..............................................und andere Lumineszenzen..............................................
Freitag, 4. Oktober 2019
Freitag, 23. August 2019
An der Uferpromenade
Soll ich reingehen und ein Bier trinken, Biergarten mein? Nur ein einziges?
Das Wetter ist eigentlich zu kühl für ein Bier. Einen Kaffee vielleicht? Nur einen einzigen?
Vielleicht am Tisch dieser geheimnisvollen Frau, so adrett und gepflegt in ihren Lumpenkleidern?
Sie ist nur schön, sie birgt nicht mehr oder größere Geheimnisse als jeder von uns.
Vielleicht am Tisch dieser schönen Frau in Lumpenkleidern?
Vielleicht ist das Wenige, das sie birgt, immer noch zu viel für dich. Denn du birgst nichts, auf das du vertrauen könntest, wenn es hart auf hart kommt.
Ich ziehe mir meine Jacke an, denn ich habe nun schon Gänsehaut von der kühlen Brise. Zumindest denke ich daran, meine Jacke aus dem Rucksack zu holen und anzuziehen. Doch sie ist so dünn, ohne jedes Futter, sie würde nichts gegen die Kühle nützen, also wozu die Mühe?
Vielleicht wäre die Lumpenfrau, die Schöne, beeindruckt von deiner Lumpenjacke. Sie käme vermutlich sofort zu dir gelaufen und sänke vor dir auf die Knie um dir in deiner Jacke zu huldigen.
Doch im Augenblick jedenfalls wird sie von ihrem Prinzen in schimmernder Dolce & Gabbana - Rüstung abgeholt und schwebt von dannen.
Ich setze mich an den Lumpentisch, auf ihren Stuhl, der noch warm ist. Aber ich weiß nicht, soll ich ein Bier nehmen oder doch lieber einen Kaffee?
Das Wetter ist eigentlich zu kühl für ein Bier. Einen Kaffee vielleicht? Nur einen einzigen?
Vielleicht am Tisch dieser geheimnisvollen Frau, so adrett und gepflegt in ihren Lumpenkleidern?
Sie ist nur schön, sie birgt nicht mehr oder größere Geheimnisse als jeder von uns.
Vielleicht am Tisch dieser schönen Frau in Lumpenkleidern?
Vielleicht ist das Wenige, das sie birgt, immer noch zu viel für dich. Denn du birgst nichts, auf das du vertrauen könntest, wenn es hart auf hart kommt.
Ich ziehe mir meine Jacke an, denn ich habe nun schon Gänsehaut von der kühlen Brise. Zumindest denke ich daran, meine Jacke aus dem Rucksack zu holen und anzuziehen. Doch sie ist so dünn, ohne jedes Futter, sie würde nichts gegen die Kühle nützen, also wozu die Mühe?
Vielleicht wäre die Lumpenfrau, die Schöne, beeindruckt von deiner Lumpenjacke. Sie käme vermutlich sofort zu dir gelaufen und sänke vor dir auf die Knie um dir in deiner Jacke zu huldigen.
Doch im Augenblick jedenfalls wird sie von ihrem Prinzen in schimmernder Dolce & Gabbana - Rüstung abgeholt und schwebt von dannen.
Ich setze mich an den Lumpentisch, auf ihren Stuhl, der noch warm ist. Aber ich weiß nicht, soll ich ein Bier nehmen oder doch lieber einen Kaffee?
Sonntag, 18. August 2019
Flußgedanken
Die Tage werden im Dutzend weggelebt und dann, zu handlichen Paketen geschnürt, in nach Mottenkugeln duftende Regale gestellt. Man kann auch Mauern damit bauen. Hierfür presst man immer zehn Tage zu einem handlichen Mauerstein. Je luftiger und leerer die verwendeten Tage, desto kleiner ist der Wärmeleitkoeffizient des fertigen Steins, das heißt, desto besser ist später die Isolationswirkung der Mauer gegen unerwünschte Energieverluste.
