennahe.html' title='Erde in Sonnennähe'/><author><name>Moves</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00521326183330531709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_HB3hKsYxlrQ/SNqGOs58wMI/AAAAAAAAAik/upg9m7WhxEM/S220/Tiepolo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