„Sei doch nicht immer so negativ“, brüllt das Gesicht in der Wand. Früher trug es einen großen Rauschebart, doch den schlug ich irgendwann mit Hammer und Meißel ab. Ich war allerdings nicht sonderlich akkurat, jetzt sieht es aus wie Jürgen Prochnow oder Charles Bukowski.
„Sag doch mal was Witziges!“
Ich suche nach dem lustigen Reim, den ich mir aus dem Land mitgebracht hatte, in welchem jedes Wort tausende von Tonnen wiegt. Schon kurze Sätze bringen Erdplatten zum Abtauchen und verursachen ihr eigenes Mikrowetter. Doch ich fand nur noch eine kleine Mulde, der Reim hatte sich längst auf den Weg ins Erdinnere gemacht.
Die Liebe - oder war es ihre kleine Schwester, die Trauer? - die da auf dem riesigen Schubverband liegend auf dem Fluß vorüberzog, ließ träge, fast wie betäubt, ihre langen, dünnen, weißen und blaugeäderten Arme ins trübe Wasser baumeln. Vermutlich schleiften ihre Hände unten über den Flußgrund, allerlei Müll und Schrott aufsammelnd. Aber der sonore Ton des Schiffsdiesels in Verbindung mit dem wohlig blubbernden Auspuff zeugte von genug Kraft und Vortrieb, um trotzdem erfolgreich gegen die Strömung vorwärts zu kommen. In der Ferne lag die Biegung, wo der Fluß hinter einem malerischen Felsen verschwand.
Der Schubverband mit dem riesigen, bleichen Körper hatte nun etwas zu kämpfen, bis er um die Kurve herum war. Ein langer, verknorpelter Fuß war auf der Ferse nach außen gekippt und nun schrammte eine gigantische Große Zehe am Fels entlang. Steinbrocken lösten sich und polterten zuerst auf die Uferstraße und platschten dann ins Wasser. Menschen auf dem Weg zum Klosterbiergarten filmten das Spektakel mit ihren Smartphones und machten Selfies mit Viktoryzeichen.
Es war wohl die Liebe, und nicht die Trauer. Ihr gefesselter Blick traf mich in allerletzter Sekunde, bevor ihre müden Augen, groß wie Mülleimer, hinter der Biegung verschwanden. Noch immer waberten die Abgasschwaden in der Luft.
„Da ist schon viel Schönes dabei“, meinte das pockennarbige Gesicht an der Wand gönnerhaft, „nur der Vergleich mit dem Mülleimer hätte nicht sein müssen. Müll und Liebe in einem Satz, das werden viele nicht verstehen.“
„Aber dass die Liebe lange, dünne, weiße und blaugeäderte Arme hat, die über die Bordwand ins Wasser hängen und deren Hände über den Flußgrund schleifen und sich alte Fahrradfelgen wie Eheringe auf die Finger schieben, das verstehen die Leute?“
„Ja klar, warum nicht?“
„Sei doch nicht immer so negativ“, brüllt das Gesicht in der Wand. Früher trug es einen großen Rauschebart, doch den schlug ich irgendwann mit Hammer und Meißel ab. Ich war allerdings nicht sonderlich akkurat, jetzt sieht es aus wie Jürgen Prochnow oder Charles Bukowski.
„Sag doch mal was Witziges!“
Ich suche nach dem lustigen Reim, den ich mir aus dem Land mitgebracht hatte, in welchem jedes Wort tausende von Tonnen wiegt. Schon kurze Sätze bringen Erdplatten zum Abtauchen und verursachen ihr eigenes Mikrowetter. Doch ich fand nur noch eine kleine Mulde, der Reim hatte sich längst auf den Weg ins Erdinnere gemacht.
Die Liebe - oder war es ihre kleine Schwester, die Trauer? - die da auf dem riesigen Schubverband liegend auf dem Fluß vorüberzog, ließ träge, fast wie betäubt, ihre langen, dünnen, weißen und blaugeäderten Arme ins trübe Wasser baumeln. Vermutlich schleiften ihre Hände unten über den Flußgrund, allerlei Müll und Schrott aufsammelnd. Aber der sonore Ton des Schiffsdiesels in Verbindung mit dem wohlig blubbernden Auspuff zeugte von genug Kraft und Vortrieb, um trotzdem erfolgreich gegen die Strömung vorwärts zu kommen. In der Ferne lag die Biegung, wo der Fluß hinter einem malerischen Felsen verschwand.
Der Schubverband mit dem riesigen, bleichen Körper hatte nun etwas zu kämpfen, bis er um die Kurve herum war. Ein langer, verknorpelter Fuß war auf der Ferse nach außen gekippt und nun schrammte eine gigantische Große Zehe am Fels entlang. Steinbrocken lösten sich und polterten zuerst auf die Uferstraße und platschten dann ins Wasser. Menschen auf dem Weg zum Klosterbiergarten filmten das Spektakel mit ihren Smartphones und machten Selfies mit Viktoryzeichen.
Es war wohl die Liebe, und nicht die Trauer. Ihr gefesselter Blick traf mich in allerletzter Sekunde, bevor ihre müden Augen, groß wie Mülleimer, hinter der Biegung verschwanden. Noch immer waberten die Abgasschwaden in der Luft.
„Da ist schon viel Schönes dabei“, meinte das pockennarbige Gesicht an der Wand gönnerhaft, „nur der Vergleich mit dem Mülleimer hätte nicht sein müssen. Müll und Liebe in einem Satz, das werden viele nicht verstehen.“
„Aber dass die Liebe lange, dünne, weiße und blaugeäderte Arme hat, die über die Bordwand ins Wasser hängen und deren Hände über den Flußgrund schleifen und sich alte Fahrradfelgen wie Eheringe auf die Finger schieben, das verstehen die Leute?“
„Ja klar, warum nicht?“
Freitag, 16. August 2019
Sonntag, 28. Juli 2019
Fundstücke aus der Zeitmaschine
2013
Zeit wie Reißzwecken, die in einen Ventilator gestreut werden. Im Luftstrom wird einem das Fleisch vom Gesicht gerissen, die Knochen blank gerubbelt. Zombiefleisch das fliegt in nassen Placken in die Vergangenheit, dabei Engelsstaub aufnehmend wie ein Schnitzel die Panade, es glitzert und funkelt, bis nur noch schwache Reflexe in der dunklen Vergangenheit zu erahnen sind.
Das Flugabwehrgeschütz feuert und streut angekokelte Patronenhülsen auf das herbstliche Blumenbeet wie Kümmel auf einen Flammkuchen. Der Schütze trägt eine Coco Chanel-Umhängetasche und Badelatschen von ADIDAS. Tiefdunkelblauer Himmel, blaue Stunde, Sterne, die müde sind vom Scheinen.
Das Schmatzen von Füßen in nassen Schuhen lässt mich aufhorchen. Es ist ein Kind, das sich über das Hochwasser freut. Schöne, weite Welt. Ich träume vom Half-Dome und Cumulus-Wolken. Er schlürft meine Sehnsucht wie ein Bettelmönch seine Graupensupppe.
Und doch bin ich nicht darauf hereingefallen, ich ging sehenden Auges den Pfad des Irrsinns und war befremdlich erregt.
Dann ruhte ich mich aus und sagte nichts. Jedes Wort wog tausend Tonnen an diesem seltsamen Ort, an dem die Zeit Tango zu tanzen schien mit diesem Typ aus dem Zug nach Basel, der, obschon gut gekleidet, keinen Fahrschein zu haben schien. Die Scheibe des Zugabteils schmierig von meiner Stirn.
Die Sterne, müde des ewigen Scheinens, fallen einer nach dem anderen vom schwarzen Himmel und verglimmen zu meinen Füßen. Ich muss aufpassen, nicht darauf zu treten und setze vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Manche Sterne liegen zu Kissen gehäuft oder zu kleinen Dünen zusammengeschoben von diesem klaren Nachtwind. Mir wird schwindelig von diesem vergehenden Glühen unter meinen Füßen, über mir ist nun alles dunkel und schwarz. Die Welt hat sich gedreht, die Dinge fliegen fort von hier.
Zeit wie Reißzwecken, die in einen Ventilator gestreut werden. Im Luftstrom wird einem das Fleisch vom Gesicht gerissen, die Knochen blank gerubbelt. Zombiefleisch das fliegt in nassen Placken in die Vergangenheit, dabei Engelsstaub aufnehmend wie ein Schnitzel die Panade, es glitzert und funkelt, bis nur noch schwache Reflexe in der dunklen Vergangenheit zu erahnen sind.
Das Flugabwehrgeschütz feuert und streut angekokelte Patronenhülsen auf das herbstliche Blumenbeet wie Kümmel auf einen Flammkuchen. Der Schütze trägt eine Coco Chanel-Umhängetasche und Badelatschen von ADIDAS. Tiefdunkelblauer Himmel, blaue Stunde, Sterne, die müde sind vom Scheinen.
Das Schmatzen von Füßen in nassen Schuhen lässt mich aufhorchen. Es ist ein Kind, das sich über das Hochwasser freut. Schöne, weite Welt. Ich träume vom Half-Dome und Cumulus-Wolken. Er schlürft meine Sehnsucht wie ein Bettelmönch seine Graupensupppe.
Und doch bin ich nicht darauf hereingefallen, ich ging sehenden Auges den Pfad des Irrsinns und war befremdlich erregt.
Dann ruhte ich mich aus und sagte nichts. Jedes Wort wog tausend Tonnen an diesem seltsamen Ort, an dem die Zeit Tango zu tanzen schien mit diesem Typ aus dem Zug nach Basel, der, obschon gut gekleidet, keinen Fahrschein zu haben schien. Die Scheibe des Zugabteils schmierig von meiner Stirn.
Die Sterne, müde des ewigen Scheinens, fallen einer nach dem anderen vom schwarzen Himmel und verglimmen zu meinen Füßen. Ich muss aufpassen, nicht darauf zu treten und setze vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Manche Sterne liegen zu Kissen gehäuft oder zu kleinen Dünen zusammengeschoben von diesem klaren Nachtwind. Mir wird schwindelig von diesem vergehenden Glühen unter meinen Füßen, über mir ist nun alles dunkel und schwarz. Die Welt hat sich gedreht, die Dinge fliegen fort von hier.
Samstag, 27. Juli 2019
Cartoons, die man nicht verstehen muss
Heute: Planet und Mond im Weltall (schreiend). Mit Umlaufbahn, und Augen, die wegen des Vakuums im Weltraum heraustreten, oder so. Und Haare.
Montag, 15. Juli 2019
Mittwoch, 10. Juli 2019
Aufwind
Ich trat hinaus und stand auf einer winzigen, staubigen Straße, die sich, Serpentine für Serpentine, entlang meines Rückgrats in Richtung Stammhirn wand. Die Kurven waren mit niedrigen, weißen Mäuerchen gesichert, und tief unten rollten schäumend die Wellen auf den Strand. Mondlicht. Kein Verkehr. Weit am dunkel schimmernden Horizont, im Nachtdunst kaum zu erkennen, tauchte eine riesige Hand in das verwunderte Meer, langsam, als wollte sie die Temperatur prüfen. Machte sich hohl, schöpfte Wasser, als wollte jemand davon trinken. Aber oben nur Sterninseln und Sterne, die manchmal zur Seite hüpften.
Nein, Engel mein, das ist nur ein kleiner Luftzug, ein Windhauch nur, er wird Dich aber trotzdem tragen wie zehn Fäuste von Riesen.
Nein, Engel mein, das ist nur ein kleiner Luftzug, ein Windhauch nur, er wird Dich aber trotzdem tragen wie zehn Fäuste von Riesen.
Donnerstag, 4. Juli 2019
Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, schreiend im Weltall
Heute: Angela Merkel (beim Versuch, ihren rechten großen Zeh zum Präsidenten des Universums zu ernennen).
Montag, 24. Juni 2019
An der Straße
Namensuchmann steht schwitzend an der riesigen Straßenkreuzung. Die Fußgängerampel zeigt rot, die Autos lärmen vierspurig vorüber. In der Ferne, in flirrender Hitze, ist das große Siegesmonument zu sehen, auf das alle Straßen sternförmig zulaufen. In der entgegengesetzten Richtung verliert sich die Straße im nachmittäglichen Dunst und in den Abgasen der Stadt.
Die Ausdünstungen all der bewegten Gehirne verdichten sich zu unsichtbarem, klebrigem Sirup, der Namensuchmann selbst dann noch aufrecht hält, wenn er sich, in Anbetracht des infernalischen Treibens, immer mal wieder kurzeitig bis an die Schwelle des Todes treiben lässt. Doch wie ein schwerer Stein über Wasser hüpft, so lässt sich auch Namensuchmann immer wieder an dem unheimlichen Horizont abprallen. Zuweilen kokettiert er ein wenig mit den Auftreffwinkeln, wird fast übermütig, noch ein Anflug, noch flacher, um sich dann umso weiter wieder wegtragen zu lassen.
Der Gehirnsirup kräuselt sich zu seinen Füßen, brandet lautlos und wie in Zeitlupe um seine Waden, jemand ist neben ihn getreten.
Er wendet nicht den Kopf, spürt nur die Schönheit des anderen. Der anderen.
Mein Gepäck ist mir abhanden gekommen.
Das ist einerseits ganz gut so.
Leider weiß ich nicht, was drinnen war.
Die Leichtigkeit um die Schultern
und das unbeschwerte Federn in den Knien
will sich nicht einstellen.
Was habe ich verloren?
Die Fußgängerampel springt auf grün, die Autos erstarren für einen kurzen Augenblick in ihrem rasenden Tun. Doch neben Namensuchmann ist nur ein Flirren.
Die Ausdünstungen all der bewegten Gehirne verdichten sich zu unsichtbarem, klebrigem Sirup, der Namensuchmann selbst dann noch aufrecht hält, wenn er sich, in Anbetracht des infernalischen Treibens, immer mal wieder kurzeitig bis an die Schwelle des Todes treiben lässt. Doch wie ein schwerer Stein über Wasser hüpft, so lässt sich auch Namensuchmann immer wieder an dem unheimlichen Horizont abprallen. Zuweilen kokettiert er ein wenig mit den Auftreffwinkeln, wird fast übermütig, noch ein Anflug, noch flacher, um sich dann umso weiter wieder wegtragen zu lassen.
Der Gehirnsirup kräuselt sich zu seinen Füßen, brandet lautlos und wie in Zeitlupe um seine Waden, jemand ist neben ihn getreten.
Er wendet nicht den Kopf, spürt nur die Schönheit des anderen. Der anderen.
Mein Gepäck ist mir abhanden gekommen.
Das ist einerseits ganz gut so.
Leider weiß ich nicht, was drinnen war.
Die Leichtigkeit um die Schultern
und das unbeschwerte Federn in den Knien
will sich nicht einstellen.
Was habe ich verloren?
Die Fußgängerampel springt auf grün, die Autos erstarren für einen kurzen Augenblick in ihrem rasenden Tun. Doch neben Namensuchmann ist nur ein Flirren.
Samstag, 8. Juni 2019
Es begab sich
Und zuletzt fielen die Engel.
Mit gebrochenen Flügeln.
Und die Menschen hielten nicht inne.
Oder schauten sie kurz auf?
Von ihrem Tun.
Federkiele wie Kristallpaläste,
kilometerhoch und durchscheinend.
Menschen nahmen Wohnung darin.
Mit gebrochenen Flügeln.
Und die Menschen hielten nicht inne.
Oder schauten sie kurz auf?
Von ihrem Tun.
Federkiele wie Kristallpaläste,
kilometerhoch und durchscheinend.
Menschen nahmen Wohnung darin.
Samstag, 1. Juni 2019
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